Fahrbetrieb
Anfahr-Assistent (AAS)
AAS unterstützt bei Fahrzeugen
mit einem Schaltgetriebe das Anfahren.
AAS hält den Bremsdruck
automatisch nach dem Lösen des Bremspedals noch etwa 2 Sekunden. Dadurch
wird bei leichter Steigung ein Anfahren ohne sofortiges Wegrollen des Fahrzeugs
ermöglicht.
AAS ist
ausgeschaltet
 | Unfallgefahr |
|
AAS ist keine Parkbremse. Das
Fahrzeug kann an Steigungen und Gefällen wegrollen.
Ziehen Sie beim Parken immer die
Handbremse an.
|
Fahrzeuge ohne Lenkradtasten:
Leuchtet die Kontrollleuchte
bei laufendem
Motor dauernd, liegt eine Störung vor
mehr.
 | |
|
Wenn ESP® aufgrund einer
Störung ausgeschaltet ist, ist AAS ebenfalls nicht verfügbar
mehr.
|
Antriebs-Schlupf-Regelung (ASR)
ASR verbessert nachhaltig das
Traktionsvermögen, also die Kraftübertragung zwischen Reifen und Fahrbahn, und
somit auch die Fahrstabilität des Fahrzeugs. ASR unterstützt das Anfahren und
das Beschleunigen besonders auf glattem und rutschigem Untergrund.
ASR bremst einzelne Antriebsräder
ab und begrenzt den Motor in seinem Drehmoment, um das Durchdrehen der
Antriebsräder zu verhindern. Wenn ASR eingreift, blinkt die Warnleuchte
im
Kombiinstrument.
Wenn unter
Berücksichtigung von Bereifung, Beladung und Steigung kein ausreichend
traktionsfähiger Untergrund vorhanden ist, können Sie auch mit ASR nicht
problemlos anfahren.
Fahrzeuge
ohne Lenkradtasten: Leuchtet die Kontrollleuchte
bei laufendem
Motor dauernd, liegt eine Störung vor
mehr.
Ist ASR gestört, kann es sein,
dass die Motorleistung reduziert ist.
ASR aus-/einschalten
Sobald der Motor läuft, ist ASR
automatisch aktiv.
In
folgenden Situationen kann es besser sein, ASR auszuschalten:
-
bei Schneekettenbetrieb
-
im Tiefschnee
-
auf Sand oder Kies
Wenn Sie ASR abschalten,
-
wird der Motor in seinem
Drehmoment nicht begrenzt, und die Antriebsräder können durchdrehen; die
durchdrehenden Räder erzielen eine Fräswirkung für bessere Traktion
-
ist die Traktionsregelung durch
Bremseingriff weiterhin aktiv, wenn ein Antriebsrad, z. B. bei
einseitiger Straßenglätte, die Haftgrenze erreicht. Das Rad wird dann
abgebremst, um das Traktionsvermögen in dieser Situation zu erhöhen
-
ist der aktive Bremseingriff
durch ESP® zur Fahrzeugstabilisierung weiterhin aktiv
 | Unfallgefahr |
|
ESP® bleibt trotz
abgeschalteter ASR aktiv und nimmt Bremseingriffe vor, wenn dies zur
Verbesserung der Fahrstabilität notwendig ist. Die Warnleuchte
blinkt.
Bei abgeschalteter ASR ist die
Gefahr, dass die Bremsanlage Ihres Fahrzeugs bei einer lang andauernden
Beanspruchung übermäßig erhitzt und geschädigt wird, erhöht. Eine heiße
Bremsanlage verlängert außerdem den Anhalteweg.
Schalten Sie deshalb ASR nur
ab, wenn es wirklich notwendig ist.
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 | ASR
aus-/einschalten |
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Ausschalten: Oben
auf den Schalter
drücken.
|
| |
Die Warnleuchte
im
Kombiinstrument geht an.
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Einschalten: Erneut oben
auf den Schalter
drücken.
|
| |
Die Warnleuchte
im
Kombiinstrument geht aus.
|
Elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP®)
ESP® überwacht die
Fahrstabilität und erkennt frühzeitig ein Unter- oder Übersteuern (Schleudern)
des Fahrzeugs. Durch gezieltes Bremsen einzelner Räder und durch Begrenzung der
Motorleistung stabilisiert ESP® das Fahrzeug und unterstützt Sie maßgeblich
beim Fahren auf nasser oder glatter Fahrbahn. Auch beim Bremsen stabilisiert
ESP® das Fahrzeug.
Wenn
ESP® eingreift, blinkt die Warnleuchte
im
Kombiinstrument.
 | Unfallgefahr |
|
Wenn die Warnleuchte
im
Kombiinstrument blinkt, gehen Sie wie folgt vor:
-
Schalten Sie ASR keinesfalls
aus.
-
Treten Sie beim Anfahren das
Gaspedal nur so weit wie nötig nieder.
-
Passen Sie Ihre Fahrweise den
aktuellen Straßen- und Witterungsverhältnissen an.
Sonst kann das Fahrzeug ins
Schleudern geraten.
Wenn Sie
zu schnell fahren, kann ESP® das Unfallrisiko nicht verringern. ESP®
kann physikalische Grenzen nicht außer Kraft setzen.
|
Leuchtet die Kontrollleuchte
bei laufendem
Motor dauernd, liegt eine Störung vor
mehr.
Ist ESP® gestört, kann es
sein, dass die Motorleistung reduziert ist.
 | |
|
Betreiben Sie das Fahrzeug nur
kurzzeitig (maximal 10 Sekunden) auf einem Bremsenprüfstand. Drehen Sie
dabei den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 1. Sie können
sonst den Antriebsstrang oder die Bremsanlage beschädigen.
|
 | |
|
Betreiben Sie das Fahrzeug
nicht auf einem Rollenprüfstand (z. B. zur Leistungsprüfung). Wenn Sie
das Fahrzeug auf einem Rollenprüfstand betreiben möchten, informieren Sie sich
zuvor bei einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Sie können sonst den
Antriebsstrang oder die Bremsanlage beschädigen.
|
Allradantrieb
Elektronisches
Traktions-System (4ETS)
Das Fahrzeug kann mit
zuschaltbarem Allradantrieb
mehr oder permanentem
Allradantrieb ausgestattet sein.
Fahrzeuge mit Allradantrieb sind
mit 4ETS ausgestattet. Das elektronische Traktions-System 4ETS ist in das
ESP® integriert. Es erleichtert das Anfahren oder Beschleunigen auf
rutschigem Untergrund. Es bremst Räder einzeln ab, wenn sie durchdrehen.
Die Warnleuchte
im
Kombiinstrument blinkt bei jeder Geschwindigkeit, wenn mindestens ein Reifen
die Haftgrenze überschritten hat.
 | |
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Um eine optimale Traktion im
unteren Geschwindigkeitsbereich zu erhalten, sollten Sie trotz blinkender
Warnleuchte eine erhöhte Gaspedalstellung wählen.
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Bei stark beanspruchter Bremse
ist die Leistung des 4ETS eingeschränkt.
|
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Für Fahrzeuge mit zuschaltbarem-
und permanentem Allradantrieb darf eine Funktions- oder Leistungsprüfung nur
auf einem 2-Achs-Prüfstand gefahren werden. Wenn Sie das Fahrzeug auf einem
solchen Prüfstand betreiben möchten, informieren Sie sich zuvor bei einem
Mercedes-Benz Service-Stützpunkt. Sie können sonst den Antriebsstrang oder die
Bremsanlage beschädigen.
|
Zuschaltbarer
Allradantrieb
Sie können
den Allradantrieb ein-/ausschalten, wenn
 | |
|
Bei stehendem Fahrzeug lässt sich
der Allradantrieb besser ein-/ausschalten.
Bei langsam fahrendem Fahrzeug
lässt sich der Allradantrieb besser ein-/ausschalten, insbesondere wenn es
nicht unter Last fährt, daher
-
bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe
kurz vom Gas gehen oder Kupplungspedal treten
-
bei Fahrzeugen mit
Automatikgetriebe den Wählhebel kurz von D auf N stellen und
wieder zurück stellen
oder
-
bei Fahrzeugstillstand den
Wählhebel auf D stellen, das Fahrzeug kurz anrollen lassen und den
Wählhebel wieder auf N stellen
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 | Allradantrieb
ein-/ausschalten |
|
|
Allradantrieb
einschalten: Schalter drücken.
|
| |
Die Kontrollleuchte im Schalter
blinkt.
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Solange die Kontrollleuchte im
Schalter blinkt, gehen je nach Fahrzeugausstattung zusätzlich die
Warnleuchten
und
im
Kombiinstrument an. ASR und ESP® sind abgeschaltet.
 | |
|
Solange die Kontrollleuchte im
Schalter blinkt, können Sie den Schaltvorgang abbrechen, indem Sie erneut auf
den Schalter
drücken.
|
-
leuchtet die Kontrollleuchte im
Schalter
-
sehen Sie bei Fahrzeugen mit
Lenkradtasten im Display die Meldung
Allradantrieb
aktiv
-
gehen die
Warnleuchten
und
im
Kombiinstrument aus und ASR und ESP® sind wieder
eingeschaltet
 | |
|
Wenn der Schaltvorgang nicht
angenommen wurde, blinkt die Kontrollleuchte im Schalter
3-mal kurz auf. Eine der Schaltbedingungen ist dann nicht
erfüllt.
|
Wenn die
Getriebeuntersetzung LOW RANGE eingeschaltet ist, kann der Allradantrieb nicht
abgeschaltet werden.
|
Allradantrieb
ausschalten: Schalter drücken.
|
| |
Die Kontrollleuchte im Schalter
blinkt.
|
Solange die Kontrollleuchte im
Schalter blinkt, gehen je nach Fahrzeugausstattung zusätzlich die
Warnleuchten
und
im
Kombiinstrument an. ASR und ESP® sind abgeschaltet.
-
geht die Kontrollleuchte im
Schalter aus
-
geht bei Fahrzeugen mit
Lenkradtasten im Display die Meldung
Allradantrieb aktiv
aus
-
gehen die
Warnleuchten
und
im
Kombiinstrument aus und ASR und ESP® sind wieder
eingeschaltet
Getriebeuntersetzung LOW
RANGE
Die
Getriebeuntersetzung LOW RANGE unterstützt Sie bei Fahrten auf schwierigem
Untergrund. Bei eingeschaltetem LOW RANGE wird die Leistungsentfaltung des
Motors und das Schaltverhalten des Automatikgetriebes angepasst.
Informationen zum Fahren im
Gelände finden Sie im Kapitel „Betrieb“
mehr.
Schaltbereiche
Straßenfahrstellung
Straßenfahrstellung ist für alle
normalen Fahrstellungen.
LOW RANGE
Getriebeuntersetzung für Fahrten
auf schwierigem Untergrund.
Im Vergleich zur Straßenfahrstellung
verringert sich das Übersetzungsverhältnis vom Motor auf die Räder um etwa
40 %. Das Antriebsmoment ist dadurch entsprechend höher.
 |
 | LOW RANGE
ein-/ausschalten |
|
LOW RANGE einschalten
Führen Sie den Schaltvorgang nur
dann aus, wenn
-
der Motor läuft
-
das Fahrzeug steht
-
Sie auf das Bremspedal
treten
-
das Schaltgetriebe in
Leerlauf/das Automatikgetriebe in P oder N steht
-
der Allradantrieb zugeschaltet
ist (Fahrzeuge mit zuschaltbarem Allradantrieb)
|
LOW RANGE Schalter
drücken.
|
| |
Die Kontrollleuchte im
Kombiinstrument blinkt.
|
 | |
|
Solange die Kontrollleuchte im
Kombiinstrument blinkt, können Sie den Schaltvorgang abbrechen, indem Sie
erneut auf den LOW RANGE Schalter
drücken.
|
Wenn der
Schaltvorgang erfolgt ist, leuchtet die Kontrollleuchte im Kombiinstrument.
 | |
|
Wenn der Schaltvorgang nicht
angenommen wurde, blinkt die Kontrollleuchte im Kombiinstrument
3-mal kurz auf. Eine der Schaltbedingungen ist dann nicht
erfüllt.
|
LOW RANGE ausschalten
Führen Sie den Schaltvorgang nur
dann aus, wenn
|
LOW RANGE Schalter
drücken.
|
| |
Die Kontrollleuchte im
Kombiinstrument blinkt.
|
Wenn der Schaltvorgang erfolgt
ist, geht die Kontrollleuchte im Kombiinstrument aus.
Bremsentemperaturüberwachung
Das Traktions-System 4ETS erkennt
eine überhitzte Bremsanlage. Wenn die Bremsanlage überhitzt ist, blinkt die
Warnleuchte
langsam im Kombiinstrument. Die Leistung des 4ETS ist eingeschränkt, bis die
Bremsanlage wieder abgekühlt ist.
Die Bremsfunktion bleibt erhalten
und die Bremse wird dadurch geschützt.
 | Unfallgefahr |
|
Wenn die Warnleuchte
im
Kombiinstrument langsam blinkt, ist die Bremsanlage überhitzt.
Die Bremsleistung kann reduziert
sein, dadurch verlängert sich der Anhalteweg.
Die Leistung des
Traktions-Systems 4ETS ist eingeschränkt.
-
Vergrößern Sie den
Sicherheitsabstand.
-
Nehmen Sie beim Fahren das Gas
weg.
-
Passen Sie Ihre Fahrweise den
Straßenverhältnissen an.
Sonst können Sie die Kontrolle
über das Fahrzeug verlieren, einen Unfall verursachen und sich selbst oder
andere Personen verletzen.
|
Reifendruck-Kontrolle
Die Reifendruck-Kontrolle
funktioniert nur, wenn in allen Rädern entsprechende Rad-Elektroniken montiert
sind. Sie überwacht an allen 4 Reifen den Druck, den Sie beim Aktivieren
der Reifendruck-Kontrolle eingestellt haben. Die Kontrolle warnt Sie, wenn der
Druck an einem oder mehreren Reifen absinkt.
 | Unfallgefahr |
|
Passen Sie den Reifendruck stets
dem aktuellen Beladungszustand des Fahrzeugs an. Die Reifendruck-Kontrolle
warnt Sie nicht vor einem falsch eingestellten Reifendruck. Sie warnt sie nur,
wenn der Reifendruck deutlich gegenüber dem Referenzreifendruck absinkt, der
nach der Reifendruckeinstellung bei der Kalibrierung gespeichert wurde. Sie
müssen anhand der Tabelle in der Tankklappe entscheiden, ob Sie den Reifendruck
korrigieren müssen.
Insbesondere bei Erhöhung der
Zuladung ist der Fahrer für die Anpassung des Reifendruckes selbst
verantwortlich.
Stellen Sie
immer sicher, dass die Reifendruck-Kontrolle rekalibriert wird, nachdem Sie den
Reifendruck verändert haben. Die Reifendruck-Kontrolle kann Sie nicht vor einem
plötzlichen Luftverlust warnen, der z. B. durch einen eindringenden
Fremdkörper ausgelöst wird. Bremsen Sie in diesem Fall das Fahrzeug vorsichtig
bis zum Stillstand. Führen Sie dabei keine heftigen Lenkbewegungen
aus.
|
 | |
|
Die Reifendruck-Kontrolle
funktioniert nur, wenn in allen Rädern die entsprechende Rad-Elektronik
montiert ist.
Wenn im
Fahrzeug oder in dessen Umgebung Funksendeeinrichtungen (z. B.
Funkkopfhörer, Sprechfunkgeräte) betrieben werden, kann dies die Funktion der
Reifendruck-Kontrolle stören.
|
Reifendruck mit dem
Bordcomputer abrufen
Fahrzeuge mit
Lenkradtasten
Verwenden
Sie die Tasten am Lenkrad.
Wenn das Fahrzeug
länger als 20 Minuten geparkt war oder Sie danach nicht schneller als
30 km/h gefahren sind, sehen Sie die Meldung:
Reifendruck Anzeige erscheint nach
einigen Minuten Fahrt
 | |
|
Die Werte für den Reifendruck im
Bordcomputer können von denen abweichen, die Sie an der Tankstelle mit einem
Luftdruckmanometer messen. Vom Bordcomputer erhalten Sie meist den genaueren
Wert.
|
Reifendruck-Warnung
Fahrzeuge ohne
Lenkradtasten
Fällt der
Reifendruck eines oder mehrerer Räder deutlich ab, geht die
Reifendruck-Warnleuchte
im Kombiinstrument an.
Fahrzeuge mit
Lenkradtasten
Fällt der
Reifendruck eines oder mehrerer Räder deutlich ab, sehen Sie im Display eine
Meldung, und die Reifendruck-Warnleuchte
im
Kombiinstrument geht an.
Der
Reifendruck wird in zwei roten Rechtecken angezeigt. In einem der beiden
Rechtecke wird der Reifendruck des betroffenen Rades angezeigt
. Zusätzlich
ertönt ein Signalton.
Reifendruck-Kontrolle neu
aktivieren
In den meisten
Fällen erkennt die Reifendruck-Kontrolle die neuen Bezugswerte automatisch,
z. B. nachdem Sie
-
den Reifendruck geändert
haben
-
Räder oder Reifen gewechselt
haben
-
neue Räder oder Reifen montiert
haben
Wenn Sie neue
Bezugswerte von Hand festlegen möchten:
|
Mit Hilfe der Tabelle in der
Tankklappe sicherstellen, dass der Reifendruck an allen 4 Rädern für die
jeweilige Betriebssituation richtig eingestellt ist.
|
| |
Hinweise im Abschnitt Reifendruck
mehr beachten.
|
Fahrzeuge
ohne Lenkradtasten
|
Schlüssel im Zündschloss auf
Stellung 2 drehen.
|
|
Menü-Knopf
am
Kombiinstrument so oft drücken, bis im Display die Meldung
erscheint:
|
| |
+CAL- TPMS
|
|
Knopf
am
Kombiinstrument drücken.
|
| |
Im Display erscheint die
Meldung:
OK TPMS
Die Aktivierung der
Reifendruck-Kontrolle wurde gestartet. Wenn die Reifendruckwerte der Räder für
die Reifendruck-Kontrolle plausibel sind, werden sie als neue Bezugswerte
gespeichert.
|
Wenn Sie die Aktivierung
abbrechen wollen:
|
Knopf
oder Menü-Knopf
am
Kombiinstrument drücken.
|
| |
Nach 30 Sekunden ohne
Eingabe wird die Aktivierung automatisch
abgebrochen.
|
Fahrzeuge mit
Lenkradtasten
|
Schlüssel im Zündschloss auf
Stellung 2 drehen.
|
|
Taste
oder
am Lenkrad so
oft drücken, bis im Display die Standard-Anzeige
mehr
erscheint.
|
|
Taste
oder
am Lenkrad so
oft drücken, bis im Display der aktuelle Reifendruck der einzelnen Reifen oder
die Meldung erscheint:
|
| |
Reifendruck Anzeige erscheint nach
einigen Minuten Fahrt
|
|
Rückstellknopf 0 am
Kombiinstrument drücken.
|
| |
Im Display erscheint die
Meldung:
Aktuellen Reifendruck
überwachen?
|
|
Taste
am Lenkrad
drücken.
|
| |
Im Display erscheint die
Meldung:
Reifendruck Kontrolle neu
aktiviert
Die Aktivierung der
Reifendruck-Kontrolle wurde gestartet. Wenn die Reifendruckwerte der Räder für
die Reifendruck-Kontrolle plausibel sind, werden sie als neue Bezugswerte
gespeichert.
|
Wenn Sie die Aktivierung
abbrechen wollen:
|
Taste
am Lenkrad
drücken.
|
Nebenantrieb
 | |
|
Beachten und befolgen Sie
folgende Hinweise:
-
Bei starker Belastung des Nebenantriebs
(z. B. hohe Abnahmelast bei hoher Außentemperatur) kann die
Getriebeöltemperatur unzulässig ansteigen.
Betreiben Sie dann den
Nebenantrieb in regelmäßigen Abständen für etwa 5 bis 10 Minuten unter
Teillast.
-
Schalten Sie den Nebenantrieb nur bei stehendem
Fahrzeug und Getriebe in Leerlauf- bzw. Neutralstellung ein.
-
Achten Sie darauf, dass die Motordrehzahl während des Betriebs nicht größer
als 2500 min-1 ist.
-
Bei Fahrzeugen mit
Getriebesperre ist das Schaltgetriebe bei eingeschaltetem Nebenantrieb
gesperrt.
-
Bei Fahrzeugen ohne Getriebesperre können Sie nach dem
Einschalten des Nebenantriebs den ersten oder zweiten Gang einlegen und
fahren.
Wechseln Sie bei eingeschaltetem Nebenantrieb während der Fahrt
nicht den Gang. Fahren Sie deshalb je nach gewünschter Geschwindigkeit im
ersten oder zweiten Gang an.
|
Nebenantrieb
ein-/ausschalten
|
Fahrzeug anhalten und Getriebe in
Leerlauf- bzw. Neutralstellung schalten.
|
|
Kupplungspedal
treten.
|
|
Einschalten: Etwa
5 Sekunden warten und dann bei laufendem Motor oben
auf den Schalter
drücken.
|
| |
Die Kontrollleuchte im Schalter
geht an.
|
|
Ausschalten: Etwa
5 Sekunden warten und dann bei laufendem Motor unten
auf den Schalter
drücken.
|
| |
Die Kontrollleuchte im Schalter
geht aus.
|
|
Fuß vom Kupplungspedal
nehmen.
|
Bei Fahrzeugen mit Automatischer
Drehzahlregelung (ADR) erhöht sich die Motordrehzahl automatisch auf eine
voreingestellte oder einstellbare Drehzahl
mehr, die
Motorkonstantdrehzahl.
Fahrzeuge ohne Lenkradtasten:
Die Kontrollleuchte
im
Kombiinstrument geht an.
Fahrzeuge mit Lenkradtasten:
Sie sehen die Meldung
Arbeitsdrehzahlregelung
aktiv im Display.
Arbeitsdrehzahlregelung (ADR)
Nach dem Einschalten erhöht die
Arbeitsdrehzahlregelung (ADR) die Motordrehzahl automatisch auf eine
voreingestellte oder einstellbare Drehzahl
mehr.
 | |
|
Nach einem Kaltstart ist die
Leerlaufdrehzahl des Motors automatisch erhöht. Wenn die voreingestellte
Arbeitsdrehzahl geringer als die erhöhte Leerlaufdrehzahl ist, wird die
Arbeitsdrehzahl erst nach der Warmlaufphase erreicht.
Sie können ADR nur bei stehendem
Fahrzeug und angezogener Handbremse einschalten. Bei Fahrzeugen mit
Automatikgetriebe muss der Wählhebel auf Stellung P sein.
|
ADR ein-/ausschalten
|
Einschalten: Bei
laufendem Motor oben auf den Schalter drücken.
|
| |
Die Kontrollleuchte im Schalter
geht an.
Fahrzeuge ohne
Lenkradtasten:
Die
Kontrollleuchte
im Kombiinstrument geht an.
Fahrzeuge mit Lenkradtasten:
Sie sehen die Meldung
Arbeitsdrehzahlregelung
aktiv im Display.
|
|
Ausschalten: Bei
laufendem Motor unten auf den Schalter drücken.
|
| |
Die Kontrollleuchte im Schalter
geht aus.
|
 | |
|
ADR schaltet sich automatisch
aus, wenn
|
Arbeitsdrehzahl
einstellen
 |
 | Drehzahl erhöhen |
 | Drehzahl
verringern |
|
 | |
|
Bei Fahrzeugen mit TEMPOMAT
können Sie die Drehzahl auch mit dem Tempomat-Hebel erhöhen oder verringern.
Geschwindigkeit einstellen mit dem Tempomat-Hebel
mehr.
|
 | |
|
Nach einem Kaltstart ist die
Leerlaufdrehzahl des Motors automatisch erhöht.
Sie können die Arbeitsdrehzahl
nur bis zur aktuellen Leerlaufdrehzahl absenken.
|
ECO-Start
Schalten Sie ECO-Start ein, wenn
längere Wartezeiten, z. B. im Stadt- oder Verteilerverkehr, auftreten.
ECO-Start schaltet dann den Motor automatisch ab und startet ihn wieder.
 | Umwelthinweis |
|
Der Gebrauch von ECO-Start
reduziert den Kraftstoffverbrauch und schont die Umwelt.
|
Das eingeschaltete ECO-Start ist
aktiviert, wenn Sie nach dem Anfahren die Mindestgeschwindigkeit von etwa
2 km/h überschreiten.
Automatisches Abstellen des
Motors
-
Der Motor läuft mit
Leerlaufdrehzahl.
-
Das Fahrzeug steht.
-
Sie haben das Getriebe in
Leerlauf- bzw. Neutralstellung geschaltet.
-
Sie betätigen das Kupplungspedal
nicht.
-
Die Kühlmitteltemperatur liegt
über 40 °C.
-
Die Außentemperatur liegt über
0 °C.
-
Der Ladezustand der Batterie ist
ausreichend.
 | |
|
Wenn ECO-Start den Motor
automatisch abstellt, wird auch die variable SPEEDTRONIC ausgeschaltet. Die
entsprechende Display-Meldung wird ausgeblendet. Sie müssen die variable
SPEEDTRONIC nach dem automatischen Starten des Motors gegebenenfalls erneut
einschalten.
|
Fahrzeuge ohne
Lenkradtasten
-
geht an, wenn der Motor
automatisch abgestellt wurde
-
blinkt, wenn Sie das
Kupplungspedal betätigen und alle anderen Bedingungen für das automatische
Abstellen des Motors erfüllt sind
-
leuchtet während der Fahrt, wenn
das automatische Abstellen des Motors aufgrund unzureichenden
Batterieladezustands abgeschaltet ist
Automatisches Starten des
Motors
 | |
|
Wenn Sie einen Gang einlegt
haben, nachdem der Motor automatisch abgestellt wurde, müssen Sie für den
automatischen Startvorgang das Kupplungspedal bis zum Anschlag
durchtreten.
|
ECO-Start
ein-/ausschalten
 | Verletzungsgefahr |
|
Bei eingeschaltetem ECO-Start
kann der Motor unbeabsichtigt automatisch starten.
Schalten Sie deshalb vor dem
Arbeiten am Motor ECO-Start aus. Dadurch wird ein unbeabsichtigtes Starten des
Motors durch ECO-Start während der Arbeiten verhindert. Sie könnten sich sonst
an sich bewegenden Motorteilen verletzen.
|
|
Einschalten: Bei
laufendem Motor oben auf den Schalter drücken.
|
| |
Nach dem Anfahren ist ECO-Start
aktiviert.
Bei Fahrzeugen ohne
Lenkradtasten leuchtet nach dem Einschalten die Kontrollleuchte
im
Kombiinstrument kurz auf.
|
|
Ausschalten: Unten
auf den Schalter
drücken.
|