Wartung
Einleitung Wartung
Wie jedes
technische Gerät benötigt das Fahrzeug Pflege und Wartung. Der Umfang und die
Häufigkeit der Wartungsarbeiten richten sich in erster Linie nach den oft stark
unterschiedlichen Betriebsbedingungen.
Das beigelegte
Wartungsheft enthält Angaben zu Umfang und Häufigkeit der Wartungsarbeiten
sowie Hinweise zu Sachmängelhaftung, Betriebsstoffen und Wartungsarbeiten.
Im Wartungsheft
bestätigt die qualifizierte Fachwerkstatt, z. B. ein Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt, die jeweils durchgeführten Arbeiten.
Für die Ausführung
von Prüf- und Wartungsarbeiten werden spezielle Fachkenntnisse vorausgesetzt,
die im Rahmen dieser Betriebsanleitung nicht vermittelt werden können. Es
empfiehlt sich, diese Arbeiten von geschultem Fachpersonal ausführen zu
lassen.
Lassen
Sie Service-Arbeiten immer von einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen.
Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt,
da dieser über die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge für die
erforderlichen Arbeiten verfügt. Die Ausführung sicherheitsrelevanter Arbeiten
und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen durch eine qualifizierte
Fachwerkstatt sind unerlässlich.
Erfahrungen und
regelmäßige technische Anweisungen durch das Werk sowie Einrichtungen und
Werkzeuge bieten die Gewähr für fachgerechte, den neuesten Erkenntnissen
entsprechende Betreuung des Fahrzeugs.
 | Verletzungsgefahr |
|
Lesen Sie
unbedingt vor der Durchführung von Wartungsmaßnahmen und Reparaturen die mit
den Wartungsmaßnahmen und Reparaturen zusammenhängenden maßgeblichen Abschnitte
der technischen Dokumentation, wie z. B. Betriebsanleitung und
Werkstattinformation.
Machen Sie sich
vorher insbesondere auch mit den gesetzlichen Bestimmungen vertraut, wie
z. B. Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften.
Sie könnten sonst
Gefahren nicht erkennen und sich oder andere verletzen.
Bei Arbeiten unter
dem Fahrzeug müssen Sie das Fahrzeug durch Unterstellböcke mit ausreichender
Traglast sichern.
Nehmen Sie
keinesfalls den Wagenheber als Ersatz! Es besteht die Gefahr, dass der
Wagenheber nachgibt, das Fahrzeug absackt und Sie oder andere Personen schwer
verletzt oder Gegenstände beschädigt werden.
Der Wagenheber
dient nur zum kurzzeitigen Anheben des Fahrzeugs.
Lassen Sie
Service-Arbeiten immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt, die die
notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge für die erforderlichen Arbeiten hat,
durchführen.
Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt. Die Ausführung sicherheitsrelevanter Arbeiten und Arbeiten
an sicherheitsrelevanten Systemen durch eine qualifizierte Fachwerkstatt sind
unerlässlich.
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 | Umwelthinweis |
|
Müssen aus betriebstechnischen
Gründen einzelne Wartungsarbeiten in eigener Regie durchgeführt werden, auf
Umweltschutzmaßnahmen achten. Bei der Entsorgung von Betriebsstoffen,
z. B. Motoröl, müssen die gesetzlichen Vorschriften beachtet werden.
Davon betroffen sind ebenfalls alle Teile, wie z. B. Filter, die mit
Betriebsstoffen in Berührung kamen. Bei Fahrzeugen, die mit FAME-Kraftstoff
betrieben werden, sind bei der Entsorgung von Motoröl besondere Hinweise zu
beachten. Auskunft erteilt jede qualifizierte Fachwerkstatt, z. B. jeder
Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Leere Gebinde, Reinigungstücher und
Pflegemittel umweltgerecht entsorgen. Gebrauchsanweisung von Pflegemitteln
beachten. Motor im Stand nicht länger als notwendig laufen lassen.
|
Ersatzteile
Achten Sie auf die Eignung
der Ersatzteile für Ihr Fahrzeug. Teile, die zu einer Änderung des Fahrzeugs
führen, bewirken in vielen Ländern ein Erlöschen der Betriebserlaubnis,
wenn
-
sich die in der
Betriebserlaubnis genehmigte Fahrzeugart ändert
-
eine Gefährdung von
Verkehrsteilnehmern zu erwarten ist
-
sich das Abgas-
oder Geräuschverhalten verschlechtert.
Die Verwendung von
nicht zugelassenen Teilen kann die Fahrzeugsicherheit nachteilig
beeinflussen.
Telligent®-Wartungssystem (WS)
Das
Telligent®-Wartungssystem ermittelt abhängig von den Einsatzbedingungen des
Fahrzeugs die Service-Termine für Ölwechsel an Aggregaten und allgemeine
Wartungsarbeiten.
Der
Bordcomputer liefert einen ständigen Überblick über die voraussichtlichen
Service-Termine des Fahrzeugs und der Aggregate
mehr.
14 Tage
vor einem fälligen Service-Termin weist eine Service-Meldung erstmalig auf die
Service-Arbeiten hin. Wenn der Service-Termin erreicht oder überschritten ist,
erfolgen weitere Meldungen
mehr.
 | |
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Der Zeitpunkt für die erstmalige
Service-Meldung ist auf einen Wert von 0 bis 30 Tagen vor Fälligkeit
programmierbar. Informationen erteilt jeder Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt.
|
Bestätigen Sie
durchgeführte Service-Arbeiten im Display des Bordcomputers
mehr.
 | |
|
Wenn Sie Service-Arbeiten
bestätigen, ohne sie fristgerecht durchführen zu lassen, führt dies zu erhöhtem
Verschleiß und zu Schäden am Fahrzeug oder den Aggregaten. Service-Termine nur
bestätigen, wenn die Service-Arbeiten durchgeführt wurden.
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Wenn ein Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt die Service-Arbeiten durchführt, bestätigt er die
fachgerechte Erledigung sowohl im Bordcomputer als auch im
Wartungsheft.
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Wartungsklappe
 | Verletzungsgefahr |
|
Beim Öffnen oder Schließen der
Wartungsklappe können im Schwenkbereich der Wartungsklappe Personen verletzt
oder Gegenstände beschädigt werden.
Achten Sie darauf, dass sich im
Schwenkbereich der Wartungsklappe keine Personen oder Gegenstände befinden.
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 | Öffnungshebel |
|
Öffnen
|
Öffnungshebel
auf der rechten
und linken Seite nach innen drücken.
|
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Wartungsklappe
schwenkt nach oben.
|
Schließen
|
Wartungsklappe nach
unten schwenken.
|
|
Links und rechts
auf die Wartungsklappe drücken, bis sie hörbar in die Verriegelung
einrastet.
|
|
Wartungsklappe nach
unten schwenken.
|
|
Links und rechts
auf die Wartungsklappe drücken, bis sie hörbar in die Verriegelung
einrastet.
|
Kühlmittelstand
Kühlmittel besteht
aus Wasser und einem Frost- und Korrosionsschutzmittel. Prüfen Sie den
Kühlmittelstand nur bei waagerecht stehendem Fahrzeug und kaltem Motor.
Wenn der
Flüssigkeitsstand im Kühlmittel-Ausgleichsbehälter zu niedrig ist, wird im
Display
angezeigt. Zusätzlich geht die Statusanzeige rot an.
Kühlmittelstand prüfen und
nachfüllen
Der Kühlmittel-Ausgleichsbehälter ist rechts hinter dem
Fahrerhaus.
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 | Verschlussdeckel |
|
Kühlmittel-Ausgleichsbehälter
Kühlmittelstand nur
bei abgekühltem Motor prüfen.
 | Verletzungsgefahr |
|
Das Kühlsystem steht unter
Druck. Schrauben Sie den Verschlussdeckel des Kühlmittel-Ausgleichsbehälters
deswegen erst dann auf, wenn sich der Motor abgekühlt hat. Sie können sich
sonst mit heißem Kühlmittel verbrühen.
Tragen Sie Handschuhe und
Schutzbrille.
|
|
Um den Überdruck
abzulassen, Verschlussdeckel
langsam um etwa
eine halbe Umdrehung nach links drehen.
|
|
Verschlussdeckel
ganz
abschrauben.
Das Kühlmittel im Kühlmittel-Ausgleichsbehälter muss bis zum Rand
des Einfüllstutzens reichen.
|
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|
Kühlmittelzusammensetzung und
Wasserqualität beachten.
|
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Weitere
Informationen zum Kühlmittel finden Sie im Kapitel Betriebsstoffemehr.
|
|
Kühlmittel im
Kühlmittel-Ausgleichsbehälter bis zum Rand des Einfüllstutzens
nachfüllen.
|
|
Verschlussdeckel
aufsetzen und
bis zum Anschlag festdrehen.
|
|
Motor kurzzeitig
mit wechselnden Drehzahlen laufen lassen.
|
|
Kühlmittelstand
prüfen, eventuell nachfüllen.
|
Scheibenwaschanlage
 | Brandgefahr |
|
Scheibenwaschmittel-Konzentrat ist leicht entflammbar. Vermeiden
Sie Feuer, Rauchen und offenes Licht im Umgang mit dem Scheibenwaschmittel-Konzentrat.
|
Dem
Wasser ein handelsübliches Scheibenwaschmittel-Konzentrat für die Sommer- oder
Winterzeit beifügen.
Wenn der
Flüssigkeitsstand im Vorratsbehälter Scheibenwaschanlage zu niedrig ist, wird
im Display
angezeigt und die Statusanzeige leuchtet gelb.
Der Vorratsbehälter
Scheibenwaschanlage ist hinter dem Fahrerhaus.
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 | Verschlussdeckel Vorratsbehälter
Scheibenwaschanlage |
|
|
Verschlussdeckel Vorratsbehälter
Scheibenwaschanlage abschrauben.
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|
Vorratsbehälter
auffüllen.
|
|
Verschlussdeckel Vorratsbehälter
Scheibenwaschanlage aufsetzen und im Uhrzeigersinn
festdrehen.
|
Ölstand im Motor
Ölstand im
Motor prüfen
Der Ölstand im Motor kann über den Bordcomputer geprüft werden
mehr.
Prüfen Sie den
Motorölstand bei betriebswarmem Motor etwa 1 Minute nach dem Abstellen des
Motors. Prüfen Sie den Motorölstand bei kaltem Motor etwa 5 bis 10 Minuten
nach dem Abstellen des Motors. Wenn die Nachfüllmenge zu früh abgerufen wird,
kann eine zu große Fehlmenge angezeigt werden.
Motoröl
nachfüllen
Wenn der Ölstand im
Motor zu niedrig, geht die Statusanzeige an, und im Display wird entweder
und die
erforderliche Nachfüllmenge angezeigt.
Wenn der Ölstand im Motor zu hoch
ist, geht die Statusanzeige an, und im Display wird
angezeigt.
Wenn eine korrekte Motorölstand-Anzeige nicht möglich ist, werden
im Display
und
eine Display-Meldung angezeigt.
 | |
|
Die
angezeigte Nachfüllmenge erst ergänzen, wenn
angezeigt wird.
Dazu die gesamte empfohlene Nachfüllmenge einfüllen. Mercedes-Benz empfiehlt
Ihnen, vor Antritt längerer Fahrten die im Menü
Kontroll-Info
angezeigte Ölmenge zu ergänzen.
|
|
Fahrerhaus nach
vorne kippen
mehr.
|
 |
 | Verschlussdeckel |
|
Öleinfüllstutzen
|
Verschlussdeckel
abschrauben und
abnehmen.
|
|
Öl
nachfüllen.
|
 | |
|
Nur freigegebene Motoröle in den
vorgeschriebenen SAE-Klassen verwenden.
Zu viel eingefülltes Öl ablassen
oder absaugen.
|
Freigegebene
Motoröle
mehr.
|
Verschlussdeckel
aufsetzen und
zudrehen, auf Festsitz und Dichtheit prüfen.
|
|
Fahrerhaus in
Fahrstellung kippen
mehr.
|
Ölstand im Automatikgetriebe
 | |
|
Leuchtet oder blinkt die
Kontrollleuchte während der Fahrt auf,
ist die Temperatur des Getriebeöls oder des Kühlmittels zu hoch. Die Ursache
dafür kann ein zu hoher bzw. geringer Getriebeölstand sein. Bei anhaltend
erhöhter Getriebeöltemperatur ist ein Getriebeschaden möglich.
Nur freigegebene Getriebeöle in den vorgeschriebenen SAE-Klassen
verwenden. Nicht überfüllen. Zu viel eingefülltes Öl muss abgelassen oder
abgesaugt werden. Es besteht die Gefahr eines Getriebeschadens.
|
Erhöhte
Getriebeöltemperatur
mehr.
Getriebeölstand am Display
prüfen
Getriebeölstandsmessung
starten
|
Fahrzeug auf einer ebenen, waagrechten Fläche
abstellen.
|
|
Feststellbremse
anziehen.
|
|
Getriebe in
Neutralstellung N schalten und Motor mit Leerlaufdrehzahl laufen
lassen.
|
|
Tasten
und
gleichzeitig
drücken.
Im
Display werden
nacheinander die Zahlen 8 bis 1 angezeigt, um eine Wartezeit von etwa
2 Minuten einzuhalten.
Anschließend wird
im Display ein Code für den Getriebeölstand oder ein Fehlercode
angezeigt.
|
Getriebeölstandsanzeige
|
Code
|
Bedeutung
|
|
oL
oK
|
Getriebeölstand in
Ordnung.
|
|
oL
Lo
|
Getriebeölstand zu
niedrig.
|
|
|
Die nachfolgend
angezeigte Zahl gibt die Getriebeölmenge an, die nachgefüllt werden muss,
z. B.
01 =
1 Liter
|
|
oL
HI
|
Getriebeölstand zu
hoch.
|
|
|
Die nachfolgend
angezeigte Zahl gibt die Getriebeölmenge an, die abgelassen oder abgesaugt
werden muss, z. B.
01 =
1 Liter
|
Fehlercodeanzeige während der
Getriebeölstandsmessung
|
Code
|
Bedeutung/Abhilfe
|
|
oL
50
|
Motordrehzahl zu
niedrig.
|
|
|
|
Motor auf
Leerlaufdrehzahl bringen.
|
|
|
oL
59
|
Motordrehzahl zu
hoch.
|
|
|
|
Motor auf
Leerlaufdrehzahl bringen.
|
|
|
oL
65
|
Getriebe ist nicht
in Neutralstellung N geschaltet.
|
|
|
|
Getriebe in
Neutralstellung N schalten.
|
|
|
oL
70
|
Getriebeöltemperatur zu niedrig.
|
|
|
|
Motor so lange
laufen lassen, bis die Betriebstemperatur des Getriebeöls erreicht
ist.
|
|
|
oL
79
|
Getriebeöltemperatur zu hoch.
|
|
|
|
Motor abstellen,
bis die Betriebstemperatur des Getriebeöls erreicht
ist.
|
|
|
oL
89
|
Das Fahrzeug ist in
Bewegung.
|
|
|
|
Fahrzeug anhalten
und Feststellbremse anziehen.
|
|
|
oL
95
|
Getriebeölstand-Geber defekt.
|
|
|
|
Getriebeölstand mit
Ölmessstab prüfen.
|
|
Störung in einer
qualifizierten Fachwerkstatt überprüfen
lassen.
|
|
Getriebeölstandsmessung
beenden
Getriebeölstand mit Ölmessstab
prüfen
 |
 | Ölmessstab |
 | Öleinfüllstutzen |
 | Warmbereich |
 | Kaltbereich |
|
|
Fahrzeug auf einer
ebenen, waagrechten Fläche abstellen.
|
|
Feststellbremse
anziehen.
|
|
Getriebe in
Neutralstellung N schalten.
|
|
Motor starten und
etwa 1 Minute mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen.
|
|
Getriebe in
Stellung D schalten und etwa 30 Sekunden warten.
|
|
Getriebe in
Stellung R schalten und etwa 30 Sekunden warten.
|
|
Getriebe in
Stellung N schalten und etwa 30 Sekunden warten.
|
|
Motor
abstellen.
|
|
Fahrerhaus nach
vorne kippen
mehr.
|
|
Motor bei gekipptem
Fahrerhaus starten und mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen
mehr.
|
|
Ölmessstab
aus dem
Öleinfüllstutzen
entnehmen.
Bei
betriebswarmem Getriebe: Der Ölstand muss innerhalb der Warmbereich-Markierung
auf dem
Ölmessstab
liegen.
Bei
kaltem Getriebe: Der Ölstand muss innerhalb der Kaltbereich-Markierung
auf dem
Ölmessstab
liegen.
Ölstand
bei betriebswarmem Getriebe nochmals prüfen.
|
 | |
|
Getriebeöl nicht über die obere
Warmbereich-Markierung nachfüllen.
|
|
Ölmessstab
auf festen Sitz
und Dichtheit prüfen.
|
|
Motor abstellen
mehr und Fahrerhaus
in Fahrstellung zurückkippen
mehr.
|
Ölstand in der Zusatzlenkung
Ist der Ölstand im
Vorratsbehälter der Zusatzlenkung zu niedrig, geht die Kontrollleuchte an.
 | |
|
Wenn der Ölstand im
Vorratsbehälter der Zusatzlenkung zu niedrig ist, kann die Hydraulikanlage der
Zusatzlenkung undicht sein.
Zusatzlenkung in einer qualifizierten Fachwerkstatt, die die notwendigen
Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat,
prüfen und instand setzen lassen.
Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen hierfür
einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.
Die Ausführung
sicherheitsrelevanter Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen
durch eine qualifizierte Fachwerkstatt sind unerlässlich.
|
 |
 | Öleinfüllöffnung/Ölmessstab |
 | Max.-Markierung |
|
Öl nachfüllen:
|
Ölmessstab
herausschrauben
und Ölstand prüfen.
|
| |
Der Ölstand muss an der
Max.-Markierung
stehen.
|
Ist der Ölstand zu niedrig:
|
Öl
nachfüllen.
|
 | |
|
Nur freigegebene Öle
verwenden.
Öl nicht über die Max.-Markierung nachfüllen.
|
Freigegebene Öle
mehr.
|
Ölmessstab einschrauben und
festziehen.
|
|
Zusatzlenkung umgehend auf
Dichtheit überprüfen lassen.
|
Zündanlage
Fahrzeuge mit
Erdgasmotor:
 | Verletzungsgefahr |
|
Die Hochspannungs-Zündanlage
arbeitet mit hoher Spannung. Berühren Sie deshalb keinesfalls Bauteile der
Hochspannungs-Zündanlage (Zündmodule, Zündkabel, Zündkerzenstecker usw.),
wenn:
Sie können sonst einen
Stromschlag bekommen und schwer oder sogar tödlich verletzt
werden.
|
Zündkerzen
 | |
|
Bei Iridium-Zündkerzen
14FR‑4 DIU ist der Elektrodenabstand vor Einbau zu prüfen und
gegebenenfalls einzustellen.
Wenn der korrekte
Elektrodenabstand nicht eingehalten wird, kann es zu unrundem Motorleerlauf
kommen.
Lassen Sie Zündkerzen
nur in einer qualifizierten Fachwerkstatt wechseln, die die notwendigen
Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten
hat.
Mercedes-Benz empfiehlt
Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.
|
Fahrzeugaggregate
Aggregate regelmäßig auf
Dichtheit überprüfen. Bei einem Flüssigkeitsverlust (z. B. Ölflecken auf
der Abstellfläche des Fahrzeugs) die Ursache von einer qualifizierten
Fachwerkstatt, die die notwendigen Fachkenntnisse und Werkzeuge zur
Durchführung der erforderlichen Arbeiten hat, feststellen und umgehend
beseitigen lassen.
Mercedes-Benz empfiehlt Ihnen
hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Die Ausführung
sicherheitsrelevanter Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen
durch eine qualifizierte Fachwerkstatt sind unerlässlich.
 | Umwelthinweis |
|
Bei unsachgemäßem Umgang sind
Betriebsstoffe schädlich für die Umwelt.
Betriebsstoffe nicht in die
Kanalisation, in Oberflächengewässer, Grundwasser oder den Boden gelangen
lassen.
|
Korrosionsschutz prüfen
Das Fahrerhaus ist serienmäßig
mit einer Hohlraumkonservierung und einem Unterbodenschutz versehen.
 | |
|
Auftausalze sind aggressiv.
Fahrzeug im Winter häufiger waschen, um Streusalzrückstände zu entfernen.
|
|
Das Fahrzeug laufend auf
Korrosionsschäden untersuchen. Besonders auf mögliche Schäden an
Druckluftleitungen und Hydraulikleitungen achten.
|
|
Fahrzeugunterseite vorbeugend mit
Konservierungsmittel auf Wachsbasis einsprühen.
|
|
Beschädigungen des werkseitigen
Korrosionsschutzes ausbessern.
|
Batterien
 | Explosions- und
Verletzungsgefahr |
 |
Explosionsgefahr. Beim Laden von
Batterien entsteht explosives Knallgas. Laden Sie Batterien nur in gut
belüfteten Räumen.
|
 |
Explosionsgefahr. Vermeiden Sie
Funkenbildung! Hantieren Sie in der Nähe der Batterie nicht mit Feuer, offenem
Licht und rauchen Sie nicht.
|
 |
Batteriesäure ist ätzend. Tragen
Sie säurefeste Schutzhandschuhe! Säurespritzer auf Haut oder Kleidung sofort
mit Seifenlauge oder Säureumwandler neutralisieren und mit Wasser reinigen.
|
 |
Tragen Sie einen Augenschutz.
Beim Mischen von Wasser und Säure kann die Flüssigkeit in die Augen spritzen.
Säurespritzer im Auge sofort mit klarem Wasser ausspülen und unverzüglich einen
Arzt aufsuchen!
|
 |
Halten Sie Kinder fern. Kinder
können Gefahren im Umgang mit Batterien und Säure nicht abschätzen.
|
 |
Beachten Sie beim Umgang mit der
Batterie die in dieser Betriebsanleitung enthaltenen Sicherheitshinweise,
Schutzmaßnahmen und Vorgehensweisen.
|
|
 | Umwelthinweis |
 |
Batterien enthalten Schadstoffe.
Altbatterien nicht mit dem Hausmüll entsorgen.
|
 |
Batterien umweltgerecht
entsorgen. Batterien in einer Fachwerkstatt, einem Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt oder bei einer Rücknahmestelle für Altbatterien abgeben.
Gefüllte Batterien aufrecht
transportieren und lagern. Beim Transport Batterien gegen Umkippen sichern. Aus
den Entlüftungsöffnungen der Verschlussstopfen kann Batteriesäure austreten und
in die Umwelt gelangen.
|
|
Batterie-Tragrahmen seitlich
am Fahrgestell - Batterien nebeneinander angeordnet
Batterie-Tragrahmen seitlich
am Fahrgestell - Batterien übereinander angeordnet
Batterien ab-
und anklemmen
 | Verletzungsgefahr |
|
Es besteht Kurzschlussgefahr,
wenn die Plusklemme der angeschlossenen Batterie mit Fahrzeugteilen in
Berührung kommt. Dadurch kann sich das leicht explosive Gasgemisch entzünden.
Sie und andere könnten dabei schwer verletzt werden.
-
Legen Sie
keine Metallgegenstände oder Werkzeuge auf die Batterien.
-
Beim
Abklemmen der Batterien immer zuerst die Minus-, dann die Plusklemmen
abklemmen.
-
Beim Anklemmen der Batterien immer zuerst die Plus-,
dann die Minusklemmen anklemmen.
-
Bei laufendem Motor die
Anschlussklemmen der Batterien nicht lösen oder
abklemmen.
|
Batterien
abklemmen
 | |
|
Fahrzeuge mit
BlueTec®-Abgasnachbehandlung:
Klemmen Sie nach Abstellen des
Motors die Batterie frühestens nach etwa 5 Minuten ab. Diese Zeit ist
notwendig, um die Funktion des Abgasnachbehandlungssystems nach
Wiederinbetriebnahme zu gewährleisten.
|
|
Fahrzeugschlüssel
aus dem Zündschloss abziehen.
|
|
Alle elektrischen
Verbraucher ausschalten.
|
|
Batterieabdeckung
öffnen und abnehmen.
|
|
Minusklemmen
abklemmen.
|
|
Plusklemmen
abklemmen.
|
Batterien
anklemmen
|
Fahrzeugschlüssel
aus dem Zündschloss abziehen.
|
|
Alle elektrischen
Verbraucher ausschalten.
|
|
Plusklemmen
anklemmen.
Anschlussklemmen nicht vertauschen!
|
|
Minusklemmen
anklemmen.
|
|
Batterieabdeckung
montieren.
|
Nach einer
Stromunterbrechung (z. B. nach erneutem Anklemmen der Batterien)
folgende Arbeiten ausführen:
|
Uhr stellen
mehr.
|
|
Diebstahlschutz des
Audio-Gerätes (Radio) deaktivieren (siehe Betriebsanleitung des
Herstellers).
|
Batterieflüssigkeitsstand prüfen
 | |
|
Den Batterieflüssigkeitsstand
halbjährlich oder spätestens nach 50000 km prüfen.
Die Flüssigkeit muss in jeder
Batteriezelle etwa 15 mm über der Plattenoberkante stehen.
Min./Max.-Markierungen seitlich am Batteriegehäuse beachten.
Leitungswasser setzt die
Leistung der Batterien herab. Füllen Sie nur destilliertes oder entionisiertes
Wasser nach. Zum Nachfüllen keine Metalltrichter verwenden. Es besteht
Kurzschlussgefahr.
|
 | Explosionsgefahr |
|
Es besteht die Gefahr, dass sich
Knallgas bildet und die Batterien durch Entzündung des Knallgases explodieren.
Vermeiden Sie Funkenbildung! Hantieren Sie in der Nähe der Batterien nicht mit
offener Flamme und offenem Licht. Rauchen Sie nicht.
|
 |
 | Max.-Markierung |
 | Min.-Markierung |
|
Batterieflüssigkeitsstand
(Beispiel)
|
Sicherheitshinweise
beachten
mehr.
|
|
Batterieabdeckung
abnehmen.
|
|
Bei Fahrzeuge mit
übereinander angeordneten Batterien müssen die Batterien ausgebaut
werden.
|
|
Verschlussstopfen
herausdrehen.
|
|
Batterieflüssigkeitsstand prüfen.
|
|
Verschlussstopfen
eindrehen.
|
|
Batterieabdeckung
montieren.
|
Batterien
aus-/einbauen (Fahrzeuge mit übereinander angeordneten Batterien)
 | Verletzungsgefahr |
|
Batterien haben ein hohes
Eigengewicht. Wenn Sie eine Batterie aus- oder einbauen, könnte die Batterie
herunterfallen und dabei Sie oder andere Personen verletzen.
Seien Sie deshalb beim Ausbauen der Batterie vorsichtig und bauen Sie die
Batterie mit Hilfe einer zweiten Person aus.
|
|
Sicherheitshinweise
beachten
mehr.
|
Batterien
ausbauen
 | |
|
Schrauben Sie beim
Ausbauen der Batterien nur die äußeren Befestigungsschrauben des
Sicherungsrahmen, am Batterieträger heraus. Die inneren Schrauben verbinden die
Teile des Sicherungsrahmens und dürfen nicht gelöst werden.
|
 |
 | Befestigungsschrauben |
 | Sicherungsrahmen |
|
|
An beiden Batterien
die Minus- und Plusklemmen abklemmen
mehr.
|
|
Befestigungsschrauben
herausschrauben.
|
|
Sicherungsrahmen
herausnehmen.
|
|
Obere Batterie
herausnehmen.
|
 |
 | Befestigungsschrauben |
 | Sicherungsrahmen |
|
Batterien
einbauen
 | |
|
Das
Anziehdrehmoment der Befestigungschrauben ist 20 Nm. Keinen Schlagschrauber
verwenden.
|
Batteriepflege
 | |
|
Bitte beachten Sie folgende
Punkte:
-
Unsaubere Anschlussklemmen und
Batterieoberflächen verursachen Kriechströme, wodurch sich die Batterien
entladen. Halten Sie die Anschlussklemmen und Batterieoberflächen stets sauber
und trocken. Anschlussklemmen, besonders Klemmenunterseiten leicht mit
Säureschutzfett einfetten.
-
Batterien nur mit eingeschraubten
Verschlussstopfen reinigen, ansonsten kann Schmutz in die Batteriezellen
gelangen.
-
Kraftstoffhaltige
Reinigungsmittel greifen das Gehäuse der Batterie an. Nur mit handelsüblichen
Reinigungsmitteln das Gehäuse der Batterie reinigen.
-
Entlüftungsbohrungen der
Verschlussstopfen müssen offen sein, ansonsten können Gase nicht entweichen.
Verstopfte Entlüftungsbohrungen mit einem geeigneten Werkzeug, z. B.
einem Draht, reinigen. Verschlussstopfen vorher herausschrauben, sonst besteht
Kurzschlussgefahr.
-
Nicht in Gebrauch stehende
Batterien mit einer Ruhespannung von weniger als 12,4 V
nachladen.
|
Batterien
laden
 | Explosions- und
Verletzungsgefahr |
|
Beim Laden von Batterien
entsteht explosives Knallgas. Laden Sie Batterien nur in gut belüfteten Räumen.
Vermeiden Sie Funkenbildung! Hantieren Sie in der Nähe von Batterien nicht mit
Feuer, offenem Licht und rauchen Sie nicht. Nehmen Sie die Anschlussklemme des
Batterie-Ladegerätes erst ab, wenn das Batterie-Ladegerät ausgeschaltet ist und
den Batterien keine Gase mehr entweichen. Achten Sie auf gute Belüftung, wenn
Sie die Batterie laden.
Beugen Sie sich während des Ladevorgangs nicht
über die Batterie und atmen Sie keine Gase ein, sonst könnten Sie sich
verletzten.
|
 | |
|
Auf richtige Ladespannung
achten. Wenn Sie die Batterien laden, verwenden Sie ein handelsübliches
Batterie-Ladegerät.
Neue Batterien nicht schnellladen.
|
|
Verschlussstopfen
der Batterien herausschrauben.
|
|
Anschlussklemmen
der Batterien abklemmen.
mehr
Verbindungskabel
zwischen den Batterien nicht abklemmen.
|
|
Auf richtige
Ladespannung achten (12 V bzw. 24 V).
|
Der Ladestrom soll
10 % (bei Schnellladung maximal 75 %) der Batteriekapazität nicht
überschreiten.
|
Betriebsanleitung
des Batterie-Ladegerätes beachten.
|
|
Batterie-Ladegerät
gemäß der Betriebsanleitung des Herstellers an die Batterien
anklemmen.
|
Um eine hohe
Lebensdauer zu erreichen, sollten die Batterien immer ausreichend geladen
sein.
Bei
überwiegendem Kurzstreckenbetrieb oder längeren Abstellzeiten des Fahrzeugs ist
der Ladezustand der Batterie öfter zu prüfen.
Eine
Erhaltungsladung der Batterien während längerer Abstellzeiten des Fahrzeugs
gewährt ständige Startbereitschaft.