Automatikgetriebe
 | Unfallgefahr |
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Schalten Sie auf glatter Fahrbahn nicht zum Bremsen zurück. Die
Antriebsräder könnten die Haftung verlieren und das Fahrzeug kann
ins Schleudern geraten.
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Das
Automatikgetriebe ist mit einer Tastenschaltung ausgestattet.
Die einzelnen Gänge werden
automatisch geschaltet, in Abhängigkeit von:
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Schaltbereich
mehr
-
Fahrgeschwindigkeit
-
Gaspedalstellung
-
Schaltprogramm
mehr
-
Retarder.
Der Fahrer besitzt
jederzeit die Möglichkeit, den Schaltbereich zu begrenzen oder zu
erweitern.
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Leuchtet die Kontrollleuchte
während der Fahrt
auf, ist die Temperatur des Getriebeöls oder des Kühlmittels zu hoch. Die
Ursache dafür kann ein zu hoher bzw. geringer Getriebeölstand sein. Bei
anhaltend erhöhter Getriebeöltemperatur ist ein Getriebeschaden möglich.
Bei Schaltstörungen im Getriebe wird im Display
angezeigt; die Statusanzeige leuchtet
gelb oder rot. Es besteht die Gefahr eines Getriebeschadens.
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Wenn die
Kontrollleuchte
während der Fahrt blinkt, wird automatisch die Retarderleistung reduziert.
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 | 2‑stelliges
Display |
| Links: gewählter Schaltbereich,
z. B.  |
| Rechts: geschalteter Gang,
z. B.  |
 | Kontrollleuchte
MODE |
 | Taste MODE |
 | Schaltbereich erweitern
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 | Schaltbereich begrenzen
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 | Fahrstellung
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 | Getriebe-Neutralstellung
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 | Rückwärtsgang
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Im Display
kann das Symbol
kurz angezeigt
werden, hat aber keine Funktion.
Schaltbereiche
Der gewählte
Schaltbereich wird links im Display angezeigt, der geschaltete Gang rechts,
z. B. 
. Beim Gangwechsel blinkt die Anzeige rechts.
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Rückwärtsgang:
Einschalten des
Rückwärtsganges. Nur bei stehendem Fahrzeug und
Motor-Leerlaufdrehzahl.
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Getriebe-Neutralstellung:
Es findet keine
Kraftübertragung vom Motor zur Antriebsachse statt. Bei gelösten Bremsen ist
das Fahrzeug frei beweglich.
Müllfahrzeuge: Die Kontrollleuchte
leuchtet, wenn
die Getriebe-Neutralstellung N eingeschaltet ist.
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Taste
Fahrstellung:
Die Vorwärtsgänge 1 bis 5 bzw. 1 bis 6 werden nacheinander
automatisch geschaltet. Die Fahrstellung ergibt in fast allen
Betriebssituationen optimales Fahrverhalten.
Links im Display
wird
(5‑Gang-Getriebe) oder
(6‑Gang-Getriebe) angezeigt.
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Schaltprogramme
Das
Automatikgetriebe verfügt über die Schaltprogramme Economy und Power.
Diese
Schaltprogramme unterstützen die vom Fahrer gewünschte Fahrweise.
Das Schaltprogramm
Economy ist für eine komfortbetonte, kraftstoffsparende Fahrweise bestimmt und
erleichtert das Fahren auf glatter Fahrbahn.
Das Schaltprogramm
Power ist für Fahrten mit hoher Leistungsanforderung bzw. Fahrdynamik
bestimmt.
Ein
Wechsel des Schaltprogramms ist jederzeit möglich. Nach dem Motorstart ist
immer das Grundprogramm Economy aktiv.
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Taste MODE
1‑mal
drücken.
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Die Kontrollleuchte
geht an. Das
Schaltprogramm Power ist aktiv.
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Taste MODE
erneut
drücken.
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Die Kontrollleuchte
geht aus. Das
Schaltprogramm Economy ist wieder aktiv.
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Feuerwehrfahrzeuge:
Nach dem Motorstart
ist immer das Grundprogramm Power aktiv.
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Gaspedalstellungen
Mit der
Gaspedalstellung können Sie den Schaltzeitpunkt des Automatikgetriebes aktiv
beeinflussen:
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Wenig Gas: frühes
Hochschalten
-
Viel Gas: spätes
Hochschalten
-
Kickdown: maximale
Hochschaltverzögerung bzw. extrem frühes Rückschalten
Kickdown
Der Kickdown dient
dazu, das Fahrzeug maximal zu beschleunigen.
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Das Gaspedal über
den Druckpunkt niedertreten.
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Das
Automatikgetriebe schaltet abhängig von der Motordrehzahl in einen niedrigeren
Gang.
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Wenn die gewünschte
Geschwindigkeit erreicht ist, Gaspedal etwas lösen.
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Das Getriebe
schaltet wieder hoch.
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Anfahren
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Bremspedal
niedertreten, nicht das Gaspedal niedertreten.
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Taste
oder
drücken.
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Fahrzeuge mit
Rückfahrwarner: Wenn der Rückwärtsgang geschaltet ist, ertönt der
Rückfahrwarner.
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Die Bremse erst
beim Anfahren lösen, sonst besteht die Gefahr, dass das Fahrzeug vorzeitig
anfährt (Kriechen des Fahrzeugs). An Steigungen Bremse lösen und gleichzeitig
das Gaspedal niedertreten.
Müllfahrzeuge: Gaspedal erst niedertreten, wenn die
Kontrollleuchte
erlischt.
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Wenn das Getriebe
ausgekühlt ist (Außentemperaturen unterhalb -10 °C), schaltet das
Getriebe nur den 2. Gang als Vorwärtsgang.
Steigungen,
Gefällstrecken
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Wenn Sie den Schaltbereich
begrenzt haben, darauf achten, dass auf Gefällstrecken die Motordrehzahl nicht
in den roten Gefahrenbereich des Drehzahlmessers ansteigt. Ein längeres
Überschreiten der Motor-Höchstdrehzahl kann zu Motorschäden führen.
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Auf langen
Steigungen und Gefällen, besonders bei großer Last, rechtzeitig einen
Schaltbereich wählen, der höchstmögliche Motorleistung bzw. Motorbremsleistung
ermöglicht.
Rangieren
Beim Rangieren auf
engstem Raum die Fahrgeschwindigkeit durch dosiertes Lösen der Betriebsbremse
regulieren. Bei Bedarf geringfügig Gas geben.
Halten
Bei kurzem Halt,
z. B. an einer Verkehrsampel, Schaltstellung beibehalten, und das
Fahrzeug mit der Betriebsbremse halten. Bei längerem Halt und laufendem Motor
Getriebe-Neutralstellung N einschalten.
Müllfahrzeuge: Die Kontrollleuchte
leuchtet, wenn
die Getriebe-Neutralstellung N eingeschaltet ist.
Wenn das Fahrzeug
zu rutschen oder zu schleudern beginnt, Getriebe in Neutralstellung N
schalten.
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In Getriebe-Neutralstellung N
darf das Fahrzeug nur kurzzeitig rollen. Ein längeres Rollen der Räder,
z. B. beim Abschleppen, führt zu einem Getriebeschaden.
Bei eingeschalteter Dauerbremse
(Motorbremse/Retarder) ist die Drehzahl für Rückschaltung höher als bei
ausgeschalteter Dauerbremse. Drehzahlmesser beachten.
Bei eingeschalteter Dauerbremse
(Motorbremse/Retarder) schaltet das Getriebe nur bis in den 2. Gang
zurück. Deshalb den Schaltbereich in Extremsituationen rechtzeitig auf den
1. Gang begrenzen.
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