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Starthilfe, An- und Abschleppen
Starthilfe
Wenn die Fahrzeugbatterien
entladen sind, kann ein anderes Fahrzeug Starthilfe leisten.
 | Explosionsgefahr |
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Während der Starthilfe können
Verpuffungen durch aus den Batterien entweichende Gase entstehen. Vermeiden Sie
Funkenbildung. Hantieren Sie in der Nähe der Batterien nicht mit offener Flamme
und rauchen Sie nicht.
Beachten Sie die Sicherheitshinweise und
Schutzmaßnahmen beim Umgang mit der Batterie. Diese finden Sie im
Stichwortverzeichnis unter dem Stichwort „Batterie”.
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Für die Starthilfe kein
Schnellladegerät verwenden.
Bei Temperaturen unter
-10 °C kann eine entladene Batterie gefrieren. Motor in diesem Fall
nicht starten. Batterie erst auftauen lassen. Starthilfe nur von
Verpolungssichere Starthilfekabel
mit Leitungsquerschnitt etwa 35-50 mm2 und isolierten
Polklemmen verwenden.
Vor der
Starthilfe mit einer mobilen Ladestation (Batterien mit Netzteil) Netzstecker
ziehen. Überspannung kann elektronische Bauteile im Fahrzeug
beschädigen.
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 | Abdeckung Pluspol
(rot) |
 | Abdeckung Minuspol
(schwarz) |
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Fremdstart-Steckdose
Sattelzugmaschine
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Sattelzugmaschinen mit im
Fahrzeugheck integrierten Batterien müssen zur Starthilfe nicht abgesattelt
werden. Sie sind auf der linken Fahrzeugseite mit einer Fremdstart-Steckdose
ausgestattet.
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Vor der Starthilfe mobile
Kommunikationssysteme, wie z. B. Telefon, Funkgerät, Telefax usw., von
der elektrischen Anlage trennen.
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Sicherstellen, dass sich die
Fahrzeuge nicht berühren.
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Fahrzeugschlüssel im Zündschloss
bis zum Anschlag zurückdrehen.
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Alle elektrischen Verbraucher
ausschalten.
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Batterieabdeckung
abnehmen.
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Bei Sattelzugmaschinen mit im
Fahrzeugheck integrierten Batterien: Abdeckung Pluspol
und Abdeckung
Minuspol
abnehmen.
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Zuerst die Pluspole und dann die
Minuspole der Batterien mit den Starthilfekabeln
verbinden.
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Massekabel nicht am
Fahrgestellrahmen anschließen. Dadurch können Schäden an Motor- oder
Getriebeteilen entstehen.
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Strom
gebendes Fahrzeug:
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Motor mit höherer Drehzahl laufen
lassen.
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Strom nehmendes Fahrzeug:
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Fahrzeugschlüssel im Zündschloss
in Fahrstellung drehen.
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Fahrzeuge mit Kaltstarthilfe: Vor
dem Starten des Motors Abschnitt „Kaltstarthilfe“ beachten
mehr.
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Motor starten und mit
Leerlaufdrehzahl laufen lassen.
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Beim Abnehmen der
Starthilfekabel darf der Motor des Strom nehmenden Fahrzeugs nur mit
Leerlaufdrehzahl laufen.
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Starthilfekabel zuerst von den
Minuspolen und dann von den Pluspolen abnehmen.
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Batterien in einer qualifizierten
Fachwerkstatt, z. B. in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt,
überprüfen lassen.
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 | Umwelthinweis |
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Batterien enthalten Blei.
Altbatterien nicht mit dem Hausmüll entsorgen.
Batterien umweltgerecht
entsorgen.
Defekte Batterien
in einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt oder bei einer Rücknahmestelle für
Altbatterien abgeben.
Gefüllte Batterien aufrecht
transportieren und lagern. Beim Transport Batterien gegen Umkippen sichern.
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Rangieren/An- und Abschleppen
Das vordere Koppelmaul und die hintere Abschleppkupplung sind
zum Rangieren und zum An- und Abschleppen vorgesehen.
Koppelmaul
vorn
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 | Koppelbolzen-Abdeckung |
 | Koppelbolzen |
 | Koppelmaul-Abdeckung |
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Fahrzeugfront
Abschleppkupplung hinten
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Setzen Sie die Abschleppkupplung
nur zum Rangieren oder zum An- oder zum Abschleppen ein.
Setzen Sie die Abschleppkupplung
nicht für Anhängerbetrieb oder zur Bergung von Fahrzeugen ein.
Eine Belastung über 12 t
oder Anhängerbetrieb führt zu Schäden am Schlussquerträger.
Beachten Sie die Angaben auf dem
Typschild der Abschleppkupplung.
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Fahrzeug
anschleppen
 | Unfallgefahr |
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Während des Anschleppens kann
der Retarder (Wirbelstrombremse) das Fahrzeug unkontrolliert abbremsen.
Ziehen Sie die Sicherung F14
im Modul A1 im Sicherungskasten, um den Retarder während des
Anschleppvorganges zu deaktivieren. Setzen Sie die Sicherung nach erfolgtem
Anschleppen sofort wieder ein.
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Fahrzeuge mit Automatikgetriebe können nicht angeschleppt
werden.
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Fahrzeugschlüssel
im Zündschloss in Fahrstellung drehen.
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Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR) ausschalten
mehr.
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Telligent®-Stabilitätsregelung ausschalten
mehr.
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Fahrzeuge mit
Telligent®-Schaltautomatik oder Mercedes PowerShift
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Fahrzeuge mit
Telligent®-Schaltautomatik: In den 2. Gang schalten.
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Der geschaltete
Gang muss im Display angezeigt werden.
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Fahrzeuge mit
Mercedes PowerShift: In den 6. Gang schalten.
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Der geschaltete
Gang muss im Display angezeigt werden.
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Fahrzeug
anschleppen.
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Bei etwa 20
km/h Gaspedal niedertreten.
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Die Elektronik
kuppelt automatisch ein.
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Bei langsamem
Niedertreten des Gaspedals wird langsam eingekuppelt.
Bei schnellem
Niedertreten des Gaspedals wird schnell eingekuppelt.
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Sofort nach dem
Anspringen des Motors Getriebe in Neutralstellung
schalten.
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Fahrzeuge mit
mechanischem Getriebe
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Kupplungspedal ganz
durchtreten.
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Bei
6‑Gang-Getriebe: In den 4. oder 5. Gang schalten.
-
Bei 9‑Gang-
und 16‑Gang-Getriebe ohne Telligent®-Schaltung: In den 5. oder
6. Gang schalten.
-
Bei
16‑Gang-Getriebe mit Telligent®-Schaltung: In den 3. oder
4. Gang schalten.
Der geschaltete
Gang muss im Display angezeigt werden.
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Fahrzeug
anschleppen.
Schleppgeschwindigkeit von 20 km/h nicht
überschreiten.
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Nach Erreichen der
maximal zulässigen Schleppgeschwindigkeit Kupplungspedal loslassen, und
Gaspedal betätigen.
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Zulässige Motordrehzahl nicht
überschreiten (Warnsummer ertönt). Höheren Anfahrgang wählen oder
Anschleppgeschwindigkeit verringern.
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Sofort nach dem
Anspringen des Motors Kupplungspedal ganz durchtreten und Getriebe in
Neutralstellung schalten.
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Fahrzeug
abschleppen
 | Unfallgefahr |
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Ist der Fahrzeugtransport auf
einem Tieflader erforderlich (z. B. nach einem Unfall), kann die
zulässige Fahrzeughöhe von 4 m überschritten werden. Fahren Sie vorsichtig
und vorausschauend. Beachten Sie die maximale Durchfahrhöhe von Unterführungen.
Sonst könnten Sie einen Unfall verursachen.
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 | Unfallgefahr |
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Wenn Sie Ihr Fahrzeug
abschleppen lassen und der Motor läuft nicht, ist die Lenkhilfe sowie die
Druckluftversorgung außer Funktion.
Sie müssen dann sehr viel größere
Kräfte aufbringen, um das Fahrzeug zu lenken. Sie können in Kurven von der
Fahrbahn abkommen oder mit dem schleppenden Fahrzeug zusammenstoßen.
Wenn die Bremsanlage ohne
Druckluftversorgung ist, können Sie das Fahrzeug nicht mehr mit der
Betriebsbremse abbremsen und dadurch mit dem schleppenden Fahrzeug
zusammenstoßen. Füllen Sie die Druckluftanlage über eine Fremd-Druckluftquelle
auf.
Einigen Sie sich vor dem
Abschleppen mit dem Fahrer des schleppenden Fahrzeugs auf klare
Verständigungszeichen. Passen Sie und der Fahrer des schleppenden Fahrzeugs die
Fahrweise an die erschwerten Bedingungen an.
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Fahrzeuge mit Luftfederung:
Während des Abschleppens das Fahrniveau kontrollieren und gegebenenfalls
korrigieren.
Wenn Sie Ihr
Fahrzeug abschleppen lassen und der Motor läuft nicht, ist die
Druckluftversorgung außer Funktion. Bei gelöster Feststellbremse und
Luftverlust besteht die Gefahr, dass die Bremse durch Aktivierung der
Federspeicher-Feststellbremse überhitzt. Lässt sich die Druckluftanlage nicht
befüllen, Federspeicher-Feststellbremse mechanisch lösen.
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Wenn das Fahrzeug beim
Abschleppen angehoben wird, können Spiegel und Aufbauten die Fahrzeughöhe und
-breite überschreiten. Fahren Sie vorsichtig und vorausschauend. Beachten Sie
die maximale Durchfahrhöhe von Unterführungen.
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Auffüllen der Druckluftanlage über eine Fremd-Druckluftquelle
mehr.
Lösen der
Federspeicher-Feststellbremse
mehr.
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Allgemeine
Hinweise zum Abschleppen
 | Unfall- und
Verletzungsgefahr |
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Eine
Gelenkwelle kann beim Ausbau herunterfallen und Sie verletzen. Sichern Sie die
Gelenkwelle vor dem Ausbau gegen Herunterfallen, z. B. mit Hilfe einer
zweiten Person oder durch Hochbinden der Gelenkwelle.
Drehen Sie den Fahrzeugschlüssel
im Zündschloss nicht in Fahrstellung, wenn die Vorderachse angehoben ist. Sonst
könnten die Räder der Hinterachse beim Abschleppen durch die automatische
Funktion der ASR unkontrolliert abgebremst werden. Das Fahrzeug kann dadurch
die Spurstabilität verlieren und ausbrechen.
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Fahrzeuge mit
Automatikgetriebe: Getriebe in Neutralstellung schalten.
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Gelenkwellen zu den
Antriebsachsen ausbauen.
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Wenn ein Ausbau der
Gelenkwelle nicht möglich ist, Antriebswellen ausbauen
mehr.
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Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR) ausschalten
mehr.
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Telligent®-Stabilitätsregelung (SR) ausschalten
mehr.
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Allrad-Fahrzeuge:
Verteilergetriebe in Straßen-Schaltstellung schalten
mehr.
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Druckluftversorgung
durch das schleppende Fahrzeug sicherstellen.
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Fahrzeug mit
Vorderachsschaden abschleppen
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Allgemeine Hinweise
zum Abschleppen beachten
mehr.
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Fahrzeug an der
Vorderachse anheben.
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Allrad-Fahrzeuge:
Gelenkwelle zwischen Hinterachse und Verteilergetriebe
ausbauen.
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Fahrzeuge mit
Luftfederung: Mit Bediengerät erforderliche Fahrgestellhöhe einstellen
mehr.
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Vierachs-Fahrzeuge:
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Vorderachse von
Vierachs-Fahrzeugen nur bei unbeladenem Fahrzeug anheben.
Fahrzeug nur
unbeladen mit angehobener Vorderachse abschleppen.
Wenn erforderlich,
Räder der 2. Vorderachse abbauen und Bremstrommeln mit Radmuttern
sichern.
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Fahrzeug mit
Hinterachsschaden abschleppen
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Allgemeine Hinweise
zum Abschleppen beachten
mehr.
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Differenzialsperre
(Quersperre) einschalten
mehr.
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Beide
Antriebswellen ausbauen.
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Fahrzeuge mit 2
angetriebenen Hinterachsen: Antriebswellen an beiden Hinterachsen
ausbauen.
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Allrad-Fahrzeuge:
Gelenkwelle zwischen Vorderachse und Verteilergetriebe
ausbauen.
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Antriebswelle
an Hinterachse HL 7 und HD 7 ausbauen
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 | Sicherungsring |
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 | Sonderwerkzeug |
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Öl-Ablassschrauben
der Außenplanetengetriebe herausschrauben.
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Auslaufendes Öl mit
einem Ölauffangblech auffangen.
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Abschlussdeckel der
Außenplanetengetriebe abbauen.
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Sicherungsring
mit Zange
herausnehmen.
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Beide
Antriebswellen zusammen mit Sonnenrad ausbauen.
Dazu Sonderwerkzeug
oder eine
120 mm lange Schraube M8 verwenden.
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Bordwerkzeug
Ergänzungsempfehlung: Sechskantschraube M8 x 120 mm
(Fachhandel), um die Antriebswelle der Hinterachse (HL 7, HD 7)
auszubauen.
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Sonnenrad von der
Antriebswelle abbauen und wieder in Achsgetriebe einbauen.
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Abschlussdeckel
anbauen.
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Öleinfüllschraube
in der Mitte des Abschlussdeckels herausdrehen.
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Sauberes Getriebeöl
(3,25 l je Radseite) in das Außenplanetengetriebe
einfüllen.
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Öleinfüllschraube
einschrauben und festdrehen.
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Antriebswellen
an Hinterachse HL 6 und HL 8 ausbauen
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 | Befestigungsschrauben
Antriebswelle |
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Fahrzeugschlüssel
im Zündschloss in Fahrstellung drehen.
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Differenzialsperre
(Quersperre) einschalten.
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Befestigungsschrauben
an der Radnabe
lösen.
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Beide
Antriebswellen herausziehen.
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Radnabe abdecken,
damit die Lager nicht verschmutzen.
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Federspeicher-Feststellbremse lösen
Im Notfall kann
zum Abschleppen die Federspeicherzylinder-Feststellbremse bei fehlendem
Vorratsdruck in der Bremsanlage mechanisch gelöst werden.
Die
Fahrzeuge können achsweise mit Federspeicherzylinder mit Löseschraube oder mit
Federspeicherzylinder mit Löseanzeige ausgerüstet sein.
 | Unfallgefahr |
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Sichern Sie vor dem Lösen der
Federspeicher-Feststellbremse das Fahrzeug mit Unterlegkeilen gegen Wegrollen.
Bevor Sie das Fahrzeug erneut in Betrieb nehmen, müssen die
Federspeicher-Zylinder der Feststellbremse wieder in den Funktionszustand
versetzt werden.
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Anordnung der
Federspeicher-Zylinder
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Fahrzeug
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Vorderachse
|
Hinterachse
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1
|
2
|
1
|
2
|
|
4x2,
4x4
|
x
|
-
|
x
|
-
|
|
6x2/2
|
x
|
-
|
-
|
x
|
|
6x2, 6x2/4, 6x4,
8x2/4
|
-
|
-
|
x
|
x
|
|
8x4/4
|
-
|
x
|
x
|
x
|
Federspeicherzylinder mit
Löseschraube/Löseanzeige
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 | Fahrstellung |
 | Lösestellung |
|
Federspeicherzylinder mit
Löseschraube
 |
 | Fahrstellung |
 | Lösestellung |
|
Federspeicherzylinder mit
Löseanzeige
Mechanisches
Lösen der Federspeicher-Feststellbremse
 | |
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Lösedrehmoment maximal
70 Nm. Keinen Schlagschrauber verwenden.
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Löseschrauben der
Federspeicherzylinder gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag in Lösestellung
drehen.
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Federspeicher-Feststellbremse in
Funktionszustand versetzen
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Bremsanlage bis zum
Abschaltdruck auffüllen.
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Hebel der
Feststellbremse in Lösestellung bringen.
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Löseschrauben der
Federspeicherzylinder im Uhrzeigersinn in Fahrstellung
drehen und
festziehen.
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Anziehdrehmoment maximal
35 Nm. Keinen Schlagschrauber verwenden.
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