Axor Betriebsanleitung online

Was tun wenn ...

Hinweise zu Display-Meldungen

Display-Meldungen sind Betriebsinformationen, Störungsmeldungen oder Warnungen, die im Display automatisch angezeigt werden. Die Statusanzeige geht je nach Wertigkeit des Ereignisses gelb oder rot an. Zusätzlich zur Display-Meldung kann auch eine Kontrollleuchte in der Instrumententafel angehen.

Display-Meldungen können ausgeblendet und zu einem späteren Zeitpunkt aufgerufen werden. Wenn zusätzlich zu der Display-Meldung eine Kontrollleuchte angeht, wird diese auch nach dem Bestätigen der Display-Meldung nicht ausgehen.

Bei erheblichen Störungen ergänzen ein Warnton und die STOP-Leuchte die Display-Meldung.

Display-Meldungen im Bordcomputer Plus

Display-Meldung, z. B. Lampe/Sicherung defekt
Weiterführende Informationen mit Bedienwippe aufrufen
Störungsort (Zugfahrzeug oder Anhänger/Auflieger)
Störungssymbol zur Ursache

Anzeigebeispiel

Display-Meldung bestätigen
  

Bedienwippe drücken.

 

Die Display-Meldung wird nicht mehr im Display angezeigt. Sie kann jedoch jederzeit über das Menü Fehler-Info aufgerufen werden.

Display-Meldung aufrufen
  

Bedienwippe oder so oft drücken, bis die Liste der Hauptmenüs im Display angezeigt wird.

  

Bedienwippe oder so oft drücken, bis das Menü Fehler-Info angezeigt wird und mit aufrufen.

 

Wenn eine Störungsmeldung abgelegt wurde, wird im Display z. B. Lampe/Sicherung defekt angezeigt.

Wenn im Display zusätzlich das Symbol angezeigt wird, weist dies auf weiterführende Informationen oder Handlungsanweisungen hin.

  

Bedienwippe erneut drücken.

 

Weiterführende Informationen oder Handlungsanweisungen werden angezeigt.

Display-Meldungen im Bordcomputer Standard

Menü Fehler-Info
System-Kurzzeichen
Störungssymbol zur Ursache

Anzeigebeispiel

Display-Meldung bestätigen
  

Bedienwippe drücken.

 

Die Display-Meldung wird nicht mehr im Display angezeigt. Sie ist im Diagnose-Speicher bzw. im Menü Fehler-Info des Bordcomputer Standard abgelegt.

Display-Meldung aufrufen
  

Bedienwippe drücken.

 

Die Display-Meldung wird im Display angezeigt. Zusätzlich wird ein Info-Symbol für das Menü Fehler-Info angezeigt.

  

Bedienwippe erneut drücken.

 

Wenn mehrere Display-Meldungen vorhanden sind, werden sie im Abstand von 5 s angezeigt.

  

Bedienwippe drücken, um zur Grundanzeige zurückzukehren.

Statusanzeige

Statusanzeige

Die Statusanzeige geht bei Störungen niederer Priorität gelb an, z. B. wenn eine Glühlampe defekt ist. Die Statusanzeige geht auch bei besonderen Betriebszuständen gelb an, z. B. wenn ein Nebenantrieb aktiviert wurde.

Die Statusanzeige geht bei Störungen hoher Priorität rot an, z. B. wenn der Generator defekt ist.

Display-Meldungen mit gelber Statusanzeige

Unfallgefahr

Die Betriebs- und Verkehrssicherheit des Fahrzeugs kann sich ändern, wenn eine Display-Meldung mit gelber Statusanzeige vorliegt.

Passen Sie Ihre Fahrweise an bzw. fahren Sie besonders vorsichtig.

Beachten Sie Handlungsanweisungen und weiterführende Informationen im Display.

Lassen Sie die Ursache so schnell wie möglich in einer qualifizierten Fachwerkstatt, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge für die erforderlichen Arbeiten hat, prüfen und beseitigen.

Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Die Ausführung sicherheitsrelevanter Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen durch eine qualifizierte Fachwerkstatt sind unerlässlich.

Display-Meldungen mit roter Statusanzeige

Unfallgefahr

Die Betriebs- und Verkehrssicherheit des Fahrzeugs ist gefährdet, wenn eine Display-Meldung mit roter Statusanzeige vorliegt. Die Fahr- und Bremseigenschaften des Fahrzeugs können sich ändern.

Wenn eine Weiterfahrt möglich ist:

Passen Sie Ihre Fahrweise an bzw. fahren Sie besonders vorsichtig.

Die Weiterfahrt führt unter Umständen zu Schäden am Fahrzeug und bedeutet einen Verstoß gegen gesetzliche Bestimmungen.

Wenn eine Weiterfahrt nicht möglich ist,

  • halten Sie das Fahrzeug unter Berücksichtigung der Verkehrssituation sofort in einem sicheren Verkehrsbereich an

  • beachten Sie Handlungsanweisungen und weiterführende Informationen im Display

  • lassen Sie das betroffene System so schnell wie möglich in einer qualifizierten Fachwerkstatt, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge für die erforderlichen Arbeiten hat, prüfen und instand setzen.

Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Die Ausführung sicherheitsrelevanter Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen durch eine qualifizierte Fachwerkstatt sind unerlässlich.

STOP-Leuchte

STOP-Leuchte mehr.

Unfallgefahr

Wenn die STOP-Leuchte nicht erlischt oder im Fahrbetrieb aufleuchtet, ist die Betriebs- und Verkehrssicherheit des Fahrzeugs gefährdet.

  • Halten Sie das Fahrzeug unter Berücksichtigung der Verkehrssituation so schnell wie möglich an.

  • Stellen Sie den Motor ab, und ziehen Sie die Feststellbremse an.

  • Lassen Sie das betroffene System so schnell wie möglich in einer qualifizierten Fachwerkstatt, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge für die erforderlichen Arbeiten hat, prüfen und instand setzen.

Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Die Ausführung sicherheitsrelevanter Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen durch eine qualifizierte Fachwerkstatt sind unerlässlich.

Bei folgenden schweren Störungen geht zusätzlich die STOP-Leuchte an:

  • Vorratsdruck im Bremskreis 1 oder 2 des Zugfahrzeugs zu niedrig

  • Vorratsdruck im Bremskreis des Anhängers/Aufliegers zu niedrig

  • Vorratsdruck im Federspeicherkreis des Zugfahrzeugs zu niedrig.

 

Kurzzeichen Elektroniksysteme

Kurzzeichen

System

ABS

Anti-Blockier-System

AGN

Automatikgetriebe

BS

Telligent®-Bremssystem

EAB

Elektronische Anhänger-Bremse

FFB

Funkfernbedienung

FLA

Kaltstarthilfe

FR

Fahrregelung

GS

Telligent®-Getriebesteuerung

HPS

Hydraulisch-Pneumatische Schaltung

INS

Instrument

KOM

Kommunikationsschnittstelle

KSA

Komfort-Schließanlage

MR

Telligent®-Motorregelung

NR

Telligent®-Niveauregelung

PSM

Parametrierbares Sondermodul

RS

Retarder-Steuerung

SRS

Sicherheits-Rückhalte-System

TCO

Tachograph

WR

Telligent®-Wankregelung

WS

Telligent®-Wartungssystem

ZHE

Zusatzheizung

ZL

Zusatzlenkung

ZV

Zentralverriegelung

 

Display-Meldungen

Unfall- und Verletzungsgefahr

Lassen Sie Service-Arbeiten immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat.

Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.

Die Ausführung sicherheitsrelevanter Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen durch eine qualifizierte Fachwerkstatt sind unerlässlich. Bei unsachgemäßer Ausführung dieser Arbeiten besteht Unfall- und Verletzungsgefahr.

Display-Meldung mit gelber Statusanzeige

Display-Meldungen

Mögliche Ursache/Folge

Mögliche Lösung

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Störung ABS Anhänger

  Unfallgefahr
  • Störung im Bremssystem des Fahrzeugs (Kontrollleuchte leuchtet) und/oder des Anhängers/Aufliegers (Kontrollleuchte leuchtet).

  • Das Anti-Blockier-System (ABS) kann abgeschaltet sein.

Das Fahr- und Bremsverhalten des Fahrzeugs kann sich ändern.

  

Anti-Blockier-System (ABS) einschalten.

Wenn die Störung weiterhin angezeigt wird:

  

Bremssystem in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Funktionseinschränkung möglich

  Unfallgefahr
  • Störung im Bremssystem des Fahrzeugs (Kontrollleuchte leuchtet) und/oder des Anhängers/Aufliegers (Kontrollleuchte leuchtet).

  • Das Anti-Blockier-System (ABS) kann abgeschaltet sein.

Das Fahr- und Bremsverhalten des Fahrzeugs kann sich ändern.

  

Anti-Blockier-System (ABS) einschalten.

Wenn die Störung weiterhin angezeigt wird:

  

Bremssystem in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Funktionseinschränkung möglich

  Unfallgefahr
  • Störung im Bremssystem des Fahrzeugs (Kontrollleuchte leuchtet) und/oder des Anhängers/Aufliegers (Kontrollleuchte leuchtet).

  • Das Anti-Blockier-System (ABS) kann abgeschaltet sein.

Das Fahr- und Bremsverhalten des Fahrzeugs kann sich ändern.

  

Anti-Blockier-System (ABS) einschalten.

Wenn die Störung weiterhin angezeigt wird:

  

Bremssystem in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Bordcomputer Plus:

Bremsverhalten kann sich ändern
gelegentlich Werkstatt aufsuchen

  Unfallgefahr

Störung im Bremssystem des Anhängers/Aufliegers (Kontrollleuchte leuchtet). Die Fahr- und Bremseigenschaften können sich ändern.

Die Display-Meldung besteht aus 2 Teilen. Um den 2. Teil zu sehen, Taste drücken.

  

Bremssystem in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Bremsbeläge vollständig verschlissen

Bremsbeläge sind bis auf die Mindestbelagstärke abgenutzt.

  

Bremsbeläge in einer qualifizierten Fachwerkstatt erneuern lassen.

Fahrzeuge mit Telligent®-Wartungssystem:

Im Menü Service-Info kann die Information angefordert werden, an welcher Achse Bremsbeläge oder Bremsscheiben abgenutzt sind.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Radbremse überlastet
Fahrweise anpassen

Die Temperatur an einer Radbremse ist zu hoch. Die Radbremse kann überhitzen.

Die Display-Meldung besteht aus 2 Teilen. Um den 2. Teil zu sehen, Taste drücken.

  

Besonders vorsichtig fahren.

  

In einen niedrigen Gang schalten, und Fahrzeug möglichst mit der Dauerbremse (Motorbremse/Retarder) abbremsen.

  

Bremssystem in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Feststellbremse einlegen

  Unfallgefahr

Die Feststellbremse ist nicht angezogen.

Das abgestellte Fahrzeug könnte wegrollen. Sie können dadurch sich und andere gefährden.

  

Feststellbremse anziehen.

Fahrzeuge mit Parametrierbarem Sondermodul (PSM): Die Feststellbremse ist nicht angezogen.

  Unfallgefahr

Vor dem Einschalten des Nebenantriebs wurde die Feststellbremse nicht angezogen. Das Fahrzeug kann dadurch wegrollen. Sie können dadurch sich und andere gefährden.

  

Vor dem Einschalten des Nebenantriebs Feststellbremse anziehen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Kondenswasser im Druckluftbehälter

Der Kondenswasserstand in den Druckluft-Vorratsbehältern ist zu hoch.

Bereits bei Temperaturen um den Gefrierpunkt (0 ) kann gefrierendes Kondenswasser im Druckluftbehälter die Bremsanlage außer Funktion setzen.

Folgende Arbeiten sind umgehend in einer qualifizierten Fachwerkstatt, z. B. einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt, durchzuführen:

  

Kondenswasser aus dem Druckluftbehälter ablassen.

  

Granulatpatrone des Drucklufttrockners wechseln.

  

Kondenswasser-Meldung im Bordcomputer Standard mehr bzw. im Bordcomputer Plus mehr zurücksetzen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

  Unfallgefahr

Der Vorratsdruck im Nebenverbraucherkreis ist unter 5,5 bar gesunken.

Gänge lassen sich nicht mehr korrekt schalten.

  

Fahrzeug so schnell wie möglich anhalten, dabei die Verkehrssituation beachten.

  

Feststellbremse anziehen.

  

Motor laufen lassen, bis die Display-Meldung ausgeht und wieder ein ausreichender Vorratsdruck erreicht ist.

  

Wenn die Störung öfter auftritt, Dichtheit der Druckluft-Bremsanlage prüfen mehr.

  

Druckluft-Bremsanlage in einer qualifizierten Fachwerkstatt instand setzen lassen.

Bordcomputer Standard:
100 °C (Beispiel)

Bordcomputer Plus:

Kühlmitteltemperatur hoch 100 °C (Beispiel)

Im Fahrbetrieb ist eine Kühlmitteltemperatur von etwa 100 erreicht.

  

Dem Motor weniger Leistung abverlangen.

  

Sicherstellen, dass die Luftzufuhr zum Kühler nicht behindert ist.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Motorschutz: Leistung reduziert

Die Kühlmitteltemperatur ist zu hoch. Die Motorleistung wird automatisch verringert.

  

Geschwindigkeit verringern, eventuell in einen niedrigeren Gang schalten.

  

Sicherstellen, dass die Luftzufuhr zum Kühler nicht behindert ist.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

5,0 l Motoröl nachfüllen
(Beispiel)

Der Motorölstand ist zu niedrig.

  

Fahrzeuge mit Bordcomputer Plus: Die im Display angezeigte Ölmenge nachfüllen mehr.

oder
  

Fahrzeuge mit Bordcomputer Standard: Fehlende Ölmenge anzeigen lassen mehr und Motoröl nachfüllen mehr.

 

Wenn ein Nachfüllen der angezeigten Ölmenge nicht möglich ist, kann abhängig von den Einsatzverhältnissen weitergefahren werden. Eine Weiterfahrt ist etwa 2000 km bis 6000 km, maximal, bis die rote Statusanzeige angeht, möglich.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Kupplung: Überlastung
Kupplung abkühlen lassen

Die zulässige Betriebstemperatur der Kupplung ist überschritten. Es besteht die Gefahr eines Kupplungsschadens.

Die Display-Meldung besteht aus 2 Teilen. Um den 2. Teil zu sehen, Taste drücken.

  

Um zu rangieren oder anzufahren, in einen niedrigeren Gang schalten.

  

Anfahr- oder Rangiervorgang schnellstmöglich beenden.

Bordcomputer Standard:
CODE

Bordcomputer Plus:

Wegfahrsperre aktiviert

Sie können den Motor nicht starten.

Sie haben mehrere Startversuche mit einem ungültigen Fahrzeugschlüssel unternommen. Die Wegfahrsperre ist aktiviert.

  

Gültigen Fahrzeugschlüssel oder Ersatz-Fahrzeugschlüssel verwenden.

Mercedes-Benz empfiehlt, für Notfälle einen jederzeit erreichbaren Ersatz-Fahrzeugschlüssel mitzuführen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Sie können den Motor nicht starten.

Die Starterbatterien sind entladen.

  

Startvorgang nach etwa 10 Sekunden wiederholen.

 

Beachten Sie, dass zu lange Startversuche die Batterien entladen.

  

Von einem anderen Fahrzeug Starthilfe geben lassen mehr.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Störung in der elektronischen Fahrregelung.

Das Fahrpedal ist ohne Funktion, der Motor läuft im Notbetrieb.

Die Motorleistung ist verringert.

  

Fahrzeug unter Berücksichtigung der Verkehrssituation so schnell wie möglich anhalten, Feststellbremse anziehen und Motor abstellen.

  

Nach etwa 10 Sekunden den Motor erneut starten.

  

Wenn der Motor weiterhin im Notbetrieb läuft, Störung in einer qualifizierten Fachwerkstatt, z. B. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt, beheben lassen.

Bordcomputer Standard:
4000 km
(Beispiel)

Bordcomputer Plus:

Service in 4000 km
(Beispiel)

Ein Service-Termin wird demnächst fällig.

  

Service-Termin für den Fälligkeitstermin einplanen.

Bordcomputer Standard:
0 km
(Beispiel)

Bordcomputer Plus:

Service fällig

Ein Service-Termin ist fällig.

  

Service-Arbeiten in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen lassen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Service sofort

Ein Service-Termin ist erheblich überschritten. Gefahr von Fahrzeug- oder Aggregatschäden.

  

Service-Arbeiten umgehend in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen lassen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Das Automatikgetriebe hat Schaltstörungen.

Das Fahrzeug ist noch fahrfähig.

  

Fahrt vorsichtig fortsetzen.

Eventuell kann eine Fachwerkstatt durch Angabe des Fehlercodes zur eingeschränkten Weiterfahrt Hilfestellungen geben. Fehlercode anzeigen mehr.

  

Automatikgetriebe in einer qualifizierten Fachwerkstatt instand setzen lassen.

Bordcomputer Plus:

Ladegut-Temperatur 50 °C
(Beispiel)

Die in der Ladegut-Überwachung eingestellte Ladegut-Temperatur des Anhängers/Aufliegers wurde über- bzw. unterschritten.

  

Ladegut-Überwachung in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Bordcomputer Plus:

Ladegut-Druck 0 bar
(Beispiel)

Der in der Ladegut-Überwachung eingestellte Ladegut-Druck des Anhängers/Aufliegers wurde über- bzw. unterschritten.

  

Ladegut-Überwachung in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Bordcomputer Plus:

Ladegut-Flüssigkeit 8 l
(Beispiel)

Der in der Ladegut-Überwachung eingestellte Ladegut-Flüssigkeitsstand des Anhängers/Aufliegers wurde über- bzw. unterschritten.

  

Ladegut-Überwachung in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Diesel nachtanken

Der Kraftstoffvorrat ist aufgebraucht.

  

Kraftstoffbehälter auffüllen mehr.

 

Die Display-Meldung geht aus.

Wenn der Kraftstoff-Vorrat nicht aufgefüllt wird, wird die Meldung beim nächsten Motorstart erneut angezeigt.

Bordcomputer Standard:
RES

Bordcomputer Plus:

AdBlue nachtanken

Der AdBlue-Vorrat ist bis auf die Reserve aufgebraucht.

  

AdBlue-Behälter auffüllen mehr.

 

Die Display-Meldung geht aus.

Wenn der AdBlue-Vorrat nicht aufgefüllt wird, wird die Meldung beim nächsten Motorstart erneut angezeigt.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Diesel tanken, AdBlue tanken empfohlen

Der Kraftstoff-Vorrat ist bis auf die Reserve aufgebraucht.

  

Kraftstoffbehälter auffüllen mehr. Um einen weiteren Tankstopp zu vermeiden, AdBlue-Behälter mit auffüllen mehr.

 

Die Display-Meldung geht aus.

Wenn der Kraftstoff- und der AdBlue-Vorrat nicht aufgefüllt werden, wird die Meldung beim nächsten Motorstart erneut angezeigt.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

gelegentlich Waschwasser nachfüllen

Der Flüssigkeitsstand im Vorratsbehälter der Scheibenwasch-/Scheinwerfer-Reinigungsanlage ist bis auf etwa 1 l abgesunken.

  

Vorratsbehälter der Scheibenwasch-/Scheinwerfer-Reinigungsanlage gelegentlich auffüllen mehr.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Lampe/Sicherung defekt
Lampe/Sicherung überprüfen
(Beispiel)

  • Beim Einschalten der Beleuchtung: Glühlampe oder Sicherung für Stand‑, Abblend- oder Rücklicht, Kennzeichenbeleuchtung bzw. Glühlampe der Nebelschlussleuchte ist defekt.

  • Beim Bremsen: Bremsleuchte ist defekt.

  • Beim Blinken: Blinkleuchte ist defekt.

  • Nach der Funktionskontrolle der Instrumententafel: Sicherung der Bremsleuchten ist defekt.

Die Display-Meldung besteht aus 2 Teilen. Um den 2. Teil zu sehen, Taste drücken.

  

Entsprechende Sicherungen überprüfen, erneuern mehr.

  

Entsprechende Glühlampe überprüfen, erneuern mehr.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Bremsleuchte links: Ausfall
(Beispiel)

Bei Anhänger/Auflieger mit Elektronik nach ISO 11992: Bremsleuchte links am Anhänger/Auflieger ist defekt.

  

Entsprechende Glühlampe erneuern (siehe Betriebsanleitung des Anhängers/Aufliegers).

Bordcomputer Plus:

Abstandssensor reinigen

Abstandssensor verschmutzt.

  

Die Abdeckung des Abstandssensors im vorderen Stoßfänger mit klarem Wasser und einem weichen Tuch reinigen.

 

Keine trockenen, rauen oder harten Tücher verwenden und nicht scheuern oder kratzen.

oder
  

Display-Meldung mit Bedienwippe bestätigen.

 

Die Display-Meldung geht aus. Wenn der Abstandssensor nicht gereinigt wird, wird die Meldung beim nächsten Motorstart erneut angezeigt.

Bordcomputer Plus:

Abstandsregelung: Einschränkung möglich

Der Telligent®-Abstandsregeltempomat ist gestört.

  

Den Telligent®-Abstandsregeltempomat in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

oder
  

Display-Meldung mit Bedienwippe bestätigen.

 

Die Display-Meldung geht aus. Liegt die Störung noch vor, wird die Meldung beim nächsten Motorstart erneut angezeigt.

Bordcomputer Plus:

Abstandsregelung: Fahrniveau einstellen

Fahrgestellrahmen ist außerhalb Normallage (Fahrstellung).

  

Fahrgestellrahmen in Normallage (Fahrstellung) bringen.

  

Display-Meldung mit Bedienwippe bestätigen.

 

Die Display-Meldung geht aus. Liegt die Störung noch vor, wird die Meldung beim nächsten Motorstart erneut angezeigt

Display-Meldungen mit roter Statusanzeige

Display-Meldungen

Mögliche Ursache/Folge

Mögliche Lösung

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

  Unfallgefahr

Das Anti-Blockier-System (ABS) im Anhänger/Auflieger (Kontrollleuchte leuchtet) ist außer Funktion. Es besteht die Gefahr, dass der Anhänger/Auflieger überbremst.

  

Besonders vorsichtig fahren. Vollbremsung, außer in Notsituationen, vermeiden, damit die Räder von Anhänger/Auflieger nicht blockieren.

  

Anhänger-/Auflieger-ABS in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Bordcomputer Plus:

Bremsverhalten verändert
gelegentlich Werkstatt aufsuchen

  Unfallgefahr

Störung im Bremssystem des Anhängers/Aufliegers (Kontrollleuchte leuchtet). Die Fahr- und Bremseigenschaften können sich ändern.

Die Display-Meldung besteht aus 2 Teilen. Um den 2. Teil zu sehen, Taste drücken.

  

Bremssystem in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Service sofort

  Unfallgefahr

Fällige Service-Arbeiten wurden nicht durchgeführt. Die Verschleißgrenze der Bremsbeläge oder Bremsscheiben ist maximal überzogen.

Das Fahr- und Bremsverhalten des Fahrzeugs kann sich ändern.

  

Service-Arbeiten umgehend in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen lassen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Keilriemen/Generator
Werkstatt aufsuchen

  Unfallgefahr
  • Der Keilrippenriemen ist gerissen.

  • Der Drehstromgenerator ist defekt.

Die Spannung im Bordnetz ist unter etwa 22 Volt abgesunken. Das Fahr- und Bremsverhalten des Fahrzeugs kann sich ändern.

Die Display-Meldung besteht aus 2 Teilen. Um den 2. Teil zu sehen, Taste drücken.

  

Fahrzeug so schnell wie möglich anhalten, dabei die Verkehrssituation beachten.

  

Motor abstellen und Feststellbremse anziehen.

  

Qualifizierte Fachwerkstatt verständigen und Keilrippenriemen bzw. Generator überprüfen lassen.

Bordcomputer Standard:
0% 0l

Bordcomputer Plus:

Leistung reduziert
AdBlue nachtanken

Der AdBlue-Vorrat ist aufgebraucht.

Die Kontrollleuchte blinkt.

Die Motorleistung ist reduziert.

Fahrzeuge mit Telligent®-Schaltautomatik/Mercedes PowerShift: Das Getriebe wechselt in die manuelle Betriebsart.

Die Display-Meldung besteht aus 2 Teilen. Um den 2. Teil zu sehen, Taste drücken.

  

AdBlue-Behälter auffüllen.

  

Getriebe manuell schalten mehr.

  

Display-Meldungen bestätigen.

 

Nach dem Auffüllen des AdBlue-Vorrats wird die Display-Meldung beim nächsten Motorstart nicht mehr angezeigt. Die Kontrollleuchte geht aus. Die Motorleistung ist wieder uneingeschränkt verfügbar.

Bordcomputer Standard:
0% 0l

Bordcomputer Plus:

AdBlue leer

Der AdBlue-Vorrat ist aufgebraucht.

  

AdBlue-Behälter auffüllen.

Wenn der AdBlue-Vorrat nicht aufgefüllt wird, blinkt die Kontrollleuchte und die Motorleistung wird nach dem nächsten Fahrzeugstillstand automatisch reduziert.

Nach dem Auffüllen des AdBlue-Vorrats wird die Display-Meldung beim nächsten Motorstart nicht mehr angezeigt. Die Kontrollleuchte geht aus. Die Motorleistung ist wieder uneingeschränkt verfügbar.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Leistung reduziert

In der Abgasnachbehandlung kann eine Störung vorliegen.

Die Kontrollleuchte blinkt.

Die Motorleistung ist reduziert.

Fahrzeuge mit Telligent-Schaltautomatik®/Mercedes PowerShift: Das Getriebe wechselt in die manuelle Betriebsart.

  

Getriebe manuell schalten mehr.

  

Display-Meldung bestätigen.

 

Wenn diese Meldung nur vorübergehend auftritt, ergibt sich kein Handlungsbedarf.

  

Die Störung in einer qualifizierten Fachwerkstatt beheben lassen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Werkstatt aufsuchen

In der Abgasnachbehandlung liegt eine Störung vor. Die zulässigen Emissionswerte werden überschritten.

  

Die Störung in einer qualifizierten Fachwerkstatt beheben lassen.

Wenn die Störung über mehrere Fahrten im Display angezeigt wird, blinkt die Kontrollleuchte und die Motorleistung wird nach dem nächsten Fahrzeugstillstand automatisch reduziert.

Wenn die Abgasnachbehandlung über mehrere Fahrten einwandfrei funktioniert, ist die Motorleistung wieder uneingeschränkt verfügbar und die Kontrollleuchte geht aus.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Werkstatt aufsuchen

Die Kontrollleuchte blinkt.

Der NOx-Sensor ist defekt.

  

Die Störung in einer qualifizierten Fachwerkstatt beheben lassen.

Wenn die Störungsursache nicht innerhalb von 50 Betriebsstunden beseitigt wird, wird die Motorleistung nach dem nächsten Fahrzeugstillstand automatisch reduziert.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Lenkung schwergängig
Sofort Werkstatt aufsuchen
(Beispiel)

  Unfallgefahr

Der hydraulische Teil der Lenkung ist undicht. Das Lenkverhalten des Fahrzeugs kann sich ändern.

Die Display-Meldung besteht aus 2 Teilen. Um den 2. Teil zu sehen, Taste drücken.

  

Lenkung sofort in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Lenkkreis 2 ist ausgefallen. Sie können das Fahrzeug nur mit erhöhtem Kraftaufwand lenken.

  

Fahrweise anpassen. Insbesondere vor Kurven Geschwindigkeit reduzieren.

  

Das Lenksystem in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Retarderabschaltung nicht möglich
Werkstatt aufsuchen

Störung in der Retarder-Steuerung.

Der Retarder wird nicht ausgeschaltet

  • während der ABS-Regelung

  • beim Betätigen des Fahrpedals.

Die Display-Meldung besteht aus 2 Teilen. Um den 2. Teil zu sehen, Taste drücken.

  

Besonders vorsichtig fahren.

  

Retarder-Steuerung in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Bordcomputer Standard:
115 °C (Beispiel)

Bordcomputer Plus:

Kühlmitteltemperatur zu hoch 115 °C (Beispiel)

Die Kühlmitteltemperatur ist zu hoch. Die Motorleistung wird automatisch verringert.

  

Geschwindigkeit verringern, eventuell in einen niedrigeren Gang schalten.

  

Sicherstellen, dass die Luftzufuhr zum Kühler nicht behindert ist.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Luftfilter verschmutzt
Service fällig

Der Luftfilter ist verschmutzt. Die Motorleistung kann sich verringern.

Die Display-Meldung besteht aus 2 Teilen. Um den 2. Teil zu sehen, Taste drücken.

  

Luftfilter bei nächster Gelegenheit in einer qualifizierten Fachwerkstatt, z. B. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt, erneuern lassen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Motoröl ablassen

Der Motorölstand ist zu hoch. Dadurch kann der Motoröldruck absinken. Die Betriebssicherheit des Motors ist gefährdet.

Fahrzeuge mit BlueTec®-Abgasnachbehandlung: Es besteht die Gefahr eines Motor- oder Katalysatorschadens.

  

Mindestens 2 l Motoröl in einer qualifizierten Fachwerkstatt ablassen oder absaugen lassen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Motor abstellen

Der Motoröldruck ist zu niedrig. Die Betriebssicherheit des Motors ist gefährdet.

  

Fahrzeug so schnell wie möglich anhalten, dabei die Verkehrssituation beachten.

  

Motor abstellen und Feststellbremse anziehen.

  

Motorölstand über den Bordcomputer Standard mehr bzw. Bordcomputer Plus mehr prüfen und ggf. Öl nachfüllen mehr.

  

Eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

7,5 l Motoröl sofort nachfüllen
(Beispiel)

Der Motorölstand ist bedeutend zu niedrig. Die Betriebssicherheit des Motors ist gefährdet.

  

Fahrzeug so schnell wie möglich anhalten, dabei die Verkehrssituation beachten.

  

Motor abstellen und Feststellbremse anziehen.

  

Motor auf Dichtheit prüfen.

Bei sichtbarem Motorölverlust eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen. Sicherstellen, dass austretendes Motoröl nicht in die Umwelt gelangt.

  

Die im Display angezeigte Ölmenge sofort nachfüllen mehr.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Kühlmittel nachfüllen

Der Kühlmittelstand ist 2 l unter den normalen Füllstand abgesunken. Die Betriebssicherheit des Motors ist gefährdet.

  

Fahrzeug so schnell wie möglich anhalten, dabei die Verkehrssituation beachten.

  

Motor abstellen und Feststellbremse anziehen.

  

Kühlmittel nachfüllen mehr.

  

Kühlsystem in einer qualifizierten Fachwerkstatt auf Dichtheit überprüfen lassen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Das Automatikgetriebe hat Schaltstörungen.

Das Fahrzeug ist nicht mehr fahrfähig.

  

Fahrt nicht fortsetzen!

Eventuell kann eine Fachwerkstatt durch Angabe des Fehlercodes zur eingeschränkten Weiterfahrt Hilfestellungen geben. Fehlercode anzeigen mehr.

  

Umgehend eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen, und die Störung beseitigen lassen.

Bordcomputer Plus:

Kupplung: Ausfall
Werkstatt aufsuchen

  Unfallgefahr

Fahrzeuge mit Telligent®-Schaltung, ‑Schaltautomatik oder Mercedes PowerShift: Zu geringer Vorratsdruck im Nebenverbraucherkreis. Das Getriebe schaltet nicht mehr.

  

Fahrzeug so schnell wie möglich anhalten, dabei die Verkehrssituation beachten.

  

Feststellbremse anziehen.

  

Motor laufen lassen, bis wieder ausreichender Vorratsdruck im Nebenverbraucherkreis vorhanden ist.

 

Die Display-Meldung Vorratsdruck Nebenverbraucher geht aus.

  

Motor abstellen.

  

Nach etwa 10 Sekunden Wartezeit Motor erneut starten.

  

Zeigt das Display immer noch die Display-Meldung Kupplung: Ausfall an, „Kleinen Einlernvorgang“ durchführen, siehe Abschnitt Getriebeschaltung mehr.

  

Bringt der „Kleine Einlernvorgang“ keinen Erfolg, „Großen Einlernvorgang“ durchführen, siehe Abschnitt Getriebeschaltung mehr.

  

Bringt der „Große Einlernvorgang“ keinen Erfolg, Getriebeschaltung in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Bordcomputer Plus:

Schaltung: Ausfall
Einlernvorgang durchführen

  Unfallgefahr

Fahrzeuge mit Telligent®-Schaltung, ‑Schaltautomatik oder Mercedes PowerShift: Das Getriebe schaltet nicht mehr.

  

Fahrzeug so schnell wie möglich anhalten, dabei die Verkehrssituation beachten.

  

Feststellbremse anziehen.

  

Motor abstellen.

  

„Großen Einlernvorgang“ durchführen, siehe Abschnitt Getriebeschaltung mehr.

Bordcomputer Plus:

Schaltung: Ausfall
Werkstatt aufsuchen

  Unfallgefahr

Fahrzeuge mit Telligent®-Schaltung, ‑Schaltautomatik oder Mercedes PowerShift: Das Elektroniksystem der Getriebesteuerung ist gestört.: Das Elektroniksystem der Getriebesteuerung ist gestört.

Das Getriebe schaltet nicht mehr.

  

Fahrzeug abschleppen mehr.

  

Getriebeschaltung in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Bordcomputer Plus:

Parametrierfehler
Einlernvorgang durchführen

  Unfallgefahr

Fahrzeuge mit Telligent®-Schaltung, ‑Schaltautomatik oder Mercedes PowerShift: Das Getriebe schaltet nicht mehr.

  

Fahrzeug so schnell wie möglich anhalten, dabei die Verkehrssituation beachten.

  

Feststellbremse anziehen.

  

Motor abstellen.

  

„Großen Einlernvorgang“ durchführen, siehe Abschnitt Getriebeschaltung mehr.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Gang 3, 4: Schalten nicht möglich

Die Getriebeschaltung hat Schaltstörungen.

Das Fahrzeug ist im Extremfall nicht mehr fahrfähig.

  

Fahrzeug so schnell wie möglich anhalten, dabei die Verkehrssituation beachten.

  

Motor abstellen und Feststellbremse anziehen.

  

Einlernvorgang durchführen mehr.

oder
  

Notschaltung durchführen mehr.

  

Getriebeschaltung in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Gang R: Schalten nicht möglich

Die Getriebeschaltung hat Schaltstörungen.

Das Fahrzeug ist im Extremfall nicht mehr fahrfähig.

  

Fahrzeug so schnell wie möglich anhalten, dabei die Verkehrssituation beachten.

  

Motor abstellen und Feststellbremse anziehen.

  

Einlernvorgang durchführen mehr.

oder
  

Notschaltung durchführen mehr.

  

Getriebeschaltung in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Bremsverhalten kann sich ändern
(Beispiel)

  Unfallgefahr

Störung im Bremssystem des Fahrzeugs (Kontrollleuchte leuchtet). Die Fahr- oder Bremseigenschaften können sich ändern.

  

Bremssystem in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Sofort Werkstatt aufsuchen

  Unfallgefahr

Der CAN-Bus, das Datenübertragungssystem zur Instrumententafel, ist ausgefallen.

Das Display kann wichtige Informationen für die Betriebs- und Verkehrssicherheit des Fahrzeugs nicht mehr anzeigen.

  

Fahrzeug so schnell wie möglich anhalten, dabei die Verkehrssituation beachten.

  

Motor abstellen und Feststellbremse anziehen.

  

Qualifizierte Fachwerkstatt verständigen.

Bordcomputer Standard:

Bordcomputer Plus:

Bremsvorratsdruck zu niedrig

  Unfallgefahr

Der Vorratsdruck im Federspeicher- und/oder im Bremskreis ist zu niedrig.

Mögliche Ursachen sind ein zu hoher Druckluft-Verbrauch im Rangierbetrieb oder eine undichte Druckluft-Anlage.

Die Betriebs- und Verkehrssicherheit des Fahrzeugs ist gefährdet.

  

Fahrzeug so schnell wie möglich anhalten, dabei die Verkehrssituation beachten.

  

Feststellbremse anziehen.

  

Motor laufen lassen, um den Druckluftvorrat aufzufüllen.

  

Fahrbetrieb erst fortsetzen, wenn die STOP-Leuchte ausgeht.

  

Dichtheit der Druckluft-Bremsanlage prüfen mehr.

  

Druckluft-Bremsanlage in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

 

Motor

Unfall- und Verletzungsgefahr

Lassen Sie Service-Arbeiten immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat.

Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.

Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. Bei unsachgemäßer Ausführung dieser Arbeiten kann die Betriebssicherheit Ihres Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Es besteht Unfall- und Verletzungsgefahr.

Problem

Mögliche Ursache/Folge

Lösungsvorschläge

Der Motor springt bei tiefen Außentemperaturen nicht an.

Das Fließvermögen des Dieselkraftstoffes ist infolge von Paraffinausscheidung nicht ausreichend.

  

Störungen infolge Paraffinausscheidung durch Erwärmung der gesamten Kraftstoffanlage, z. B. durch Abstellen in einer beheizten Halle, beseitigen.

  

Fließverbesserer oder Petroleum beimischen mehr.

  

Startet der Motor nach weiteren Startversuchen nicht, die Ursache von einer qualifizierten Fachwerkstatt beheben lassen.

Der Motor springt nicht an.

Die Motor-Elektronik ist gestört.

  

Vor dem nächsten Startversuch den Fahrzeugschlüssel im Zündschloss bis zum Anschlag zurückdrehen.

 

Kontrollleuchte Motordiagnose

Unfall- und Verletzungsgefahr

Lassen Sie Service-Arbeiten immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat.

Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.

Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. Bei unsachgemäßer Ausführung dieser Arbeiten kann die Betriebssicherheit Ihres Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Es besteht Unfall- und Verletzungsgefahr.

Problem

Mögliche Ursache/Folge

Lösungsvorschläge

Die Kontrollleuchte leuchtet kurzzeitig.

Während der Anzeigenkontrolle des Instrumentes geht die Kontrollleuchte kurzzeitig an und aus, wenn keine Störung vorliegt.

-

Die Kontrollleuchte blinkt.

Gleichzeitig zeigt das Display eine Display-Meldung mit roter Statusanzeige:

Bordcomputer Standard

Bordcomputer Plus

Der AdBlue-Vorrat ist aufgebraucht, oder es liegt eine Störung vor.

Die Motorleistung kann sich reduzieren

(Bei Einsatzfahrzeugen, z. B. Feuerwehrfahrzeugen, wird die Motorleistung nicht reduziert.)

.

  

Anweisungen der Display-Meldungen befolgen mehr.

Die Kontrollleuchte leuchtet.

Die Kontrollleuchte geht an. Emissionsrelevante Fehlfunktion oder Störung im BlueTec®-Abgasnachbehandlungssystem. Diese Fehlfunktion oder Störung könnte zu einer Schädigung des Abgasnachbehandlungssystems führen.

Die Motorleistung kann sich reduzieren.

  

BlueTec®-Abgasnachbehandlungssystem so schnell wie möglich in einer qualifizierten Fachwerkstatt prüfen lassen.

Wenn der AdBlue-Vorrat aufgefüllt bzw. die Störung behoben wird, steht Ihnen wieder die volle Motorleistung zur Verfügung. Die Kontrollleuchte geht aus, wenn bei der Systemprüfung kein weiterer Fehler festgestellt wird. Die Systemprüfung kann mehrere Fahrten in Anspruch nehmen.

 

Getriebe mit Hydraulisch-Pneumatischer Schaltung (HPS)

Unfall- und Verletzungsgefahr

Lassen Sie Service-Arbeiten immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat.

Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.

Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. Bei unsachgemäßer Ausführung dieser Arbeiten besteht Unfall- und Verletzungsgefahr.

Problem

Mögliche Ursache/Folge

Lösungsvorschläge

Das Getriebe hat Schaltstörungen.

Ausfall Schaltkraftunterstützung

  

Weiterfahrt möglich, Gangwechsel mit erhöhtem Kraftaufwand.

  

Schaltung in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Gang lässt sich nicht richtig schalten.

  

Schaltvorgang mehrmals wiederholen.

  

Schaltung in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

Schaltbereich lässt sich nicht richtig schalten.

  

Schaltbereichswechsel mehrmals wiederholen.

  

Schaltung in einer qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen lassen.

 

Automatikgetriebe

Unfall- und Verletzungsgefahr

Bei unsachgemäßer Ausführung von Service-Arbeiten kann die Betriebssicherheit Ihres Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Es besteht die Gefahr, dass Sie die Kontrolle über Ihr Fahrzeug verlieren und dadurch einen Unfall verursachen könnten. Auch können die Sicherheitssysteme Sie oder andere Personen nicht mehr wie vorgesehen schützen.

Lassen Sie Service-Arbeiten immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat.

Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.

Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich.

Problem

Mögliche Ursache/Folge

Lösungsvorschläge

Die Kontrollleuchte in der Instrumententafel leuchtet auf.

Wenn die Kontrollleuchte dauernd leuchtet, ist die Getriebeöltemperatur des Automatikgetriebes zu hoch.

  

Retarder ausschalten.

  

Fahrzeug so schnell wie möglich anhalten, dabei die Verkehrssituation beachten.

  

Feststellbremse anziehen und Automatikgetriebe in Neutralstellung N schalten.

  

Motor 2 - 3 Minuten mit einer Drehzahl von 1200 - 1500 1/min laufen lassen, und Motor abstellen.

  

Wenn die Getriebeöltemperatur nicht absinkt, Getriebeölstand prüfen mehr.

  

Wenn die Kontrollleuchte nicht ausgeht, eine qualifizierte Fachwerkstatt verständigen und die Störung beseitigen lassen.

Im Display des Kombiinstruments wird angezeigt.

Das Automatikgetriebe hat eine Funktionsstörung.

Eventuell kann eine Fachwerkstatt durch Angabe des Fehlercodes zur eingeschränkten Weiterfahrt Hilfestellungen geben.

Fehlercode anzeigen:

  

Die Tasten und des Automatikgetriebes 2-mal gleichzeitig drücken.

 

Im Display werden die Nummer des Fehlercodes, z. B. D1, und dann ein 5-stelliger Fehlercode, z. B. P 25 11, nacheinander angezeigt.

  

Taste MODE drücken, um den nächsten Fehlercode anzuzeigen.

Es können max. 5 Fehlercodes gespeichert sein.

Fehlercode beenden:

  

Die Tasten und des Automatikgetriebes gleichzeitig drücken oder in Neutralstellung N schalten.

 

Fahrerhaus kippen

Unfall- und Verletzungsgefahr

Lassen Sie Service-Arbeiten immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat.

Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.

Insbesondere bei sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. Bei unsachgemäßer Ausführung dieser Arbeiten kann die Betriebssicherheit Ihres Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Es besteht Unfall- und Verletzungsgefahr.

Mechanisch-hydraulische Fahrerhaus-Kippanlage

Problem

Mögliche Ursache/Folge

Lösungsvorschläge

Das Fahrerhaus lässt sich nicht kippen.

Der Ventilhebel der mechanisch-hydraulischen Fahrerhaus-Kipppumpe steht in Ventilhebelstellung „Zurückkippen in Fahrstellung“

  

Ventilhebel an der mechanisch-hydraulischen Fahrerhaus-Kipppumpe in Ventilhebelstellung „Kippen nach vorne“ stellen mehr.

Das Fahrerhaus lässt sich nicht kippen.

Die Kipphydraulik ist undicht oder ausgefallen.

  

Kipphydraulik in einer qualifizierten Fachwerkstatt instand setzen lassen.