Bremsen
Einleitung Bremsen
Dieser Abschnitt enthält
wichtige Informationen zum Thema Bremsen und gliedert sich wie folgt:
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Telligent®-Bremssystem
mehr
-
Funktionskontrolle Blockierschutz
mehr
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Dichtheit der
Druckluft-Bremsanlage prüfen
mehr
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Anti-Blockier-System (ABS)
mehr
-
Bremsassistent
mehr
-
Feststellbremse
mehr
-
Haltestellenbremse
mehr
-
Rollsperre
mehr
-
Dauerbremse
mehr
Telligent®-Bremssystem
Die
Betriebsbremse ist in der Grundausführung eine pneumatisch gesteuerte Bremse
mit Anti-Blockier-System (ABS).
Zusätzlich
zur Grundausführung gibt es die Betriebsbremse als
Telligent®-Bremssystem.
Das
Telligent®-Bremssystem hat eine elektronische Steuerung zur Regelung und
Überwachung der Bremsanlage, in der folgende Systeme integriert sind:
Zur Schonung
der Radbremsen kann das Telligent®-Bremssystem, abhängig vom
Beladungszustand des Fahrzeugs und den Witterungsverhältnissen, die im Fahrzeug
verbaute Dauerbremse (Motorbremse/Retarder) hinzuschalten.
Liegen Störungen im Bremssystem
vor, zeigt das Display eine entsprechende Display-Meldung an.
 | Unfallgefahr |
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Wenn eine Display-Meldung
angezeigt wird und die Statusanzeige rot leuchtet, ist das Bremsverhalten des
Fahrzeugs verändert.
Der
Pedalweg und die Pedalkraft, die aufzuwenden sind, um das Fahrzeug oder den
Lastzug abzubremsen, können sich vergrößern.
Der Blockierschutz kann
abgeschaltet sein. Das Fahrzeug kann nur mit der normalen Bremse verzögert
werden.
Setzen Sie das
Fahrzeug nicht in Bewegung, oder halten Sie es unter Berücksichtigung der
Verkehrssituation so schnell wie möglich an.
Lassen Sie das Bremssystem in
einer qualifizierten Fachwerkstatt, die die notwendigen Fachkenntnisse und
Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat, prüfen und instand
setzen.
Mercedes-Benz
empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Die Ausführung
sicherheitsrelevanter Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen
durch eine qualifizierte Fachwerkstatt sind unerlässlich.
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 | Unfallgefahr |
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Wenn eine Display-Meldung
angezeigt wird und die Statusanzeige gelb leuchtet, kann sich das
Bremsverhalten des Fahrzeugs ändern.
Fahren Sie besonders
vorsichtig.
Lassen Sie das
Bremssystem so schnell wie möglich in einer qualifizierten Fachwerkstatt, die
die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der
erforderlichen Arbeiten hat, prüfen und instand setzen.
Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen
hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Die Ausführung
sicherheitsrelevanter Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen
durch eine qualifizierte Fachwerkstatt sind unerlässlich.
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Funktionskontrolle Blockierschutz
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Fahrzeugschlüssel im Zündschloss
in Fahrstellung drehen.
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Das Display leuchtet etwa
2 Sekunden auf. Gleichzeitig ertönt der
Warnsummer.
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Anschließend
wird im Display entweder die Meldung ABS Zugfahrzeug
mehr oder ABS
Zugfahrzeug und ABS Anhänger/Auflieger
mehr angezeigt.
 | Unfallgefahr |
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Die Funktion des Blockierschutzes
ist nicht gewährleistet, wenn
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keine Anzeige des
Telligent®-Bremssystems im Display erfolgt oder
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die Anzeige nach 3 Sekunden
nicht erlischt oder
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die Anzeige nicht erlischt, wenn
das Fahrzeug anfährt.
Bei Bremsvorgängen mit
blockierenden Rädern ist das Fahrzeug nicht mehr lenkbar. Das Fahrzeug kann
durch blockierende Räder ins Schleudern geraten. Das Fahrzeug kann nur mit der
normalen Bremse verzögert werden.
Fahren Sie besonders
vorsichtig.
Lassen Sie das
Bremssystem so schnell wie möglich in einer qualifizierten Fachwerkstatt, die
die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der
erforderlichen Arbeiten hat, prüfen und instand setzen.
Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen
hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Die Ausführung
sicherheitsrelevanter Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen
durch eine qualifizierte Fachwerkstatt sind unerlässlich.
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Dichtheit der Druckluft-Bremsanlage prüfen
 | Unfallgefahr |
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Eine undichte
Druckluft-Bremsanlage gefährdet die Betriebs- und Verkehrssicherheit des
Fahrzeugs. Bei zu geringem Vorratsdruck in der Druckluft-Bremsanlage ist es
nicht möglich, das Fahrzeug abzubremsen. Sie können dadurch einen Unfall
verursachen und somit sich und andere Personen gefährden.
Setzen Sie das Fahrzeug erst in
Bewegung, wenn die Vorratsdrücke erreicht sind und die STOP-Leuchte
erlischt.
Setzen Sie das Fahrzeug nicht
in Bewegung, oder halten Sie es unter Berücksichtigung der Verkehrssituation so
schnell wie möglich an, wenn
Lassen Sie
die Bremsanlage in einer qualifizierten Fachwerkstatt, die die notwendigen
Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat,
prüfen und instand setzen.
Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen
hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Die Ausführung
sicherheitsrelevanter Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen
durch eine qualifizierte Fachwerkstatt sind unerlässlich.
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 | Kontrollleuchte
Bremskreis 1 |
 | Kontrollleuchte
Bremskreis 2 |
 | Anzeige Vorratsdruck
Bremskreis 1 oder 2 |
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Fahrzeuge
mit Bordcomputer Plus:
Benutzen
Sie für die Dichtheitsprüfungen die Anzeige
Vorratsdruck
im Menü
Kontroll-Info mehr
.
Prüfung bei
angezogener Feststellbremse
Prüfen Sie die
Druckluft-Bremsanlage bei stehendem Fahrzeug auf Dichtheit:
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Feststellbremse
anziehen.
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Um
eine Undichtheit in der Druckluftanlage des Anhängers/Aufliegers
auszuschließen, Druckluftleitungen vom Anhänger/Auflieger abkoppeln
mehr.
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Fahrzeugschlüssel
im Zündschloss in Fahrstellung drehen.
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Motor laufen
lassen, bis ein Vorratsdruck von 10 bar angezeigt wird.
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Es wird automatisch
der Bremskreis mit dem niedrigeren Vorratsdruck angezeigt.
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Fahrzeugschlüssel
im Zündschloss bis zum Anschlag zurückdrehen.
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Der Motor wird
abgestellt.
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Etwa
5 Sekunden warten und anschließend Fahrzeugschlüssel im Zündschloss in
Fahrstellung drehen.
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Wenn
nach 3 Minuten kein Druckabfall an der Anzeige Vorratsdruck erkennbar ist,
kann die Druckluftanlage als dicht angesehen werden.
Prüfung bei
gelöster Feststellbremse, Teilbremsung
Prüfen Sie
Vorratsbehälter, Ventile und Bremszylinder bei stehendem Fahrzeug und gelöster
Feststellbremse auf Dichtheit:
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Fahrzeug
mit Unterlegkeilen gegen Wegrollen sichern
mehr.
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Um
gleichzeitig eine Undichtheit in der Druckluftanlage des Anhängers/Aufliegers
auszuschließen, Druckluftleitungen vom Anhänger/Auflieger abkoppeln
mehr.
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Feststellbremse
lösen.
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Motor laufen
lassen, bis ein Vorratsdruck von 10 bar angezeigt
wird.
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Fahrzeugschlüssel
bis zum Anschlag zurückdrehen.
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Der Motor wird
abgestellt.
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Etwa
5 Sekunden warten und anschließend Fahrzeugschlüssel in Fahrstellung
drehen.
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Bremspedal zu einer
Teilbremsung (halber Pedalweg) niedertreten. Stellung des Pedals nicht
verändern!
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Wenn
nach 3 Minuten kein Druckabfall an der Anzeige Vorratsdruck erkennbar ist,
kann die Druckluftanlage als dicht angesehen werden.
Anti-Blockier-System (ABS)
ABS regelt den
Bremsdruck so, dass beim Bremsen die Räder nicht blockieren. Dadurch bleibt die
Lenkfähigkeit Ihres Fahrzeugs beim Bremsen erhalten.
ABS wirkt
unabhängig von der Straßenbeschaffenheit ab Schrittgeschwindigkeit. Bei glatter
Straße regelt ABS bereits, wenn Sie nur leicht bremsen.
Bremsen mit
Blockierschutz
Wenn ABS beim
Bremsen regelt, spüren Sie ein Pulsieren am Bremspedal.
Wenn ABS
regelt:
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Bremspedal weiter
kräftig durchtreten, bis die Bremssituation vorüber
ist.
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Bei einer
Vollbremsung:
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Bremspedal mit
voller Kraft durchtreten.
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 | Unfallgefahr |
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Beim Überbremsen eines
Anhängers/Aufliegers besteht Unfallgefahr. Die Räder des Anhängers/Aufliegers
können blockieren, das Fahrzeug kann instabil werden und Sie können die
Kontrolle über das Fahrzeug verlieren.
Der Anhänger/Auflieger kann beim
Bremsen überbremsen, wenn:
Bei Vollbremsungen Reaktion des
Anhängers/Aufliegers im Außenspiegel beobachten.
Vermeiden Sie - außer
in Notsituationen - Vollbremsungen, damit die Räder des Aufliegers
nicht blockieren. Das Fahrzeug bleibt stabil, wenn die Räder des Aufliegers
nicht blockieren.
Der
Blockierschutz im Telligent®-Bremssystem entbindet Sie nicht von einer den
Verkehrs- und Fahrbahnverhältnissen angepassten Fahrweise. Spurhaltung und
Lenkfähigkeit des Fahrzeugs/Lastzugs verbessern sich durch den Blockierschutz
beim Bremsen. Der Blockierschutz ist jedoch nicht in der Lage, die Folgen von
z. B. zu geringem Sicherheitsabstand oder von überhöhter
Kurvengeschwindigkeit abzuwenden.
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Während der
ABS-Regelung wird die Dauerbremse automatisch ausgeschaltet. Die
Kontrollleuchte
geht jedoch nicht aus.
Wenn das Zugfahrzeug ohne Anhänger/Auflieger oder mit einem
Anhänger/Auflieger ohne ABS gefahren wird:
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Stecker des
Verbindungskabels in die Leer-Steckdose
einstecken.
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Wenn das Zugfahrzeug mit einem Anhänger/Auflieger mit ABS oder
einem elektronischen Bremssystem gefahren wird:
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Stecker des Verbindungskabels aus der Leer-Steckdose entnehmen
und in die Steckdose des Anhängers/Aufliegers einstecken.
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ABS
ausschalten
Bei ausgeschaltetem ABS kann sich der Bremsweg im Gelände und auf
unbefestigten Straßen (z. B. bei weichem oder extrem welligem
Untergrund) verkürzen. Sie können nur das ABS des Zugfahrzeugs ausschalten.
 | Unfallgefahr |
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Bei ausgeschaltetem ABS können
die Räder beim Bremsvorgang blockieren. Bei Bremsvorgängen mit blockierten
Rädern ist das Fahrzeug nicht mehr lenkbar und kann ins Schleudern geraten.
Für langsame Fahrten im Gelände können Sie das ABS ausschalten, um den
Bremsweg zu verkürzen. Auf öffentlichen Straßen und festem Untergrund müssen
Sie das ABS immer einschalten.
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Schalter
ABS-Abschaltung
ABS wieder
einschalten
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Schalter ABS-Abschaltung oben drücken.
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Das ABS ist wieder
eingeschaltet. Die Anzeige im Display geht aus.
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Wenn Sie den Motor
erneut starten, ist das ABS automatisch wieder eingeschaltet.
Bremsassistent
Der Bremsassistent
wirkt in Notbremssituationen. Wenn Sie schnell auf das Bremspedal treten,
erhöht der Bremsassistent automatisch den Bremsdruck der Bremse und verkürzt so
den Bremsweg.
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So lange fest auf
das Bremspedal treten, bis die Notbremssituation vorüber ist.
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Das ABS
verhindert dabei ein Blockieren der Räder.
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Wenn das Bremspedal
losgelassen wird, funktioniert die Bremse wieder wie gewohnt. Der
Bremsassistent wird dann deaktiviert.
Wenn der
Bremsassistent gestört ist, bleibt die Funktion der Bremsanlage weiter
erhalten. Jedoch wird in Notbremssituationen die Bremskraft nicht automatisch
zusätzlich verstärkt und der Bremsweg kann sich verlängern.
Feststellbremse
Die
Feststellbremse dient dazu, das abgestellte Fahrzeug gegen Wegrollen zu
sichern. Sie wirkt auf die Federspeicherzylinder.
 | Unfallgefahr |
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Achten Sie darauf, dass der
Hebel der Feststellbremse in der Vollbremsstellung eingerastet ist. Sonst geht
der Hebel automatisch in die Lösestellung zurück. Das Fahrzeug wird dann nicht
gebremst und kann wegrollen.
An einer Steigung oder im Gefälle
kann die Bremskraft der Federspeicherzylinder unter Umständen nicht ausreichen,
um das beladene Fahrzeug gegen Wegrollen zu sichern.
Prüfen Sie in der Prüfstellung,
ob die Bremskraft der Federspeicherzylinder ausreicht, um das beladene Fahrzeug
zu halten.
Sichern Sie das
Fahrzeug einschließlich Anhänger/Auflieger zusätzlich mit Unterlegkeilen gegen
Wegrollen.
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Der Hebel der Feststellbremse kann am Cockpit oder neben dem
Fahrersitz verbaut sein.
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 | Feststellbremse
anziehen |
 | Feststellbremse
lösen |
 | Feststellbremse prüfen (Fahrzeuge
mit Anhänge- oder Sattelkupplung) |
 | Lösestellung |
 | Vollbremsstellung (Hebel
eingerastet) |
 | Prüfstellung |
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Feststellbremse des Anhängers/Aufliegers anziehen: siehe
Betriebsanleitung des Herstellers.
Anhänger/Auflieger mit EG-Bremsanlage: Bei angekuppeltem
Anhänger/Auflieger wirkt die Feststellbremse auch auf die Betriebsbremsanlage
des Anhängers/Aufliegers.
Sie können die
Feststellbremse nur dann vollständig lösen, wenn der Vorratsdruck in den beiden
Bremskreisen mindestens 8 bar beträgt. Die STOP-Leuchte darf nicht
angehen.
Wenn
die Kontrollleuchte
in der Instrumententafel weiterhin leuchtet, ist
der Vorratsdruck im Federspeicher-Bremskreis zu niedrig (unter 5,5 bar).
Die Federspeicher der Feststellbremse können Sie zum Abschleppen des Fahrzeugs
auch mechanisch lösen
mehr.
Haltstellenbremse
Die
Haltestellenbremse hat gegenüber der Feststellbremse einen geringeren
Druckluftbedarf. Benutzen Sie daher an Haltestellen möglichst die
Haltestellenbremse.
Schalter
Haltestellenbremse
 | Unfallgefahr |
|
Zum Abstellen des
Fahrzeugs muss die Feststellbremse angezogen werden. Sonst kann das Fahrzeug
ungewollt wegrollen. Wenn erforderlich (z. B. an Steigungen oder
Gefällen), Fahrzeug zusätzlich mit Unterlegkeilen sichern.
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Haltestellenbremse
einschalten
|
Schalter
Haltestellenbremse oben drücken.
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Die Kontrollleuchte
in der
Instrumententafel geht an.
Die
Haltestellenbremse ist in Bereitschaft, aber nicht aktiv.
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Fahrzeug bis zum
Stillstand abbremsen.
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Die Haltestellenbremse ist eingeschaltet und nach erneutem
Anfahren wieder in Bereitschaft.
|
Wenn bei gelöster
Betriebsbremse und eingeschalteter Haltestellenbremse der Fahrzeugschlüssel im
Zündschloss bis zum Anschlag zurückgedreht wird, ertönt der Warnsummer.
Zusätzlich blinkt die Kontrollleuchte
in der
Instrumententafel.
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Feststellbremse
anziehen.
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Haltestellenbremse lösen
|
Gaspedal
niedertreten.
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Wenn das Fahrzeug
anfährt, löst die Haltestellenbremse
automatisch.
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Haltestellenbremse
ausschalten
|
Schalter
Haltestellenbremse unten drücken.
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Die Kontrollleuchte
in der
Instrumententafel geht aus.
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Rollsperre
Die Rollsperre ist ein Teil des
Telligent®-Bremssystems und bietet die Funktion einer Anfahrunterstützung.
Wenn die Rollsperre eingeschaltet ist, bleibt sie auch nach einem Zwischenstopp
oder abgestelltem Motor im Vorwärts- und Rückwärtsgang in Bereitschaft.
Die Rollsperre unterstützt den
Fahrer beim Anfahren an Steigungen oder im Gefälle. Die Rollsperre verhindert,
dass das Fahrzeug wegrollt und ermöglicht ein ruckfreies Anfahren.
 | Unfallgefahr |
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Schalten Sie die Rollsperre bei
winterlichen Straßenverhältnissen nicht ein. Die Räder könnten nach dem
Anhalten an Steigungen oder im Gefälle blockieren und das Fahrzeug könnte
wegrutschen.
Die Rollsperre
ist nur ein Hilfsmittel, das Sie beim Anfahren unterstützen soll.
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Rollsperre
einschalten
Schalter
Rollsperre
|
Schalter Rollsperre oben
drücken.
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Die Rollsperre ist in
Bereitschaft, aber nicht aktiv.
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Fahrzeug bis zum Stillstand
abbremsen.
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Die Rollsperre ist aktiv. Die
Kontrollleuchte
in der Instrumententafel leuchtet auf.
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Die Rollsperre bleibt aktiv,
solange Sie das Brems- oder Kupplungspedal niedertreten.
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Rollsperre lösen
Wenn das Fahrzeug anfährt, löst
die Rollsperre automatisch.
Die Kontrollleuchte
in der
Instrumententafel geht aus.
 | Unfallgefahr |
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Fahrzeuge mit
Telligent®-Schaltautomatik:
Wenn Sie bei aktiver Rollsperre
das Bremspedal loslassen, ertönt kurzzeitig der Warnsummer. Die Rollsperre wird
gelöst und die Kontrollleuchte
in der
Instrumententafel geht aus. Das Fahrzeug kann ungewollt wegrollen.
Fahrzeuge ohne
Telligent®-Schaltautomatik:
Wenn Sie bei Fahrzeugstillstand
und eingeschalteter Rollsperre nicht das Fahr-, Kupplungs- oder Bremspedal
niedertreten, ertönt kurzzeitig der Warnsummer. Die Rollsperre wird gelöst und
die Kontrollleuchte in der Instrumententafel geht aus. Das Fahrzeug
kann ungewollt wegrollen.
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Rollsperre
ausschalten
|
Schalter Rollsperre unten
drücken.
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Die Kontrollleuchte
in der
Instrumententafel geht aus. Die Rollsperre ist
ausgeschaltet.
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Wenn Sie die Feststellbremse
anziehen, geht die Kontrollleuchte
in der
Instrumententafel aus. Die Rollsperre ist nicht mehr aktiv, bleibt aber
weiterhin in Bereitschaft.
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Dauerbremse
Als Dauerbremsen werden Motorbremse und Retarder eingesetzt.
Schalten Sie beim
Befahren von langen Straßengefällen rechtzeitig in einen kleineren Gang oder
schalten Sie die Dauerbremse ein, um die Bremswirkung des Motors
auszunutzen.
 | Unfallgefahr |
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Schalten Sie auf glatter
Fahrbahn die Dauerbremse (Motorbremse/Retarder) nicht ein. Die Räder könnten
sonst blockieren und das Fahrzeug könnte ins Schleudern geraten.
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Bremsen Sie das
Fahrzeug im Fahrbetrieb möglichst mit der Dauerbremse.
Die Dauerbremse können Sie mit dem Multifunktionshebel
einschalten.
Die
Dauerbremse wird automatisch eingeschaltet, wenn
Dauerbremse
ein-/ausschalten
 |
 | Dauerbremse
ausgeschaltet |
- | Bremsstufen |
|
Fahrzeuge ohne Retarder sind nur mit 2 Bremsstufen (Hebelstellung
und
)
ausgestattet.
In Hebelstellung
ist die
Bremswirkung am geringsten, in Hebelstellung
am größten.
|
Einschalten: Multifunktionshebel in die gewünschte
Bremsstufe ziehen.
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Die Kontrollleuchte
in der Instrumententafel geht
an.
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Ausschalten:
Multifunktionshebel in Stellung
ziehen.
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| |
Die Kontrollleuchte
in der
Instrumententafel geht aus.
|
 | |
|
Wenn bei
eingeschalteter Dauerbremse die Kontrollleuchte
angeht oder bei
ausgeschalteter Dauerbremse die Kontrollleuchte
nicht
ausgeht:
Lassen
Sie die Dauerbremse so schnell wie möglich in einer qualifizierten
Fachwerkstatt, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur
Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat, prüfen und instand setzen.
Mercedes-Benz
empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Die Ausführung
sicherheitsrelevanter Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen
durch eine qualifizierte Fachwerkstatt sind unerlässlich.
|
Während der
ABS-Regelung wird die Dauerbremse automatisch ausgeschaltet. Die
Kontrollleuchte
geht jedoch nicht aus.
Fahrzeug mit
Telligent®-Schaltautomatik
Die Elektronik
schaltet nicht zurück, wenn bei eingeschalteter Dauerbremse die
Fahrgeschwindigkeit für eine Rückschaltung zu hoch ist. In diesem Fall geht die
Kontrollleuchte
in der Instrumententafel an.
|
Fahrgeschwindigkeit
mit der Betriebsbremse verringern.
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| |
Die Kontrollleuchte
in der
Instrumententafel geht aus.
Die Elektronik
schaltet bei betätigter Betriebsbremse und eingeschalteter Dauerbremse
entsprechend der Fahrsituation automatisch
zurück.
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Motorbremse
Die Wirkung der
Motorbremse ist abhängig von der Motordrehzahl. Hohe Motordrehzahl bedeutet
hohe Motorbremsleistung.
Beachten Sie den
Wirkungsbereich der Motorbremse auf dem Drehzahlmesser (gelbes Feld).
Retarder
 | Unfallgefahr |
|
Wenn im Display
mit roter
Statusanzeige angezeigt wird, kann der Retarder nicht während der ABS-Regelung
oder durch Niedertreten des Gaspedals ausgeschaltet werden.
Fahren Sie besonders vorsichtig.
Das Fahrzeug könnte unkontrolliert bremsen. Vor allem auf glatter Fahrbahn
könnten die Räder blockieren und das Fahrzeug könnte ins Schleudern
geraten.
Lassen Sie den
Retarder so schnell wie möglich in einer qualifizierten Fachwerkstatt, die die
notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen
Arbeiten hat, prüfen und instand setzen.
Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen
hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Die Ausführung
sicherheitsrelevanter Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen
durch eine qualifizierte Fachwerkstatt sind unerlässlich.
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Abhängig von der
Kühlmitteltemperatur verringert sich die Bremswirkung des Retarders
automatisch. In diesem Fall zeigt das Display die Meldung
an.
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Besonders auf
langen Gefällestrecken frühzeitig zurückschalten, um die Bremswirkung des
Motors auszunutzen.
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Wenn die
Kontrollleuchte
in der Instrumententafel in Hebelstellung angeht, schalten Sie den Retarder nicht ein.
Lassen Sie den
Retarder so schnell wie möglich in einer qualifizierten Fachwerkstatt, die die
notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen
Arbeiten hat, prüfen und instand setzen.
Mercedes-Benz
empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Die Ausführung
sicherheitsrelevanter Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen
durch eine qualifizierte Fachwerkstatt sind unerlässlich.
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Hinweise zur
Reinigung und Pflege des Retarders
mehr.