Datum des Druck:
23.11.2009
Betriebsanleitung Interaktiv [Vertiefen | Insassensicherheit]
Ausgabe der Betriebsanleitung: RE 2009/09a
Hinweis: Die Online-Betriebsanleitung stellt die jeweils aktuellste Version dar. Etwaige Abweichungen zu Ihrem konkreten Fahrzeug
könnten nicht berücksichtigt sein, da Mercedes-Benz seine Fahrzeuge ständig dem neuesten Stand der Technik anpasst, sowie
Änderungen in Form und Ausstattung vornimmt.
Bitte beachten Sie daher, dass diese Online-Betriebsanleitung in keinem Fall die gedruckte Betriebsanleitung ersetzt,
die mit dem Fahrzeug ausgeliefert wurde.
Insassensicherheit
Hinweise zur Insassensicherheit
Sicherheitsgurte
ergänzt durch Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer und Airbags sind aufeinander
abgestimmte Rückhaltesysteme. Diese reduzieren in definierten Unfallsituationen
das Verletzungsrisiko und erhöhen damit die Insassensicherheit. Dabei bieten
Sicherheitsgurte und Airbags im Allgemeinen keinen Schutz vor Gegenständen, die
von außen in das Fahrzeug eindringen.
Damit die Rückhaltesysteme
ihr Schutzpotenzial entfalten können, stellen Sie sicher, dass
-
der Sitz und die
Kopfstütze richtig eingestellt sind
mehr
-
der Sicherheitsgurt
richtig angelegt ist
mehr
-
sich die Airbags
bei einer Auslösung frei entfalten können
mehr
-
das Lenkrad richtig
eingestellt ist
mehr
-
keine Veränderungen
an den Rückhaltesystemen vorgenommen wurden
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Ein Airbag erhöht
das Schutzpotenzial des angegurteten Fahrzeuginsassen und ist damit lediglich
ein zusätzliches Rückhaltesystem zum Sicherheitsgurt. Airbags ersetzen auf
keinen Fall die Notwendigkeit, dass alle Fahrzeuginsassen immer richtig
angegurtet sein müssen. Denn zum einen wird ein Airbag nicht bei allen Unfällen
aktiviert, da er in einigen Situationen kein über das Schutzpotenzial des
richtig angelegten Sicherheitsgurtes hinausgehendes Schutzpotenzial entfalten
würde. Zum anderen bietet ein Airbag bei Aktivierung nur dann erhöhtes
Schutzpotenzial, wenn der Sicherheitsgurt richtig angelegt ist, da
-
der Gurt hilft, den
Fahrzeuginsassen in der besseren Position zum Airbag zu halten
-
durch den Gurt,
z. B. bei einem Frontalaufprall, eine weit gehende Verlagerung des
Fahrzeuginsassen entgegen der Stoßrichtung und damit das Verletzungsrisiko
besser vermindert werden kann.
Bei Unfällen, in
denen ein Airbag aktiviert wird, bietet dieser daher nur bei richtig angelegtem
Sicherheitsgurt ein über das Schutzpotenzial des Sicherheitsgurtes
hinausgehendes, d. h. zusätzliches Schutzpotenzial.
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Unfall- und
Verletzungsgefahr |
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Lassen Sie Service-Arbeiten
immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen, die die notwendigen
Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten
hat.
Mercedes-Benz empfiehlt
Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.
Insbesondere bei
sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen
ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. Bei
unsachgemäßer Ausführung dieser Arbeiten kann die Betriebssicherheit Ihres
Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Es besteht Unfall- und Verletzungsgefahr.
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Verletzungsgefahr |
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Veränderungen oder
unsachgemäß durchgeführte Arbeiten an folgenden Teilen können dazu führen, dass
das Rückhaltesystem nicht mehr bestimmungsgemäß funktioniert:
-
Rückhaltesystem, bestehend aus
Sicherheitsgurten und -verankerungen, Gurtstraffern, Gurtkraftbegrenzern,
Airbags
-
Verkabelung
-
vernetzte
Elektroniksysteme
Dadurch können Airbags oder
Gurtstraffer z. B. bei Unfällen mit ausreichender Verzögerung ausfallen
oder ungewollt aktiviert werden. Verändern Sie deshalb nie die
Rückhaltesysteme.
Nehmen Sie keine unsachgemäßen Eingriffe an
elektronischen Bauteilen oder deren Software vor.
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SRS (Sicherheits-Rückhalte-System)
Das SRS reduziert
bei einem Unfall das Risiko, dass Insassen mit dem Fahrzeuginneren in Kontakt
kommen. Darüber hinaus kann es auch die Insassenbelastungen während eines
Unfalls reduzieren.
Das SRS besteht aus:
-
SRS-Warnleuchte

-
Gurtstraffer
-
Gurtkraftbegrenzer
-
Airbags
SRS-Warnleuchte

Die Funktionen des
SRS werden regelmäßig überprüft, wenn Sie die Zündung einschalten und während
der Motor
läuft. Dadurch können Störungen frühzeitig erkannt werden.
Die SRS-Warnleuchte
im
Kombiinstrument geht an, wenn Sie die Zündung einschalten. Sie geht spätestens
wenige Sekunden nach dem Motorstart aus.
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Verletzungsgefahr |
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Wenn das SRS
gestört ist, können einzelne Systeme unbeabsichtigt aktiviert werden oder bei
einem Unfall mit hoher Fahrzeugverzögerung nicht auslösen.
Eine Störung liegt vor, wenn
die SRS-Warnleuchte :
-
nicht angeht, wenn
Sie die Zündung einschalten
-
nach einigen
Sekunden nicht ausgeht, wenn der Motor läuft
-
erneut angeht, wenn
der Motor läuft
Lassen Sie in
diesem Fall das SRS umgehend durch eine qualifizierte Fachwerkstatt prüfen.
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Aktivierung der Gurtstraffer,
Gurtkraftbegrenzer und Airbags
Bei einem Aufprall
bewertet das Steuergerät Airbag
wichtige physikalische Daten wie Dauer,
Richtung und Stärke der Fahrzeugverzögerung oder ‑beschleunigung. Aufgrund
dieser Bewertung löst das Steuergerät Airbag bei einem Aufprall, mit
Verzögerung in Längsrichtung, „vorausschauend“, in Abhängigkeit der Stärke der
Fahrzeug-Verzögerung, in erster Stufe die Gurtstraffer aus.
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Die
vorderen Gurtstraffer können nur dann aktiviert werden, wenn die
Gurtschlosszunge richtig im Gurtschloss eingerastet ist.
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Front-Airbags
werden erst dann ausgelöst, wenn eine noch höhere Fahrzeugverzögerung in
Längsrichtung auftritt.
Ihr Fahrzeug hat
adaptive, zweistufige (Dual Stage) Front-Airbags. Wenn die erste
Aktivierungsschwelle erreicht ist, füllt sich der Front-Airbag mit genügend
Treibgas, um Verletzungsrisiken zu vermindern. Erst wenn innerhalb von wenigen
Millisekunden aufgrund der vom Steuergerät bewerteten weiteren
Fahrzeugverzögerung eine zweite Schwelle überschritten ist, wird der
Front-Airbag mit der maximalen Treibgasmenge gefüllt.
Kriterien zur Aktivierung von
Gurtstraffern und Airbags
Das Steuergerät
Airbag bewertet den zeitlichen Verlauf und die Richtung der Fahrzeugverzögerung
bzw. ‑beschleunigung während der ersten Kollisionsphase. Daraus wird dann
die Notwendigkeit einer Gurtstraffer- bzw. Airbag-Aktivierung
ermittelt.
Die
Aktivierungsschwellen der Gurtstraffer und Airbags sind variabel und werden an
die Stärke der Fahrzeugverzögerung angepasst. Dieser Vorgang hat
vorausschauenden Charakter, da die Airbag-Aktivierung
noch während des Aufpralls und nicht erst am Ende erfolgen muss.
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Airbags werden nicht bei allen Unfällen aktiviert. Sie werden
vielmehr durch eine komplexe Sensorik und Auswertelogik gesteuert. Diese hat
vorausschauenden Charakter, weil die Aktivierung noch während des Unfalls
erfolgen muss und sie sich am ermittelten, zusätzlichen Schutzpotenzial für den
Fahrzeuginsassen orientiert. Nicht alle Airbags werden bei einem Unfall
aktiviert.
Die verschiedenen Airbagsysteme arbeiten unabhängig voneinander.
Jedoch ist jedes System abhängig von der während der ersten Unfallphase
vorausbestimmten Unfallart (Frontal-, Seitenaufprall und Überschlag) und
Unfallschwere (insbesondere Fahrzeugverzögerung oder ‑beschleunigung).
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Fahrzeugverzögerung
bzw. ‑beschleunigung und Kraftrichtung werden
im Wesentlichen bestimmt von
-
der Kraftverteilung
während des Aufpralls
-
dem
Kollisionswinkel
-
der
Verformungseigenschaft des Fahrzeugs
-
der Beschaffenheit
des Gegenstands, mit dem das Fahrzeug zusammenprallt, z. B. des anderen
Fahrzeugs
Faktoren, die erst
nach der Kollision oder im Nachhinein sichtbar oder messbar sind, geben keinen
Ausschlag für eine Airbag-Auslösung.
Sie sind auch kein Indiz dafür.
Das Fahrzeug kann
erheblich deformiert werden, z. B. an Motorhaube oder Kotflügel, ohne
dass ein Airbag auslöst. Dies ist der Fall, wenn nur relativ leicht verformbare
Teile getroffen werden und es nicht zur notwendigen Verzögerung kommt.
Umgekehrt können Airbags auslösen, obwohl das Fahrzeug nur geringe
Deformationen aufweist. Dies ist der Fall, wenn z. B. sehr steife
Fahrzeugteile, wie Längsträger, getroffen werden und die Verzögerung dadurch
stark genug ist.
Gurtstraffer,
Gurtkraftbegrenzer
Die vorderen Sicherheitsgurte und die äußeren Sicherheitsgurte im
Fond haben Gurtstraffer.
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Stecken Sie nicht
die Gurtschlosszunge des Sicherheitsgurtes in das Beifahrer-Gurtschloss, wenn
der Beifahrersitz nicht besetzt ist. Bei einem Unfall könnte sonst der
Gurtstraffer ausgelöst werden.
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Wenn der
Sicherheitsgurt zusätzlich mit einem Gurtkraftbegrenzer ausgestattet ist,
verringert er bei einer Aktivierung die Gurtbelastung auf den Insassen.
Die Gurtstraffer
straffen beim Aufprall die Sicherheitsgurte, damit sie eng am Körper anliegen.
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Gurtstraffer
korrigieren nicht falsche Sitzpositionen oder falsch angelegte
Sicherheitsgurte.
Gurtstraffer
ziehen Insassen nicht in Richtung der Sitzlehnen zurück.
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Die Gurtkraftbegrenzer der vorderen Sitzplätze sind auf die
Front-Airbags abgestimmt, die einen Teil der Verzögerungskräfte übernehmen,
wodurch eine großflächigere Lastverteilung stattfindet.
Eine Komfortautomatik haben die vorderen Sicherheitsgurte und
zusätzlich die Sicherheitsgurte im Fond, bei Fahrzeugen mit Fondsitzbank mit
elektrisch verstellbaren Außensitzen*. Die Komfortautomatik reduziert
die Rückzugskraft der Sicherheitsgurte. Dadurch haben Sie einen höheren Gurttragekomfort.
Wenn die
Zündung eingeschaltet ist, kann der Gurtstraffer nur aktiviert werden
-
wenn die
Rückhaltesysteme funktionsbereit sind, siehe SRS-Warnleuchte

-
für jeden
Dreipunkt-Gurt vorn, wenn eine Gurtschlosszunge im Gurtschloss eingerastet
ist
Abhängig von Unfalltyp und Unfallschwere können die Gurtstraffer
aktiviert werden
-
bei einem Frontal-
und Heckaufprall, wenn das Fahrzeug bei Aufprallbeginn in Längsrichtung stark
verzögert oder beschleunigt wird
-
bei einem
Seitenaufprall, wenn das Fahrzeug in Querrichtung stark verzögert oder
beschleunigt wird
-
bei bestimmten
Überschlagssituationen, wenn zusätzliches Schutzpotenzial ermittelt wird
Wenn die
Gurtstraffer auslösen, hören Sie einen Knall und es kann Pulverstaub austreten.
Der Knall beeinträchtigt Ihr Hörvermögen bis auf seltene Ausnahmefälle nicht.
Der austretende Pulverstaub ist im Allgemeinen nicht gesundheitsschädlich. Die
SRS-Warnleuchte
geht an.
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Verletzungsgefahr |
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Wenn die Gurtstraffer ausgelöst
wurden, haben Sie bei einem weiteren Unfall keine zusätzliche Schutzfunktion
durch die Gurtstraffer. Lassen Sie daher die ausgelösten Gurtstraffer in einer
qualifizierten Fachwerkstatt erneuern.
Beachten Sie beim Entsorgen der
Gurtstraffer die Sicherheitsvorschriften. Die Vorschriften können Sie bei jedem
Mercedes-Benz Service-Stützpunkt einsehen.
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Airbags
Der ausgelöste
Airbag bremst und vermindert die Bewegung des Fahrzeuginsassen.
Wenn die
Airbags auslösen, hören Sie einen Knall und es kann Pulverstaub austreten. Der
Knall beeinträchtigt Ihr Hörvermögen bis auf seltene Ausnahmefälle nicht. Der
austretende Pulverstaub ist im Allgemeinen nicht gesundheitsschädlich. Die
SRS-Warnleuchte
geht an.
Die
Airbags sind an den Stellen eingebaut, an denen die SRS/AIRBAG-Kennzeichnung
angebracht ist.
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Verletzungsgefahr |
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Airbags bieten
Ihnen zusätzliches Schutzpotenzial, stellen jedoch keinen Ersatz für die
Sicherheitsgurte dar.
Um das Risiko schwerer oder
sogar tödlicher Verletzungen durch einen sich entfaltenden Airbag zu
reduzieren, beachten Sie folgende Hinweise:
-
Fahrzeuginsassen
- insbesondere schwangere Frauen - müssen immer richtig angegurtet
sein und sich an die nahezu senkrecht eingestellte Sitzlehne zurücklehnen. Die
Kopfstütze soll den Hinterkopf etwa in Augenhöhe unterstützen.
-
Sichern Sie Kinder
unter 1,50 m Größe und unter zwölf Jahren immer in geeigneten
Kinder-Rückhalteeinrichtungen.
-
Alle
Fahrzeuginsassen müssen eine Sitzposition wählen, die so weit wie möglich vom
Airbag entfernt ist. Die Sitzposition des Fahrers muss ihm dabei ein sicheres
Führen des Fahrzeugs erlauben. Die Entfernung zwischen der Brust des Fahrers
und der Mitte der Fahrer-Front-Airbagabdeckung sollte so groß wie möglich sein.
-
Stellen Sie den
Beifahrersitz so weit wie möglich nach hinten. Insbesondere wenn ein Kind in
einer Kinder-Rückhalteeinrichtung auf diesem gesichert ist.
-
Fahrzeuginsassen
- insbesondere Kinder - dürfen den Kopf nie in den Bereich des Fensters
lehnen, bei dem der Sidebag/Windowbag auslöst.
-
Es dürfen nur dann
rückwärts gerichtete Kinder-Rückhalteeinrichtungen auf dem Beifahrersitz
befestigt werden, wenn der Beifahrer-Front-Airbag abgeschaltet ist. Der
Beifahrer-Front-Airbag wird abgeschaltet, wenn auf dem Beifahrersitz eines mit
automatischer Kindersitzerkennung im Beifahrersitz* ausgestatteten Fahrzeugs eine
Kinder-Rückhalteeinrichtung mit automatischer Kindersitzerkennung befestigt
ist. Dabei muss die PASSENGER AIRBAG OFF-Kontrollleuchte
ständig
leuchten.
Wenn
Ihr Fahrzeug keine automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz*
hat oder Ihre rückwärts gerichtete Kinder-Rückhalteeinrichtung keine
automatische Kindersitzerkennung hat: Sichern Sie die Kinder in einer
Kinder-Rückhalteeinrichtung auf einem dafür geeigneten Fondsitz. Wenn Sie auf
dem Beifahrersitz eine vorwärts gerichtete Kinder-Rückhalteeinrichtung
befestigen, stellen Sie den Beifahrersitz unbedingt so weit wie möglich nach
hinten.
-
Achten Sie darauf,
dass in den Taschen der Kleidungsstücke keine schweren oder scharfkantigen
Gegenstände sind.
-
Beugen Sie sich
insbesondere während der Fahrt nicht nach vorn, z. B. über die
Fahrer-/Beifahrer-Front-Airbagabdeckung.
-
Legen Sie die Füße
nicht auf die Instrumententafel.
-
Fassen Sie das
Lenkrad nur außen am Lenkradkranz an. So kann sich der Airbag ungehindert
entfalten. Wenn Sie das Lenkrad innen festhalten, könnten Sie sich verletzen,
wenn der Airbag auslöst.
-
Lehnen Sie sich
nicht von innen an die Türen.
-
Achten Sie darauf,
dass sich keine weiteren Personen, Tiere oder Gegenstände zwischen den
Fahrzeuginsassen und dem Wirkungsbereich der Airbags befinden.
-
Legen Sie keine
Gegenstände zwischen Sitzlehne und Tür.
-
Hängen Sie keine
harten Gegenstände, wie z. B. Kleiderbügel an Haltegriffe oder
Kleiderhaken.
-
Befestigen Sie
keine Zubehörteile, z. B. Getränkedosenhalter an den Türen.
Das
Risiko von Verletzungen durch einen Airbag kann aufgrund der erforderlichen
hohen Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags nicht vollständig ausgeschlossen
werden.
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Verletzungsgefahr |
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Die Funktion der Airbags ist
nur gewährleistet, wenn Sie folgende Teile nicht überziehen und darauf keine
Plaketten oder Aufkleber anbringen:
-
Lenkrad-Polsterplatte
-
Kneebagabdeckung
unterhalb der Lenksäule
-
Beifahrer-Front-Airbagabdeckung
-
Vordere äußere
Sitzwangen
-
Seitenverkleidung
neben der Fondsitz-Rückenlehne
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Verletzungsgefahr |
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Wenn sich ein
Airbag entfaltet, wird kurzzeitig eine geringe Menge Pulverstaub frei. Der
Pulverstaub könnte bei Personen mit Asthma oder Atemschwierigkeiten kurzzeitige
Atembeschwerden hervorrufen.
Um diese
Atembeschwerden zu vermeiden, sollten Sie das Fahrzeug sofort verlassen, wenn
dies ohne Gefahr möglich ist. Sie können auch das Fenster öffnen, um an frische
Luft zu gelangen. Der Pulverstaub ist im Allgemeinen nicht gesundheitsschädlich
und deutet auch nicht auf ein Feuer im Fahrzeug hin.
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Verletzungsgefahr |
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Nach Auslösen der Airbags sind
die Airbagteile heiß. Berühren Sie sie nicht, da Sie sich sonst verbrennen
können.
Lassen Sie die
Airbags in einer qualifizierten Fachwerkstatt erneuern. Insassen sind sonst bei
einem erneuten Unfall ohne Schutzfunktion der Airbags.
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Front-Airbags
Die Front-Airbags
sollen das Schutzpotenzial des Fahrers und Beifahrers vor Kopf- und
Brustverletzungen erhöhen.
Der
Fahrer-Front-Airbag
entfaltet sich vor dem Lenkrad, der
Beifahrer-Front-Airbag
vor und oberhalb des Handschuhfachs. Sie werden
ausgelöst
-
bei Beginn eines
Unfalls mit hohen, in Längsrichtung einwirkenden Fahrzeugverzögerungen oder
‑beschleunigungen
-
wenn
vorausschauend zusätzliches Schutzpotenzial zum Sicherheitsgurt geboten werden
kann
-
abhängig von der
Benutzung des Sicherheitsgurtes
-
unabhängig von
weiteren Airbags im Fahrzeug
-
grundsätzlich
nicht bei einem Überschlag, es sei denn, es werden hohe, in Längsrichtung
einwirkende Fahrzeugverzögerungen ermittelt
Bei Fahrzeugen mit automatischer Kindersitzerkennung im Beifahrersitz* wird der Beifahrer-Front-Airbag
nur dann
aktiviert, wenn die PASSENGER AIRBAG OFF-Kontrollleuchte
neben dem
Kombiinstrument nicht leuchtet
mehr. Das bedeutet, dass keine
Kinder-Rückhalteeinrichtung mit automatischer Kindersitzerkennung* montiert ist oder diese nicht
richtig montiert ist.
Fahrer-Kneebag
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Der Fahrer-Kneebag
ist nur für bestimmte Länder verfügbar.
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Der Fahrer-Kneebag
kann dazu beitragen, das Verletzungsrisiko von Knie-, Unter- und
Oberschenkelverletzungen zu mildern.
Der Fahrer-Kneebag
wird immer
zusammen mit dem Fahrer-Front-Airbag ausgelöst und entfaltet sich dann
unterhalb der Lenksäule.
Sidebags
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Verletzungsgefahr |
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Wenn Sie Sitzbezüge
verwenden wollen, empfiehlt Ihnen Mercedes-Benz aus Sicherheitsgründen nur
solche zu verwenden, die für Mercedes-Benz Fahrzeuge frei gegeben sind.
Die Sitzbezüge
müssen mit einer Sollreißnaht für Sidebags ausgestattet sein. Der Sidebag
kann sonst nicht richtig ausgelöst werden und dadurch das vorgesehene
Schutzpotenzial bei einem Unfall nicht bieten. Geeignete Sitzbezüge
erhalten Sie z. B. bei einem Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt.
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Verletzungsgefahr |
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In den Türen befinden sich
Sensoren für die Steuerung von Airbags. Führen Sie deshalb keine Veränderungen
an Türen oder den Türverkleidungen durch, wie z. B. den nachträglichen
Einbau von Lautsprechern. Wenn die Türen beschädigt sind, kann die
Funktionsweise der Sidebags beeinträchtigt werden.
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Die Sidebags sollen
bei Aktivierung das Schutzpotenzial für den Brustkorb (nicht jedoch für Kopf,
Hals und Arme) der stoßzugewandten Insassen erhöhen.
Die Sidebags vorn
und die
Sidebags im Fond
entfalten
sich neben der äußeren Sitzwange. Sie werden ausgelöst
-
auf der Seite des
Aufpralls
-
bei Beginn eines
Unfalls mit hohen seitlich einwirkenden Fahrzeugverzögerungen oder
‑beschleunigungen, z. B. bei einem Seitenaufprall
-
unabhängig von der
Benutzung des Sicherheitsgurtes
-
unabhängig von den
Front-Airbags
-
unabhängig vom
Gurtstraffer
-
grundsätzlich nicht
bei einem Überschlag, es sei denn, es werden hohe, in Querrichtung einwirkende
Fahrzeugverzögerungen und vorausschauend ein zusätzliches Schutzpotenzial zum
Sicherheitsgurt ermittelt
Windowbags
Die Windowbags
sollen das Schutzpotenzial für die Köpfe (nicht jedoch für Brust oder Arme) der
stoßzugewandten Fahrzeuginsassen erhöhen.
Die Windowbags sind seitlich im Dachrahmen
eingebaut. Sie verlaufen von der Vordertür
(A‑Säule) bis zur Fondtür (C‑Säule).
Die Windowbags
werden
ausgelöst
-
auf der Seite des
Aufpralls
-
bei Beginn eines
Unfalls mit hohen seitlich einwirkenden Fahrzeugverzögerungen oder
‑beschleunigungen, z. B. bei einem Seitenaufprall
-
unabhängig davon,
ob der Beifahrersitz
besetzt ist oder nicht
-
unabhängig von den
Front-Airbags
-
bei einem
Überschlag, wenn vorausschauend ein zusätzliches Schutzpotenzial zum
Sicherheitsgurt für die Fahrzeuginsassen ermittelt wird
PRE-SAFE® (Präventiver Insassenschutz)
PRE-SAFE®
leitet in bestimmten Gefahrensituationen vorbeugende Maßnahmen zu Ihrem Schutz
ein.
PRE-SAFE® greift ein
bei
-
Notbremssituationen, z. B. wenn der Brems-Assistent BAS
aktiviert wird oder der Brems-Assistent BAS PLUS* stark eingreift
-
Fahrzeugen mit
DISTRONIC PLUS*, wenn die
Radarsensorik in bestimmten Situationen eine unmittelbare Kollisionsgefahr
erkennt
-
fahrdynamisch
kritischen Situationen, z. B. wenn das Fahrzeug durch Überschreiten
physikalischer Grenzen stark unter- oder übersteuert.
PRE-SAFE® kann in diesen
Fällen folgende Maßnahmen einleiten:
-
Es spannt die
vorderen Gurte vor.
-
Es stellt eine
bessere Sitzposition ein, wenn der Beifahrersitz bzw. die elektrisch
verstellbaren Außensitze im Fond* eine ungünstige Position
haben.
-
Bei Fahrzeugen mit
Multikontursitz* bzw.
Aktiv-Multikontursitz*: Es
erhöht den Luftdruck in den Seitenbacken der Sitzfläche und in den Seitenbacken
der Sitzlehne.
-
Es schließt, bis
auf einen Restspalt, das Schiebe-Hebe-Dach* bzw. das
Panorama-Schiebedach* und die
Seitenfenster, wenn das Fahrzeug schleudert.
Wenn die Gefahrensituation vorüber ist, ohne dass es zu einem
Unfall kam, lockert PRE-SAFE® die Gurtvorspannung. Sie können dann alle von
PRE-SAFE® vorgenommenen Einstellungen wieder rückgängig machen. Bei
Fahrzeugen mit Multikontursitz* bzw. Aktiv-Multikontursitz* wird der Luftdruck in den
Seitenbacken wieder verringert.
Wenn sich die Gurte nicht
lösen sollten:
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Die Lehne etwas
zurückstellen, bis sich die Gurtspannung vermindert.
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Die Verriegelung
löst sich.
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Verletzungsgefahr |
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Achten Sie bei der
Sitzeinstellung darauf, dass sich niemand einklemmt.
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Stellen Sie sicher, dass beim
Bewegen der Sitze keine Gegenstände im Fußraum oder hinter den Sitzen sind. Sie
können sonst die Sitze und die Gegenstände beschädigen.
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NECK-PRO-Kopfstütze/NECK-PRO-Komfortkopfstütze*
NECK-PRO-Kopfstützen/NECK-PRO-Komfortkopfstützen
sollen das
Schutzpotenzial des Fahrers und Beifahrers vor Kopf- und
Halsverletzungen erhöhen. Dazu werden die Kopfstützen am Fahrer-
und Beifahrersitz
im Falle eines Heckaufpralls in Fahrtrichtung nach vorn und oben
positioniert. Dies führt zu einer besseren Abstützung des Kopfes.
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Verletzungsgefahr |
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Wenn Sie
Kopfstützenbezüge verwenden, können NECK-PRO-Kopfstützen/NECK-PRO-Komfortkopfstützen
nicht richtig auslösen. Dadurch können die NECK-PRO-Kopfstützen/NECK-PRO-Komfortkopfstützen
das vorgesehene Schutzpotenzial nicht bieten. Verwenden Sie keine
Kopfstützenbezüge.
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Wurden bei einem
Unfall NECK-PRO-Kopfstützen/NECK-PRO-Komfortkopfstützen ausgelöst, sollten Sie
die Kopfstützen am Fahrer- und Beifahrersitz wieder zurückstellen
mehr. Ausgelöste Kopfstützen erkennen
Sie daran, dass sie nach vorn verstellt sind.
Kinder im Fahrzeug
Wenn Sie ein Kind
im Fahrzeug mitnehmen, sichern Sie es mit einer alters- und größengerechten,
für Mercedes-Benz Fahrzeuge empfohlenen Kinder-Rückhalteeinrichtung. Tun Sie
dies vorzugsweise auf einem geeigneten Fondsitz. Gurten Sie das Kind während
der Fahrt immer an.
Informationen über
die richtige Kinder-Rückhalteeinrichtung erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt.
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Für das Reinigen
von Kinder-Rückhalteeinrichtungen verwenden Sie am besten Mercedes-Benz
Pflegemittel. Informationen erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt.
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Verletzungsgefahr |
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Lassen Sie Kinder
nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurück, auch wenn sie mit einer
Kinder-Rückhalteeinrichtung gesichert sind. Die Kinder können sich an Teilen
des Fahrzeugs verletzen. Sie können sich auch bei längerer, hoher
Hitzeeinwirkung bzw. durch Kälteeinwirkung schwer oder sogar tödlich
verletzen.
Setzen Sie die Kinder-Rückhalteeinrichtung nicht der direkten
Sonneneinstrahlung aus. Teile der Kinder-Rückhalteeinrichtung können sich
erhitzen und das Kind kann sich daran verbrennen.
Wenn Kinder die Tür
öffnen, können sie dadurch sich und andere verletzen. Sie können aussteigen und
sich dadurch verletzen oder durch den nachfolgenden Verkehr verletzt
werden.
Beachten Sie auch die Hinweise zu HOLD, Informationen hierzu finden Sie im
Stichwortverzeichnis.
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Verletzungsgefahr |
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Ungesichertes oder falsch
positioniertes Ladegut erhöht das Verletzungsrisiko für das Kind und alle
anderen Insassen, bei:
Führen Sie schwere
und harte Gegenstände nicht ungesichert im Innenraum mit. Weitere Informationen
finden Sie im Stichwortverzeichnis unter „Beladen und Verstauen“ und
„Nützliches“.
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Kinder-Rückhalteeinrichtungen
Mercedes-Benz
empfiehlt Ihnen, die auf
mehr aufgeführten
Kinder-Rückhalteeinrichtungen zu verwenden.
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Verletzungsgefahr |
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Um das Risiko von schweren
oder sogar tödlichen Verletzungen des Kindes bei einem Unfall, bei
Bremsmanövern oder abrupten Richtungswechseln zu reduzieren:
-
Sichern Sie Kinder
unter 1,50 m Größe und unter zwölf Jahren immer in speziellen
Kinder-Rückhalteeinrichtungen auf einem geeigneten Fahrzeugsitz. Dies ist
nötig, da die Sicherheitsgurte nicht auf Kindergröße ausgelegt sind.
-
Sichern Sie Kinder
unter 1,50 m Größe und unter zwölf Jahren nicht auf dem Beifahrersitz.
Ausnahme: Das Fahrzeug hat eine automatische Kindersitzerkennung im
Beifahrersitz* und das Kind
ist in einer Kinder-Rückhalteeinrichtung mit automatischer Kindersitzerkennung
gesichert.
-
Wenn Sie auf dem
Beifahrersitz eine vorwärtsgerichtete Kinder-Rückhalteeinrichtung befestigen,
stellen Sie den Beifahrersitz unbedingt so weit wie möglich nach
hinten.
-
Befördern Sie
Kinder keinesfalls auf dem Schoß von Fahrzeuginsassen. Kinder können aufgrund
der auftretenden Kräfte bei einem Unfall, bei Bremsmanövern oder abrupten
Richtungswechseln nicht festgehalten werden. Sie würden an Teile des Innenraums
stoßen und sich schwer oder sogar tödlich verletzen.
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Verletzungsgefahr |
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Wenn die
Kinder-Rückhalteeinrichtung nicht richtig auf einem dafür geeigneten
Fahrzeug-Sitzplatz eingebaut wurde, kann sie ihre Schutzfunktion nicht
erfüllen. Das Kind kann dann bei einem Unfall, bei Bremsmanövern oder abrupten
Richtungswechseln nicht zurückgehalten werden. Dadurch kann es schwer oder
sogar tödlich verletzt werden. Beachten Sie daher beim Anbringen der
Kinder-Rückhalteeinrichtung unbedingt die Montageanleitung des Herstellers
sowie den Verwendungsbereich.
Montieren Sie die
Kinder-Rückhalteeinrichtung vorzugsweise auf den Fondsitzen. Dort ist das Kind
in der Regel besser geschützt.
Die gesamte
Standfläche der Kinder-Rückhalteeinrichtung muss stets auf der Sitzfläche des
Sitzes aufliegen. Legen Sie deshalb niemals Gegenstände, wie z. B.
Kissen, unter die Kinder-Rückhalteeinrichtung.
Verwenden Sie
Kinder-Rückhalteeinrichtungen nur mit dem vorgesehenen Originalbezug. Tauschen
Sie beschädigte Bezüge nur gegen Originalbezüge aus.
Wir empfehlen, die
für Mercedes-Benz empfohlenen Kinder-Rückhalteeinrichtungen zu verwenden.
|
Kindersitz auf dem Beifahrersitz

Warnhinweis auf der
Beifahrersonnenblende

Warnsymbol für eine rückwärts
gerichtete Kinder-Rückhalteeinrichtung
 |
Verletzungsgefahr |
|
Wenn der
Beifahrer-Front-Airbag nicht abgeschaltet ist:
-
kann das auf dem
Beifahrersitz in einer Kinder-Rückhalteeinrichtung gesicherte Kind durch den
auslösenden Beifahrer-Front-Airbag schwer oder sogar tödlich verletzt werden.
Insbesondere wenn es sich in unmittelbarer Nähe des
Beifahrer-Front-Airbags zum Zeitpunkt der Auslösung befindet.
-
dürfen Sie ein Kind
nie in einer rückwärts gerichteten Kinder-Rückhalteeinrichtung auf dem
Beifahrersitz sichern. Befestigen Sie eine rückwärts gerichtete
Kinder-Rückhalteeinrichtung nur auf einem dafür geeigneten Fondsitz.
-
müssen Sie den
Beifahrersitz immer in die hinterste Position stellen, wenn Sie ein Kind in
einer vorwärts gerichteten Kinder-Rückhalteeinrichtung auf dem Beifahrersitz
sichern.
Der Beifahrer-Front-Airbag
ist nicht abgeschaltet:
-
in Fahrzeugen ohne
automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz*.
-
in Fahrzeugen mit
automatischer Kindersitzerkennung im Beifahrersitz*, wenn keine spezielle
Kinder-Rückhalteeinrichtung mit automatischer Kindersitzerkennung auf dem
Beifahrersitz montiert ist.
-
in Fahrzeugen mit
automatischer Kindersitzerkennung im Beifahrersitz*, wenn die PASSENGER AIRBAG
OFF-Kontrollleuchte nicht leuchtet.
Um dies zu
verdeutlichen, ist am Cockpit sowie auf beiden Seiten der Sonnenblende auf der
Beifahrerseite ein entsprechender Warnhinweis angebracht.
Auskunft zu
empfohlenen Kinder-Rückhalteeinrichtungen erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt.
|
Automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz*
Wenn Ihr Fahrzeug
keine automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz
hat, so ist es mit einem speziellen Aufkleber gekennzeichnet. Der
Aufkleber ist auf der Beifahrerseite seitlich am Cockpit angebracht. Er ist
sichtbar, wenn Sie die Beifahrertür
öffnen.
Das
Sensorsystem der automatischen Kindersitzerkennung im Beifahrersitz
erkennt, ob dort ein spezieller Mercedes-Benz Kindersitz mit
automatischer Kindersitzerkennung montiert ist. In diesem Fall leuchtet die
PASSENGER AIRBAG OFF-Kontrollleuchte

. Der
Beifahrer-Front-Airbag ist abgeschaltet.
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Verletzungsgefahr |
|
Wenn die PASSENGER
AIRBAG OFF-Kontrollleuchte
bei
montierter Kinder-Rückhalteeinrichtung nicht leuchtet, ist der
Beifahrer-Front-Airbag nicht abgeschaltet. Wenn dann der Beifahrer-Front-Airbag
ausgelöst wird, kann dadurch das Kind schwer oder sogar tödlich verletzt
werden.
Gehen Sie wie folgt
vor:
oder
-
Verwenden Sie auf
dem Beifahrersitz
nur eine vorwärts gerichtete Kinder-Rückhalteeinrichtung. Stellen Sie
dazu den Beifahrersitz
in die hinterste Position.
-
Lassen Sie die
automatische Kindersitzerkennung in einer qualifizierten Fachwerkstatt prüfen.
Für
eine korrekte Funktion/Kommunikation der automatischen Kindersitzerkennung im Beifahrersitz
dürfen Sie niemals Gegenstände wie z. B. Kissen unter die
Kinder-Rückhalteeinrichtung legen. Die gesamte Standfläche der
Kinder-Rückhalteeinrichtung muss auf der Sitzfläche des Fahrzeugsitzes
aufliegen. Eine nicht korrekt eingebaute Kinder-Rückhalteeinrichtung kann bei
einem Unfall nicht wie vorgesehen schützen, sondern zu Verletzungen führen.
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Der Windowbag, der
Sidebag und der Gurtstraffer auf der Beifahrerseite sind auch dann aktiv, wenn
der Beifahrer-Front-Airbag durch die automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz
abgeschaltet ist.
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Geeignete Positionierung der
Kinder-Rückhalteeinrichtung
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Gewichtsgruppen und Altersangaben
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Gruppe 0+: bis
13 kg
bis etwa
18 Monate
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Gruppe I: 9 bis
18 kg
etwa
8 Monate bis 4 Jahre
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Kinder-Rückhalteeinrichtung auf Beifahrersitz
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gemäß
Empfehlung
,
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Universal oder gemäß Empfehlung
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Kinder-Rückhalteeinrichtung auf Fondsitz links und rechts
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Universal
oder gemäß
Empfehlung
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Universal oder gemäß Empfehlung
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Kinder-Rückhalteeinrichtung auf Fondsitz Mitte
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nicht
geeignet
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gemäß
Empfehlung
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Gewichtsgruppen und Altersangaben
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Gruppe II/III:
15 bis 36 kg
etwa 3,5 bis
12 Jahre
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Kinder-Rückhalteeinrichtung auf Beifahrersitz
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Universal oder gemäß Empfehlung
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Kinder-Rückhalteeinrichtung auf Fondsitz links und rechts
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Universal oder gemäß Empfehlung
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Kinder-Rückhalteeinrichtung auf Fondsitz Mitte
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gemäß
Empfehlung
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Zulassungslabel an der
Kinder-Rückhalteeinrichtung (Beispiel)
Empfohlene
Kinder-Rückhalteeinrichtungen
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Gewichtsgruppen und Altersangaben
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Gruppe 0+: bis
13 kg
bis etwa
18 Monate
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Gruppe I: 9 bis
18 kg
etwa
8 Monate bis 4 Jahre
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Hersteller
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Britax
Römer
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Britax
Römer
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Typ
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BABY SAFE
PLUS
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DUO
PLUS
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Genehmigungsnummer
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E1 03 301146
E1 04
301146
|
E1 03 301133
E1 04
301133
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Daimler
Bestellnummer
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A 000 970 10
00
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A 000 970 11
00
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Automatische
Kindersitzerkennung
|
ja
|
ja
|
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Daimler
Bestellnummer
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-
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A 000 970 16
00
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Automatische
Kindersitzerkennung
|
-
|
nein
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Montage auf Beifahrersitz
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Montage auf
Fondsitz außen
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Montage auf
Fondsitz Mitte
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nicht
zulässig
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zulässig
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Gewichtsgruppen und Altersangaben
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Gruppe II/III:
15 bis 36 kg
etwa 3,5 bis
12 Jahre
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Hersteller
|
Britax
Römer
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Typ
|
KID
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Genehmigungsnummer
|
E1 03 301148
E1 04
301148
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Daimler
Bestellnummer
|
A 000 970 12
00
|
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Automatische
Kindersitzerkennung
|
ja
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Daimler
Bestellnummer
|
A 000 970 17
00
|
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Automatische
Kindersitzerkennung
|
nein
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Montage auf Beifahrersitz
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Montage auf
Fondsitz außen
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Montage auf
Fondsitz Mitte
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zulässig
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ISOFIX-Kindersitzbefestigung im Fond
ISOFIX ist ein
normiertes Befestigungssystem für spezielle Kinder-Rückhalteeinrichtungen auf
den Fondsitzen. Die Befestigungsbügel für zwei Kinder-Rückhalteeinrichtungen
sind links und rechts an den Fondsitzen montiert.
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Verletzungsgefahr |
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Eine Kinder-Rückhalteeinrichtung,
die mit der ISOFIX-Kindersitzbefestigung befestigt wurde, bietet keine
ausreichende Schutzwirkung für Kinder, die mehr als 22 kg wiegen. Sichern
Sie daher nur Kinder bis zu einem Körpergewicht von 22 kg in einer mit der
ISOFIX-Kindersitzbefestigung befestigten Kinder-Rückhalteeinrichtung. Wiegt das
Kind mehr als 22 kg, sollten Sie die Kinder-Rückhalteeinrichtung mit einem
Dreipunkt-Sitzgurt befestigen.
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Verletzungsgefahr |
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Wenn die
Kinder-Rückhalteeinrichtung nicht richtig auf einem dafür geeigneten
Fahrzeug-Sitzplatz eingebaut wurde, kann sie ihre Schutzfunktion nicht
erfüllen. Das Kind kann dann bei einem Unfall, bei Bremsmanövern oder abrupten
Richtungswechseln nicht zurückgehalten werden. Dadurch kann es schwer oder
sogar tödlich verletzt werden. Beachten Sie daher beim Anbringen der
Kinder-Rückhalteeinrichtung unbedingt die Montageanleitung des Herstellers
sowie den Verwendungsbereich.
Aus
Sicherheitsgründen verwenden Sie auf den Fondsitzen nur
Kinder-Rückhalteeinrichtungen mit ISOFIX-Kindersitzbefestigung.
Wir empfehlen, die
für Mercedes-Benz empfohlenen ISOFIX-Kinder-Rückhalteeinrichtungen zu
verwenden.
Eine
falsch montierte Kinder-Rückhalteeinrichtung kann sich lösen und das Kind oder
andere Fahrzeuginsassen schwer oder sogar tödlich verletzen. Stellen Sie daher
unbedingt sicher, nachdem Sie die Kinder-Rückhalteeinrichtung eingebaut haben,
dass die Kinder-Rückhalteeinrichtung links und rechts richtig in den
Befestigungsbügel eingerastet ist.
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Verletzungsgefahr |
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Beachten Sie, dass beschädigte
oder bei einem Unfall beanspruchte Kinder-Rückhalteeinrichtungen oder deren
Befestigungssystem gegebenenfalls ihre Schutzfunktion nicht mehr erfüllen
können. Dadurch kann das darin gesicherte Kind bei einem Unfall, bei
Bremsmanövern oder abrupten Richtungswechseln schwer oder sogar tödlich
verletzt werden.
Lassen Sie
beschädigte oder bei einem Unfall beanspruchte Kinder-Rückhalteeinrichtungen
und deren Befestigungen umgehend in einer qualifizierten Fachwerkstatt prüfen.
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Achten Sie bei der Montage der
Kinder-Rückhalteeinrichtung darauf, dass Sie den Sicherheitsgurt des mittleren
Sitzes nicht einklemmen. Er kann sonst beschädigt werden.
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Kindersicherungen
Wenn Sie Kinder im
Fahrzeug mitnehmen, können Sie spezielle Sicherungen für den Fond
einschalten.
Kindersicherung für Fondtüren
Mit der
Kindersicherung an den Fondtüren können Sie jede Tür einzeln sichern. Eine
gesicherte Tür lässt sich nicht von innen öffnen. Von außen können Sie die Tür
öffnen, wenn das Fahrzeug entriegelt ist.
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Unfall- und
Verletzungsgefahr |
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Aktivieren Sie die
Kindersicherung der Fondtüren und der Fondbedienung, wenn Kinder mitfahren. Die
Kinder können sonst während der Fahrt
Türen oder Fenster öffnen, Sitze verstellen, den
Zigarettenanzünder betätigen und dadurch sich und andere verletzen.
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Sichern:
Den Kindersicherungshebel nach oben
drücken.
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Die
Funktionsfähigkeit der Kindersicherung prüfen.
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Entsichern: Den Kindersicherungshebel nach unten
drücken.
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Außer Fahrzeuge
für Großbritannien: Wenn Sie auf die Zentralentriegelungstaste
an der Fahrer-
oder Beifahrertür
drücken, ist die Kindersicherung der Fondtüren für kurze Zeit
aufgehoben.
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Unfallgefahr |
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Wird die Kindersicherung nach dem
Drücken der Zentralentriegelungstaste
aufgehoben, sind
beide Fondtüren entriegelt und die Fondtüren können geöffnet werden.
Wenn Kinder die Tür öffnen,
können sie dadurch andere Personen verletzen oder aussteigen und sich dabei
verletzen oder durch den nachfolgenden Verkehr verletzt werden.
Lassen Sie Kinder nicht
unbeaufsichtigt im Fahrzeug, diese können auf die Zentralentriegelungstaste
drücken oder eine Tür öffnen und dadurch sich und andere
gefährden.
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Kindersicherung für Fondbedienung
Sie können die Fondbedienung
sperren für:
-
die Seitenfenster
im Fond
-
den
Zigarettenanzünder im Fond
-
den Beifahrersitz
vom Fond aus einstellen*
-
die
Sonnenrollos* im Dach, das
Sonnenrollo Heckscheibe* und
die Sonnenrollos* an den
Seitenfenstern im Fond
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Unfall- und
Verletzungsgefahr |
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Aktivieren Sie die
Kindersicherung der Fondtüren und der Fondbedienung, wenn Kinder mitfahren. Die
Kinder können sonst während der Fahrt
Türen oder Fenster öffnen, Sitze verstellen, den
Zigarettenanzünder betätigen und dadurch sich und andere verletzen.
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Sichern:
Auf die Taste drücken.
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Die Kontrollleuchte
geht an. Die
Kindersicherung im Fondraum ist eingeschaltet. Sie können die Seitenfenster im
Fond nur noch mit den Schaltern an der Fahrertür
bedienen.
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Entsichern: Auf die Taste
drücken.
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Die Kontrollleuchte
geht aus.
Die Kindersicherung im Fondraum ist ausgeschaltet. Sie können die Seitenfenster
im Fond mit den Schaltern im Fond bedienen.
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Datum des Druck:
23.11.2009
Betriebsanleitung Interaktiv [Vertiefen | Insassensicherheit]
Ausgabe der Betriebsanleitung: RE 2009/09a
Hinweis: Die Online-Betriebsanleitung stellt die jeweils aktuellste Version dar. Etwaige Abweichungen zu Ihrem konkreten Fahrzeug
könnten nicht berücksichtigt sein, da Mercedes-Benz seine Fahrzeuge ständig dem neuesten Stand der Technik anpasst, sowie
Änderungen in Form und Ausstattung vornimmt.
Bitte beachten Sie daher, dass diese Online-Betriebsanleitung in keinem Fall die gedruckte Betriebsanleitung ersetzt,
die mit dem Fahrzeug ausgeliefert wurde.