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Reifenpanne
Ihr Fahrzeug kann ausgestattet
sein mit:
Fahrzeug vorbereiten
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Bei
Fahrzeugen mit MOE-Bereifung*
entfällt die Fahrzeugvorbereitung.
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Das Fahrzeug möglichst weit vom
fließenden Verkehr auf festem, rutschsicherem und ebenem Untergrund
abstellen.
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Die Warnblinkanlage
einschalten.
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Fest auf die Parkbremse
treten.
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Fahrzeuge mit
Schaltgetriebe
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Den ersten Gang oder den
Rückwärtsgang einlegen.
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Fahrzeuge mit
Automatikgetriebe*
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Den Wählhebel auf P
stellen.
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Für
alle Fahrzeuge
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Die Mitfahrer aussteigen lassen.
Darauf achten, dass dies außerhalb des Gefahrenbereichs der Straße
geschieht.
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Dafür sorgen, dass sich die
Mitfahrer während der Reifenpanne außerhalb des Gefahrenbereichs aufhalten,
z. B. hinter der Leitplanke.
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Den Motor
abstellen.
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Den Schlüssel aus dem Zündschloss
ziehen.
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Das Warndreieck
mehr oder die Warnblinkleuchten in
ausreichendem Abstand aufstellen. Dabei die gesetzlichen Vorschriften
beachten.
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 | Verletzungsgefahr |
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Der Wagenheber ist nur zum
kurzzeitigen Anheben des Fahrzeugs beim Radwechsel vorgesehen.
Bei Arbeiten unter dem Fahrzeug
müssen Sie Unterstellböcke verwenden.
Achten Sie darauf, dass die
Standfläche des Wagenhebers eben, fest und rutschsicher ist. Verwenden Sie
keine Holzklötze oder ähnliches als Wagenheberunterlage. Sonst kann der
Wagenheber wegen der eingeschränkten Höhe seine Tragfähigkeit nicht
erreichen.
Starten Sie
während des gesamten Radwechsels nicht den Motor.
Legen Sie sich nicht unter das
mit dem Wagenheber angehobene Fahrzeug. Wenn Sie das Fahrzeug nicht wie
beschrieben anheben, kann es vom Wagenheber fallen (z. B. bei
Motorstart, Öffnen oder Schließen einer Tür oder des Kofferraumdeckels/der
Heckklappe) und Sie können sich schwer verletzen.
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TIREFIT-KIT verwenden
Mit dem TIREFIT-Kit können Sie
kleine Stichverletzungen, besonders in der Reifen-Lauffläche, abdichten.
TIREFIT können Sie bei Außentemperaturen bis -20 °C verwenden.
 | Unfallgefahr |
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In folgenden Fällen ist Ihre
Sicherheit besonders gefährdet und TIREFIT kann keine Pannenhilfe leisten:
-
bei Schnitt- oder
Stichverletzungen des Reifens, die größer als 4 mm sind
-
bei Schäden an der Felge
-
wenn Sie mit sehr niedrigem
Reifendruck oder luftleeren Reifen gefahren sind
Fahren Sie nicht weiter!
Verständigen Sie eine qualifizierte Fachwerkstatt, die die notwendigen
Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten
hat.
Mercedes-Benz
empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.
Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und bei Arbeiten an
sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte
Fachwerkstatt unerlässlich.
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Den eingedrungenen Fremdkörper,
z. B. die Schraube oder den Nagel, im Reifen lassen.
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TIREFIT, den beiliegenden
Aufkleber „max. 80 km/h“ und die elektrische Luftpumpe aus
dem Ablagefach im Kofferraumboden (Limousine) bzw. Laderaumboden
(T‑Modell) nehmen
mehr.
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 | Aufkleber Sichtfeld
Fahrer |
 | Aufkleber Rad |
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 | Verletzungsgefahr |
|
TIREFIT darf nicht mit Haut,
Augen oder Kleidung in Berührung kommen.
-
Wenn Sie TIREFIT in die
Augen bekommen oder berührt haben, spülen Sie sie sofort gründlich mit klarem
Wasser aus.
-
Wechseln Sie mit TIREFIT
verschmutzte Kleidung sofort.
-
Wenn allergische Reaktionen
auftreten, suchen Sie sofort einen Arzt auf.
Halten Sie TIREFIT von Kindern
fern.
-
Wenn TIREFIT verschluckt
wurde, lassen Sie sofort den Mund gründlich ausspülen und reichlich Wasser
trinken.
-
Lösen Sie kein Erbrechen
aus! Suchen Sie sofort einen Arzt auf!
-
Atmen Sie die Dämpfe nicht
ein.
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Wenn TIREFIT ausgetreten ist,
lassen Sie es antrocknen. Sie können es dann wie eine Folie abziehen.
Wenn Ihre Kleidung mit TIREFIT
verschmutzt wurde, lassen Sie sie möglichst bald in einer Reinigung mit
Perchlorethylen reinigen.
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 | Verletzungsgefahr |
|
Beachten Sie die Sicherheitshinweise des Herstellers auf dem Aufkleber
der elektrischen Luftpumpe!
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Ihrem Fahrzeug können zwei
unterschiedliche Luftpumpen beigelegt sein. Sie erkennen die Version 1 an der
Klappe, hinter der sich der Schlauch mit dem Manometer und das Kabel befinden
und die Version 2 an dem in die elektrische Luftpumpe eingelassenen
Manometer.
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Version
1
 |
 | TIREFIT-Füllflasche |
 | Klappe |
 | Aussparung |
 | Ein-/Ausschalter |
 | Stecker mit Kabel |
 | Schlauch elektrische
Luftpumpe |
 | Flansch |
|
Version
1
|
Die Ventilkappe vom
Ventil des
defekten Reifens drehen.
|
|
Den Stecker in die Steckdose des
Zigarettenanzünders*
mehr oder in eine 12-V-Steckdose in
Ihrem Fahrzeug
mehr stecken.
|
|
Den Schlüssel im Zündschloss auf
Stellung 1
mehr
drehen.
|
|
Den Ein-/Ausschalter an der elektrischen
Luftpumpe auf I drücken.
|
| |
Die elektrische Luftpumpe ist
eingeschaltet. Der Reifen wird aufgepumpt.
|
| |
 | |
|
Zunächst wird das TIREFIT in den
Reifen gepumpt. Dabei kann der Druck kurzzeitig auf ca. 5 bar steigen.
Schalten Sie die elektrische
Luftpumpe in dieser Phase nicht ab!
|
|
|
Die elektrische Luftpumpe fünf
Minuten laufen lassen. Danach muss ein Reifendruck von mindestens 1,8 bar
erreicht sein.
|
 | |
|
Betreiben Sie die elektrische
Luftpumpe nicht länger als sechs Minuten ohne Unterbrechung. Sonst kann sie zu
heiss werden.
Wenn die
Luftpumpe abgekühlt ist, können Sie sie weiter benutzen.
|
Wenn nach fünf Minuten der
Luftdruck von 1,8 bar nicht erreicht wird:
|
Die elektrische Luftpumpe
ausschalten, diese abnehmen und mit dem Fahrzeug etwa 10 m vor- oder
zurückfahren.
|
| |
Das TIREFIT kann sich so besser
verteilen.
|
|
Die TIREFIT-Füllflasche
von der
elektrischen Pumpe abnehmen.
|
|
Den Reifen erneut
aufpumpen.
|
 | Unfallgefahr |
|
Wenn nach fünf Minuten der
Luftdruck von 1,8 bar nicht erreicht werden kann, ist der Reifen zu stark
beschädigt.
Fahren Sie nicht
weiter! Verständigen Sie eine qualifizierte Fachwerkstatt, die die notwendigen
Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat.
Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.
Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und bei Arbeiten an
sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte
Fachwerkstatt unerlässlich.
|
Wenn Sie einen Reifendruck von
1,8 bar erreicht haben:
|
Den Ein-/Ausschalter
an der
elektrischen Luftpumpe auf 0 drücken.
|
| |
Die elektrische Luftpumpe ist
ausgeschaltet.
|
|
Die elektrische Luftpumpe
abnehmen und verstauen.
|
|
Das Warndreieck einklappen und
verstauen.
|
|
Sofort losfahren.
|
| |
Das TIREFIT kann sich so im
Reifen verteilen.
|
|
Nach etwa zehn Minuten Fahrt
anhalten und den Reifendruck mit der elektrischen Luftpumpe
überprüfen.
|
 | Unfallgefahr |
|
Wenn der Reifendruck jetzt
weniger als 1,3 bar beträgt, ist der Reifen zu stark beschädigt. Fahren
Sie nicht weiter! Verständigen Sie eine qualifizierte Fachwerkstatt, die die
notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen
Arbeiten hat. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und bei
Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine
qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich.
|
|
Den Reifendruck korrigieren, wenn
er noch mindestens 1,3 bar beträgt (Werte siehe Tankklappe).
Reifendruck erhöhen: Die
elektrische Luftpumpe einschalten.
Reifendruck verringern:
Die Ablassschraube am Manometer
öffnen.
|
|
Zur nächsten Werkstatt fahren und
den Reifen ersetzen lassen.
|
|
Das TIREFIT-Kit so bald wie
möglich in einer qualifizierten Fachwerkstatt ersetzen lassen, z. B. in
einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.
|
 | Unfallgefahr |
|
Überschreiten Sie nicht die
Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.
Der Aufkleber „max.
80 km/h“ muss im Sichtbereich des Fahrers befestigt
sein.
Das Fahrverhalten des
Fahrzeugs kann beeinträchtigt sein.
|
 | Umwelthinweis |
|
Lassen Sie das gebrauchte
TIREFIT-Kit fachgerecht entsorgen, z. B. in einem Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt.
|
|
Das TIREFIT-Kit alle vier Jahre
in einer qualifizierten Fachwerkstatt austauschen lassen, z. B. in einem
Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.
|
Version2
 |
 | TIREFIT-Füllflasche |
 | Aussparung |
 | Ein-/Ausschalter |
 | Stecker mit Kabel |
 | Schlauch elektrische
Luftpumpe |
 | Flansch |
|
|
Den Stecker in die Steckdose des
Zigarettenanzünders*
mehr oder
in eine 12-V-Steckdose in Ihrem Fahrzeug
mehr
stecken.
|
|
Den Schlüssel im Zündschloss auf
Stellung 1
mehr
drehen.
|
|
Den Ein-/Ausschalter an der elektrischen
Luftpumpe auf I drücken.
|
| |
Die elektrische Luftpumpe ist
eingeschaltet. Der Reifen wird aufgepumpt.
|
| |
 | |
|
Zunächst wird das TIREFIT in den
Reifen gepumpt. Dabei kann der Druck kurzzeitig auf ca. 5 bar steigen.
Schalten Sie die elektrische
Luftpumpe in dieser Phase nicht ab!
|
|
|
Die elektrische Luftpumpe fünf
Minuten laufen lassen. Danach muss ein Reifendruck von mindestens 1,8 bar
erreicht sein.
|
 | |
|
Betreiben Sie die elektrische
Luftpumpe nicht länger als sechs Minuten ohne Unterbrechung. Sonst kann sie zu
heiss werden.
Wenn die
Luftpumpe abgekühlt ist, können Sie sie weiter benutzen.
|
Wenn nach fünf Minuten der
Luftdruck von 1,8 bar nicht erreicht wird:
|
Die elektrische Luftpumpe
ausschalten, diese abnehmen und mit dem Fahrzeug etwa 10 m vor- oder
zurückfahren.
|
| |
Das TIREFIT kann sich so besser
verteilen.
|
|
Die TIREFIT-Füllflasche
von der
elektrischen Pumpe abnehmen.
|
|
Den Reifen erneut
aufpumpen.
|
 | Unfallgefahr |
|
Wenn nach fünf Minuten der
Luftdruck von 1,8 bar nicht erreicht werden kann, ist der Reifen zu stark
beschädigt.
Fahren Sie nicht
weiter! Verständigen Sie eine qualifizierte Fachwerkstatt, die die notwendigen
Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat.
Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.
Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und bei Arbeiten an
sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte
Fachwerkstatt unerlässlich.
|
Wenn Sie einen Reifendruck von
1,8 bar erreicht haben:
|
Den Ein-/Ausschalter an der elektrischen
Luftpumpe auf 0 drücken.
|
| |
Die elektrische Luftpumpe ist
ausgeschaltet.
|
|
Die elektrische Luftpumpe
abnehmen und verstauen.
|
|
Das Warndreieck einklappen und
verstauen.
|
|
Sofort losfahren.
|
| |
Das TIREFIT kann sich so im
Reifen verteilen.
|
|
Nach etwa zehn Minuten Fahrt
anhalten und den Reifendruck mit der elektrischen Luftpumpe
überprüfen.
|
 | Unfallgefahr |
|
Wenn der Reifendruck jetzt
weniger als 1,3 bar beträgt, ist der Reifen zu stark beschädigt. Fahren
Sie nicht weiter! Verständigen Sie eine qualifizierte Fachwerkstatt, die die
notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen
Arbeiten hat. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und bei
Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine
qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich.
|
|
Den Reifendruck korrigieren, wenn
er noch mindestens 1,3 bar beträgt (Werte siehe Tankklappe).
Reifendruck erhöhen: Die
elektrische Luftpumpe einschalten.
Reifendruck verringern:
Die gelbe Ablasstaste neben dem Manometer
drücken.
|
|
Zur nächsten Werkstatt fahren und
den Reifen ersetzen lassen.
|
|
Das TIREFIT-Kit so bald wie
möglich in einer qualifizierten Fachwerkstatt ersetzen lassen, z. B. in
einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.
|
 | Unfallgefahr |
|
Überschreiten Sie nicht die
Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.
Der Aufkleber „max.
80 km/h“ muss im Sichtbereich des Fahrers befestigt
sein.
Das Fahrverhalten des
Fahrzeugs kann beeinträchtigt sein.
|
 | Umwelthinweis |
|
Lassen Sie das gebrauchte TIREFIT
fachgerecht entsorgen, z. B. in einem Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt.
|
|
Das TIREFIT-Kit alle vier Jahre
in einer qualifizierten Fachwerkstatt austauschen lassen, z. B. in einem
Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt.
|
Radwechsel und Reserverad-Montage*
 | Unfallgefahr |
|
Rad-
und Reifengröße von Reserverad*, Notrad* und Normalrad können
unterschiedlich sein.
Mit einem
montierten Notrad*
„Minispare“ ändert sich das Fahrverhalten Ihres Fahrzeugs. Passen Sie Ihre
Fahrweise an.
Sie dürfen das
Notrad* „Minispare“ nur
kurzzeitig benutzen. Überschreiten Sie nicht die Höchstgeschwindigkeit von
80 km/h und schalten Sie das ESP® nicht ab.
Betreiben Sie
das Fahrzeug niemals mit mehr als einem Notrad* „Minispare“.
|
 | Unfallgefahr |
|
Lassen Sie das Notrad* „Minispare“ oder das
Reserverad* bald möglichst in
einer qualifizierten Fachwerkstatt, die die notwendigen Fachkenntnisse und
Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat, durch ein neues Rad
ersetzen. Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und bei
Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine
qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich.
|
Fahrzeug vorbereiten
|
Das Fahrzeug wie beschrieben
vorbereiten
mehr.
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|
Wenn ein Anhänger angehängt ist,
Anhänger abkoppeln.
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Die Räder in Geradeausstellung
bringen.
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Aus dem Stauraum unter dem
Kofferraum-/Laderaumboden
nehmen.
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Das Fahrzeug gegen Wegrollen
sichern.
Auf ebener
Straße: Vorn und hinten Keile oder ähnliches unter das Rad legen, das dem
zu wechselnden Rad diagonal gegenüber liegt.
|
Fahrzeug sichern auf ebenem
Terrain (Beispieldarstellung)
|
An Gefällen: Keile oder
ähnliches unter beide Räder der anderen Achse
legen.
|
Fahrzeug sichern an leichten
Gefällen (Beispieldarstellung)
Fahrzeug anheben
Stahlrad mit
Radblende
|
Fahrzeuge mit
Stahlrädern: Mit beiden Händen vorsichtig in zwei Radblenden-Öffnungen
fassen und die Radblende abziehen.
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 | Radschlüssel |
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|
Am zu wechselnden Rad die
Radschrauben mit dem Radschlüssel um etwa eine Umdrehung lösen. Die Schrauben
nicht herausschrauben.
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 | Unfallgefahr |
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Wenn Sie den Wagenheber nicht
richtig ansetzen, kann das Fahrzeug
Setzen Sie deshalb den
Wagenheber nur an den dafür vorgesehenen Wagenheber-Ansatzpunkten an.
Beseitigen Sie vor dem Ansetzen des Wagenhebers eventuellen Schmutz aus der
Wagenheberaufnahme.
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Die Ansatzpunkte für den
Wagenheber sind hinter den Radläufen der Vorderräder und vor den Radläufen der
Hinterräder (Pfeile).
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 | Wagenheber-Ansatzpunkt |
 | Wagenheber |
 | Kurbel |
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Die Radschrauben
herausschrauben.
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 | |
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Legen Sie die Radschrauben
nicht in Sand oder Schmutz. Die Gewinde der Radschrauben und Radnaben können
sonst beschädigt werden.
|
|
Das Rad
abnehmen.
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Neues Rad montieren
 | Unfallgefahr |
|
Erneuern Sie Radschrauben, die beschädigt oder angerostet sind.
Ölen und fetten Sie Radschrauben nie ein.
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 | Unfallgefahr |
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Wenn ein Gewinde in der Radnabe
beschädigt ist, fahren Sie nicht weiter! Verständigen Sie eine qualifizierte
Fachwerkstatt, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur
Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat. Mercedes-Benz empfiehlt
Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt oder den „Service
24 h“. Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und bei Arbeiten an
sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte
Fachwerkstatt unerlässlich.
|
 | Unfallgefahr |
|
Verwenden Sie nur Radschrauben,
die für das Rad und das Fahrzeug vorgesehen sind. Mercedes-Benz empfiehlt
Ihnen aus Sicherheitsgründen nur die für Mercedes-Benz freigegebenen
Radschrauben zu verwenden. Andere Schrauben könnten sich lösen.
Ziehen Sie die Radschrauben nicht
bei angehobenem Fahrzeug fest. Das Fahrzeug kann sonst kippen.
|
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Die Anlageflächen von Rad und
Radnabe reinigen.
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|
Das Notrad* „Minispare“ oder das Reserverad
auf die Radnabe schieben und andrücken.
|
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Die Radschrauben einschrauben und
leicht anziehen.
|
Fahrzeug ablassen
|
Das Fahrzeug ablassen. Dazu die
Kurbel des Wagenhebers so lange gegen den Uhrzeigersinn drehen, bis das
Fahrzeug wieder fest auf dem Boden steht.
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|
Den Wagenheber zur Seite
legen.
|
 | Unfallgefahr |
|
Lassen Sie nach einem Radwechsel
das Anziehdrehmoment umgehend prüfen. Die Räder können sich lösen, wenn sie
nicht mit einem Anziehdrehmoment von 130 Nm angezogen sind.
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Den Wagenheber in die
Ausgangsstellung zurückdrehen und ihn und das restliche Bordwerkzeug wieder im
Koffer-/Laderaum verstauen.
|
Fahrzeuge mit Notrad* „Minispare“:
|
Das defekte Rad im
Koffer-/Laderaum transportieren.
|
oder |
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Je nach Radgröße können Sie das
defekte Rad auch in der Reserveradmulde festschrauben. In diesem Fall müssen
Sie die Ablageschale aus der Reserveradmulde sicher im Koffer-/Laderaum
verstauen.
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MOExtended-Notlaufsystem*
Sie dürfen das
MOExtended-Notlaufsystem nur in Verbindung mit dem
Reifendruckverlust-Warner* benutzen.
 | |
|
Die maximale Fahrstrecke im
Notlauf ist abhängig von der Beladung des Fahrzeugs. Sie beträgt 50 km im
teilbeladenen Zustand und 30 km im vollbeladenem Zustand.
Die maximal zu erzielende
Fahrstrecke im Notlauf beginnt ab dem Erscheinen der Druckverlust-Warnmeldung
im Multifunktions-Display.
Sie dürfen die Höchstgeschwindigkeit
von 80 km/h nicht überschreiten.
|
 | |
|
Fahrzeuge mit
MOExtended-Notlaufsystem sind nicht mit dem TIREFIT-Kit* ausgestattet.
Wenn Sie Ihr Fahrzeug mit Reifen
ohne Notlaufeigenschaften nachrüsten, z. B. Winterreifen, sollten Sie es
daher zusätzlich mit einem TIREFIT-Kit* ausstatten.
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 | |
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Ein TIREFIT-Kit* erhalten Sie in einer
qualifizierten Fachwerkstatt, z. B. in einem Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt.
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 | Unfallgefahr |
|
Das Fahrverhalten Ihres Fahrzeugs
bei Notlauf verschlechtert sich zum Beispiel
Passen Sie Ihre
Fahrweise entsprechend an und vermeiden Sie abrupte Lenk- und Fahrmanöver sowie
das Fahren über Hindernisse (Bordsteine, Schlaglöcher, im Gelände). Dies gilt
insbesondere bei hoher Auslastung des Fahrzeugs.
Die erzielbare Notlaufstrecke
hängt wesentlich von der Fahrbeanspruchung ab. Sie kann daher je nach
Geschwindigkeit, Last, Fahrmanövern, Straßenbeschaffenheit, Außentemperatur
usw. erheblich geringer oder bei schonender Fahrweise auch größer sein.
Beenden Sie den Notlauf bei:
Nach einer Fahrt im Notlauf
müssen Sie die Felge in einer qualifizierten Werkstatt, die die notwendigen
Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten
besitzt, auf ihre weitere Verwendbarkeit hin überprüfen lassen. Der defekte
Reifen muss in jedem Fall ausgetauscht werden.
Mercedes-Benz empfiehlt
Ihnen hierfür eine Mercedes-Benz Service-Station. Insbesondere bei
sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen
ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich.
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Verwenden Sie bei einem Fahrzeug
mit MOExtended-Bereifung auch nur MOExtended-Ersatzreifen in der für das
Fahrzeug vorgeschriebenen Größe.
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