Datum des Druck:
23.11.2009
Betriebsanleitung Interaktiv [Vertiefen | Insassensicherheit]
Ausgabe der Betriebsanleitung: ÄJ 2009/T a
Hinweis: Die Online-Betriebsanleitung stellt die jeweils aktuellste Version dar. Etwaige Abweichungen zu Ihrem konkreten Fahrzeug
könnten nicht berücksichtigt sein, da Mercedes-Benz seine Fahrzeuge ständig dem neuesten Stand der Technik anpasst, sowie
Änderungen in Form und Ausstattung vornimmt.
Bitte beachten Sie daher, dass diese Online-Betriebsanleitung in keinem Fall die gedruckte Betriebsanleitung ersetzt,
die mit dem Fahrzeug ausgeliefert wurde.
Insassensicherheit
Hinweise zur Insassensicherheit
Sicherheitsgurte
ergänzt durch Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer und Airbags sind aufeinander
abgestimmte Rückhaltesysteme. Diese reduzieren in definierten Unfallsituationen
das Verletzungsrisiko und erhöhen damit die Insassensicherheit. Dabei bieten
Sicherheitsgurte und Airbags im Allgemeinen keinen Schutz vor Gegenständen, die
von außen in das Fahrzeug eindringen.
Damit die Rückhaltesysteme
ihr Schutzpotenzial entfalten können, stellen Sie sicher, dass:
-
der Sitz und die
Kopfstütze richtig eingestellt sind
mehr
-
der Sicherheitsgurt
richtig angelegt ist
mehr
-
sich die Airbags
bei einer Auslösung frei entfalten können
mehr
-
das Lenkrad richtig
eingestellt ist
mehr
-
keine Veränderungen
an den Rückhaltesystemen vorgenommen wurden
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Ein Airbag erhöht
das Schutzpotenzial des angegurteten Fahrzeuginsassen und ist damit lediglich
ein zusätzliches Rückhaltesystem zum Sicherheitsgurt. Airbags ersetzen auf
keinen Fall die Notwendigkeit, dass alle Fahrzeuginsassen immer richtig
angegurtet sein müssen. Denn zum einen wird ein Airbag nicht bei allen Unfällen
aktiviert, da er in einigen Situationen kein über das Schutzpotenzial des
richtig angelegten Sicherheitsgurtes hinausgehendes Schutzpotenzial entfalten
würde. Zum anderen bietet ein Airbag bei Aktivierung nur dann erhöhtes
Schutzpotenzial, wenn der Sicherheitsgurt richtig angelegt ist, da
-
der Gurt hilft, den
Fahrzeuginsassen in der besseren Position zum Airbag zu halten
-
durch den Gurt,
z. B. bei einem Frontalaufprall, eine weit gehende Verlagerung des
Fahrzeuginsassen entgegen der Stoßrichtung und damit das Verletzungsrisiko
besser vermindert werden kann.
Bei Unfällen, in
denen ein Airbag aktiviert wird, bietet dieser daher nur bei richtig angelegtem
Sicherheitsgurt ein über das Schutzpotenzial des Sicherheitsgurtes
hinausgehendes, d. h. zusätzliches Schutzpotenzial.
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Unfall- und
Verletzungsgefahr |
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Lassen Sie Service-Arbeiten
immer in einer qualifizierten Fachwerkstatt durchführen, die die notwendigen
Fachkenntnisse und Werkzeuge zur Durchführung der erforderlichen Arbeiten
hat.
Mercedes-Benz empfiehlt
Ihnen hierfür einen Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.
Insbesondere bei
sicherheitsrelevanten Arbeiten und Arbeiten an sicherheitsrelevanten Systemen
ist der Service durch eine qualifizierte Fachwerkstatt unerlässlich. Bei
unsachgemäßer Ausführung dieser Arbeiten kann die Betriebssicherheit Ihres
Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Es besteht Unfall- und Verletzungsgefahr.
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Verletzungsgefahr |
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Veränderungen oder
unsachgemäß durchgeführte Arbeiten an folgenden Teilen können dazu führen, dass
das Rückhaltesystem nicht mehr bestimmungsgemäß funktioniert:
-
Rückhaltesystem, bestehend aus
Sicherheitsgurten und -verankerungen, Gurtstraffern, Gurtkraftbegrenzern,
Airbags
-
Verkabelung
-
vernetzte
Elektroniksysteme
Dadurch können Airbags oder
Gurtstraffer z. B. bei Unfällen mit ausreichender Verzögerung ausfallen
oder ungewollt aktiviert werden. Verändern Sie deshalb nie die
Rückhaltesysteme.
Nehmen Sie keine unsachgemäßen Eingriffe an
elektronischen Bauteilen oder deren Software vor.
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SRS (Sicherheits-Rückhalte-System)
Das SRS reduziert
bei einem Unfall das Risiko, dass Insassen mit dem Fahrzeuginneren in Kontakt
kommen. Darüber hinaus kann es auch die Insassenbelastungen während eines
Unfalls reduzieren.
Das SRS besteht aus:
-
-Warnleuchte
-
Gurtstraffer
-
Gurtkraftbegrenzer
-
Airbags
-Warnleuchte
Die Funktionen des
SRS werden regelmäßig überprüft, wenn Sie die Zündung einschalten und während
der Motor
läuft. Dadurch können Störungen frühzeitig erkannt werden.
Die
-Warnleuchte
im Kombiinstrument geht an, wenn Sie die Zündung einschalten. Sie geht
spätestens wenige Sekunden nach dem Motorstart aus.
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Verletzungsgefahr |
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Wenn das SRS gestört ist, können
einzelne Systeme unbeabsichtigt aktiviert werden oder bei einem Unfall mit
hoher Fahrzeugverzögerung nicht auslösen.
Eine Störung liegt vor, wenn
die -Warnleuchte:
-
nicht angeht, wenn Sie die
Zündung einschalten
-
nach einigen Sekunden nicht
ausgeht, wenn der Motor läuft
-
erneut angeht, wenn der Motor
läuft
Lassen Sie in
diesem Fall das SRS umgehend durch eine qualifizierte Fachwerkstatt prüfen.
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Aktivierung
der Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer und Airbags
Bei einem Aufprall
bewertet das Airbag-Steuergerät
wichtige physikalische Daten wie Dauer,
Richtung und Stärke der Fahrzeugverzögerung oder ‑beschleunigung. Aufgrund
dieser Bewertung löst das Airbag-Steuergerät
bei einem Aufprall, mit Verzögerung in Längsrichtung, „vorausschauend“,
in Abhängigkeit der Stärke der Fahrzeug-Verzögerung, in erster Stufe die
Gurtstraffer aus.
Front-Airbags
werden erst dann ausgelöst, wenn eine noch höhere Fahrzeugverzögerung in
Längsrichtung auftritt.
Ihr Fahrzeug hat
adaptive, zweistufige (Dual Stage) Front-Airbags. Wenn die erste
Aktivierungsschwelle erreicht ist, füllt sich der Front-Airbag mit genügend
Treibgas, um Verletzungsrisiken zu vermindern. Erst wenn innerhalb von wenigen
Millisekunden aufgrund der vom Steuergerät bewerteten weiteren
Fahrzeugverzögerung eine zweite Schwelle überschritten ist, wird der
Front-Airbag mit der maximalen Treibgasmenge gefüllt.
Kriterien zur Aktivierung von
Gurtstraffern und Airbags
Das Airbag-Steuergerät
bewertet den zeitlichen Verlauf und die Richtung der
Fahrzeugverzögerung bzw. ‑beschleunigung des Fahrzeugs während der ersten
Kollisionsphase. Daraus wird dann die Notwendigkeit einer Gurtstraffer- bzw. Airbag-Aktivierung
ermittelt.
Die
Aktivierungsschwellen der Gurtstraffer und Airbags sind variabel und werden an
die Stärke der Fahrzeugverzögerung angepasst. Dieser Vorgang hat
vorausschauenden Charakter, da die Airbag-Aktivierung
noch während des Aufpralls und nicht erst am Ende erfolgen muss.
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Airbags werden nicht bei allen Unfällen aktiviert. Sie werden
vielmehr durch eine komplexe Sensorik und Auswertlogik gesteuert. Diese hat
vorausschauenden Charakter, weil die Aktivierung noch während des Unfalls
erfolgen muss und sie sich am ermittelten, zusätzlichen Schutzpotenzial für den
Fahrzeuginsassen orientiert. Nicht alle Airbags werden bei einem Unfall
aktiviert.
Die verschiedenen Airbagsysteme arbeiten unabhängig voneinander.
Jedoch ist jedes System abhängig von der während der ersten Unfallphase
vorausbestimmten Unfallart (Frontal-, Seitenaufprall und Überschlag) und
Unfallschwere (insbesondere Fahrzeugverzögerung oder ‑beschleunigung).
|
Fahrzeugverzögerung bzw.
‑beschleunigung und Kraftrichtung werden im Wesentlichen bestimmt von:
-
der Kraftverteilung
während des Aufpralls
-
dem
Kollisionswinkel
-
der
Verformungseigenschaft des Fahrzeugs
-
der Beschaffenheit
des Gegenstandes, mit dem das Fahrzeug zusammenprallt, z. B. des anderen
Fahrzeugs
Faktoren, die erst
nach der Kollision oder im Nachhinein sichtbar oder messbar sind, geben keinen
Ausschlag für eine Airbag-Auslösung. Sie sind auch kein Indiz dafür.
Das Fahrzeug kann
erheblich deformiert werden, z. B. an Motorhaube oder Kotflügel, ohne
dass ein Airbag auslöst. Dies ist der Fall, wenn nur relativ leicht verformbare
Teile getroffen werden und es nicht zur notwendigen Verzögerung kommt.
Umgekehrt können Airbags auslösen, obwohl das Fahrzeug nur geringe
Deformationen aufweist. Dies ist der Fall, wenn z. B. sehr steife
Fahrzeugteile, wie Längsträger, getroffen werden und die Verzögerung dadurch
stark genug ist.
Gurtstraffer,
Gurtkraftbegrenzer
Die
vorderen Sicherheitsgurte und die äußeren Sicherheitsgurte im Fond haben
Gurtstraffer.
Wenn der
Sicherheitsgurt zusätzlich mit einem Gurtkraftbegrenzer ausgestattet ist,
verringert er bei einer Aktivierung die Gurtbelastung auf den Insassen.
Die Gurtstraffer
straffen beim Aufprall die Sicherheitsgurte, damit sie eng am Körper anliegen.
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Gurtstraffer
korrigieren nicht falsche Sitzpositionen oder falsch angelegte
Sicherheitsgurte.
Gurtstraffer
ziehen Insassen nicht in Richtung der Sitzlehnen zurück.
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Die Gurtkraftbegrenzer der vorderen Sitzplätze sind auf die
Front-Airbags abgestimmt, die einen Teil der Verzögerungskräfte übernehmen,
wodurch eine großflächigere Lastverteilung stattfindet.
Wenn die
Zündung eingeschaltet ist, kann der Gurtstraffer nur aktiviert werden:
Abhängig von Unfalltyp und Unfallschwere können die Gurtstraffer
aktiviert werden:
-
bei einem Frontal-
und Heckaufprall, wenn das Fahrzeug bei Aufprallbeginn in Längsrichtung stark
verzögert oder beschleunigt wird
-
bei einem
Seitenaufprall, wenn das Fahrzeug in Querrichtung stark verzögert oder
beschleunigt wird
Wenn die Gurtstraffer auslösen, hören Sie einen Knall und es kann
Pulverstaub austreten. Der Knall beeinträchtigt Ihr Hörvermögen bis auf seltene
Ausnahmefälle nicht. Der austretende Pulverstaub ist im Allgemeinen nicht
gesundheitsschädlich. Die
-Warnleuchte
geht an.
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Verletzungsgefahr |
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Wenn die Gurtstraffer ausgelöst
wurden, haben Sie bei einem weiteren Unfall keine zusätzliche Schutzfunktion
durch die Gurtstraffer. Lassen Sie daher die ausgelösten Gurtstraffer in einer
qualifizierten Fachwerkstatt erneuern.
Beachten Sie beim Entsorgen der
Gurtstraffer die Sicherheitsvorschriften. Die Vorschriften können Sie bei jedem
Mercedes-Benz Service-Stützpunkt einsehen.
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Airbags
Der ausgelöste
Airbag bremst und vermindert die Bewegung des Fahrzeuginsassen.
Wenn die Airbags auslösen, hören Sie einen Knall und es kann
Pulverstaub austreten. Der Knall beeinträchtigt Ihr Hörvermögen bis auf seltene
Ausnahmefälle nicht. Der austretende Pulverstaub ist im Allgemeinen nicht
gesundheitsschädlich. Die
-Warnleuchte
geht an.
Die
Airbags sind an den Stellen eingebaut, an denen die SRS/AIRBAG-Kennzeichnung
angebracht ist.
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Verletzungsgefahr |
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Airbags bieten
Ihnen zusätzliches Schutzpotenzial, stellen jedoch keinen Ersatz für die
Sicherheitsgurte dar.
Um das Risiko schwerer oder
sogar tödlicher Verletzungen durch einen sich entfaltenden Airbag zu
reduzieren, beachten Sie folgende Hinweise:
-
Fahrzeuginsassen
- insbesondere schwangere Frauen - müssen immer richtig angegurtet
sein und sich an die nahezu senkrecht eingestellte Sitzlehne zurücklehnen. Die
Kopfstütze soll den Hinterkopf etwa in Augenhöhe unterstützen.
-
Sichern Sie Kinder
unter 1,50 m Größe und unter zwölf Jahren immer in geeigneten
Kinder-Rückhalteeinrichtungen.
-
Alle
Fahrzeuginsassen müssen eine Sitzposition wählen, die so weit wie möglich vom
Airbag entfernt ist. Die Sitzposition des Fahrers muss ihm dabei ein sicheres
Führen des Fahrzeugs erlauben. Die Entfernung zwischen der Brust des Fahrers
und der Mitte der Fahrer-Front-Airbagabdeckung sollte so groß wie möglich sein.
-
Stellen Sie den
Beifahrersitz so weit wie möglich nach hinten. Insbesondere wenn ein Kind in
einer Kinder-Rückhalteeinrichtung auf diesem gesichert ist.
-
Fahrzeuginsassen
- insbesondere Kinder - dürfen den Kopf nie in den Bereich des
Fensters lehnen, bei dem der Sidebag/Head-Thorax-Airbags/Windowbag* auslöst.
-
Es dürfen nur dann
rückwärts gerichtete Kinder-Rückhalteeinrichtungen auf dem Beifahrersitz
befestigt werden, wenn der Beifahrer-Front-Airbag abgeschaltet ist. Der
Beifahrer-Front-Airbag wird abgeschaltet, wenn auf dem Beifahrersitz eines mit
automatischer Kindersitzerkennung im Beifahrersitz* ausgestatteten Fahrzeugs eine
Kinder-Rückhalteeinrichtung mit automatischer Kindersitzerkennung befestigt
ist. Dabei muss die PASSENGER AIRBAG OFF-Kontrollleuchte
ständig
leuchten.
Wenn
Ihr Fahrzeug keine automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz*
hat oder Ihre rückwärts gerichtete Kinder-Rückhalteeinrichtung keine
automatische Kindersitzerkennung hat: Sichern Sie die Kinder in einer
Kinder-Rückhalteeinrichtung auf einem dafür geeigneten Fondsitz. Wenn Sie auf
dem Beifahrersitz eine vorwärts gerichtete Kinder-Rückhalteeinrichtung
befestigen, stellen Sie den Beifahrersitz unbedingt so weit wie möglich nach
hinten.
-
Achten Sie darauf,
dass in den Taschen der Kleidungsstücke keine schweren oder scharfkantigen
Gegenstände sind.
-
Beugen Sie sich
insbesondere während der Fahrt nicht nach vorn, z. B. über die
Fahrer-/Beifahrer-Front-Airbagabdeckung.
-
Legen Sie die Füße
nicht auf die Instrumententafel.
-
Fassen Sie das
Lenkrad nur außen am Lenkradkranz an. So kann sich der Airbag ungehindert
entfalten. Wenn Sie das Lenkrad innen festhalten, könnten Sie sich verletzen,
wenn der Airbag auslöst.
-
Lehnen Sie sich
nicht von innen an die Türen.
-
Achten Sie darauf,
dass sich keine weiteren Personen, Tiere oder Gegenstände zwischen den
Fahrzeuginsassen und dem Wirkungsbereich der Airbags befinden.
-
Legen Sie keine
Gegenstände zwischen Sitzlehne und Tür.
-
Hängen Sie keine
harten Gegenstände, wie z. B. Kleiderbügel an Haltegriffe oder
Kleiderhaken.
-
Befestigen Sie
keine Zubehörteile, z. B. Getränkedosenhalter an den Türen.
Das
Risiko von Verletzungen durch einen Airbag kann aufgrund der erforderlichen
hohen Entfaltungsgeschwindigkeit des Airbags nicht vollständig ausgeschlossen
werden.
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Verletzungsgefahr |
|
Die Funktion der Airbags ist
nur gewährleistet, wenn Sie folgende Teile nicht überziehen und darauf keine
Plaketten oder Aufkleber anbringen:
-
Lenkrad-Polsterplatte
-
Beifahrer-Front-Airbagabdeckung
-
Vordere äußere
Sitzwangen
-
Seitenverkleidung neben der
Fondsitz-Rückenlehne
|
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Verletzungsgefahr |
|
Wenn sich ein
Airbag entfaltet, wird kurzzeitig eine geringe Menge Pulverstaub frei. Der
Pulverstaub könnte bei Personen mit Asthma oder Atemschwierigkeiten kurzzeitige
Atembeschwerden hervorrufen.
Um diese
Atembeschwerden zu vermeiden, sollten Sie das Fahrzeug sofort verlassen, wenn
dies ohne Gefahr möglich ist. Sie können auch das Fenster öffnen, um an frische
Luft zu gelangen. Der Pulverstaub ist im Allgemeinen nicht gesundheitsschädlich
und deutet auch nicht auf ein Feuer im Fahrzeug hin.
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Verletzungsgefahr |
|
Nach Auslösen der Airbags sind
die Airbagteile heiß. Berühren Sie sie nicht, da Sie sich sonst verbrennen
können.
Lassen Sie die
Airbags in einer qualifizierten Fachwerkstatt erneuern. Insassen sind sonst bei
einem erneuten Unfall ohne Schutzfunktion der Airbags.
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Front-Airbags
Die Front-Airbags
sollen das Schutzpotenzial des Fahrers und Beifahrers vor Kopf- und
Brustverletzungen erhöhen.
Der
Fahrer-Front-Airbag
entfaltet sich vor dem Lenkrad, der
Beifahrer-Front-Airbag
vor und oberhalb des Handschuhfachs. Sie werden
ausgelöst:
-
bei Beginn eines
Unfalls mit hohen, in Längsrichtung einwirkenden Fahrzeugverzögerungen oder
‑beschleunigungen
-
wenn
vorausschauend zusätzliches Schutzpotenzial zum Sicherheitsgurt geboten werden
kann
-
abhängig von der
Benutzung des Sicherheitsgurtes
-
unabhängig von
weiteren Airbags im Fahrzeug
-
grundsätzlich
nicht bei einem Überschlag, es sei denn, es werden hohe, in Längsrichtung
einwirkende Fahrzeugverzögerungen ermittelt
Bei Fahrzeugen mit automatischer Kindersitzerkennung im
Beifahrersitz* wird der
Beifahrer-Front-Airbag
nur dann aktiviert, wenn die PASSENGER AIRBAG
OFF-Kontrollleuchte
an der Mittelkonsole nicht leuchtet
mehr. Das
bedeutet, dass keine Kinder-Rückhalteeinrichtung mit automatischer
Kindersitzerkennung* montiert
ist oder diese nicht richtig montiert ist.
Head-Thorax-Airbags,
Fondsidebags*
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Wenn Sie die Sonderausstattung
Windowbags* gewählt
haben, befinden sich an den vorderen Sitzplätzen Sidebags an Stelle von
Head-Thorax-Airbags.
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Verletzungsgefahr |
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Wenn Sie Sitzbezüge
verwenden wollen, empfiehlt Ihnen Mercedes-Benz aus Sicherheitsgründen nur
solche zu verwenden, die für Mercedes-Benz Fahrzeuge frei gegeben sind.
Die Sitzbezüge
müssen mit einer Sollreißnaht für Head-Thorax-Airbags ausgestattet sein.
Der Head-Thorax-Airbag kann sonst nicht richtig ausgelöst werden und dadurch
das vorgesehene Schutzpotenzial bei einem Unfall nicht bieten. Geeignete Sitzbezüge
erhalten Sie z. B. bei einem Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt.
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Die
Head-Thorax-Airbags sollen bei Aktivierung das Schutzpotenzial für Kopf und
Brustkorb (nicht jedoch für Arme) der stoßzugewandten Insassen erhöhen.
Die Fondsidebags
sollen bei Aktivierung das Schutzpotenzial für den Brustkorb (nicht jedoch für
Kopf, Hals und Arme) der stoßzugewandten Insassen erhöhen.
Die
Head-Thorax-Airbags vorn
und die
Fondsidebags
entfalten sich neben der äußeren Sitzwange. Sie werden ausgelöst:
-
auf der Seite des
Aufpralls
-
bei Beginn eines
Unfalls mit hohen seitlich einwirkenden Fahrzeugverzögerungen oder
‑beschleunigungen, z. B. bei einem Seitenaufprall
-
unabhängig von der
Benutzung des Sicherheitsgurtes
-
unabhängig von den
Front-Airbags
-
unabhängig vom
Gurtstraffer
Windowbags*
Die Windowbags
sollen das Schutzpotenzial für die Köpfe (nicht jedoch für Brust oder Arme) der
stoßzugewandten Fahrzeuginsassen erhöhen.
Die
Windowbags sind seitlich im Dachrahmen
eingebaut. Sie verlaufen von der Vordertür
(A‑Säule) bis zur Fondtür (C‑Säule).
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|
Wenn Sie die Sonderausstattung
Windowbags* gewählt
haben, befinden sich an den vorderen Sitzplätzen Sidebags an Stelle von
Head-Thorax-Airbags.
|
Die Windowbags
werden
ausgelöst:
-
bei Beginn eines
Unfalls mit hohen, in Querrichtung einwirkenden Fahrzeugverzögerungen oder
‑beschleunigungen
-
auf der Seite des
Aufpralls
-
unabhängig von den
Front-Airbags
-
unabhängig davon,
ob der Beifahrersitz besetzt ist oder nicht
Aktive Kopfstützen
Die aktiven Kopfstützen sollen
das Schutzpotenzial des Fahrers und Beifahrers vor Kopf- und Halsverletzung
erhöhen. Dazu werden die Kopfstützen am Fahrer- und Beifahrersitz im Falle
eines Heckaufpralls durch den Oberkörper des Fahrers bzw. Beifahrers in
Fahrtrichtung nach vorn gedrückt. Dies führt zu einer besseren Abstützung des
Kopfes.
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Verletzungsgefahr |
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Befestigen Sie keine
Gegenstände (z. B. Kleiderbügel) an den Kopfstützenstangen. Sonst könnten die
aktiven Kopfstützen nicht richtig funktionieren und nicht das vorgesehene
Schutzpotenzial bei einem Unfall bieten.
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Kinder im Fahrzeug
Wenn Sie ein Kind
im Fahrzeug mitnehmen, sichern Sie es mit einer alters- und größengerechten,
für Mercedes-Benz Fahrzeuge empfohlenen Kinder-Rückhalteeinrichtung. Tun Sie
dies vorzugsweise auf einem geeigneten Fondsitz. Gurten Sie das Kind während
der Fahrt immer an.
Informationen über
die richtige Kinder-Rückhalteeinrichtung erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt.
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Für das Reinigen
von Kinder-Rückhalteeinrichtungen verwenden Sie am besten Mercedes-Benz
Pflegemittel. Informationen erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt.
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Verletzungsgefahr |
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Lassen Sie Kinder
nicht unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurück, auch wenn sie mit einer
Kinder-Rückhalteeinrichtung gesichert sind. Die Kinder können sich an Teilen
des Fahrzeugs verletzen. Sie können sich auch bei längerer, hoher
Hitzeeinwirkung bzw. durch Kälteeinwirkung schwer oder sogar tödlich
verletzen.
Setzen Sie die Kinder-Rückhalteeinrichtung nicht der direkten
Sonneneinstrahlung aus. Teile der Kinder-Rückhalteeinrichtung können sich
erhitzen und das Kind kann sich daran verbrennen.
Wenn Kinder die Tür
öffnen, können sie dadurch sich und andere verletzen. Sie können aussteigen und
sich dadurch verletzen oder durch den nachfolgenden Verkehr verletzt
werden.
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Verletzungsgefahr |
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Ungesichertes oder falsch
positioniertes Ladegut erhöht das Verletzungsrisiko für das Kind und alle
anderen Insassen, bei:
Führen Sie schwere
und harte Gegenstände nicht ungesichert im Innenraum mit. Weitere Informationen
finden Sie im Stichwortverzeichnis unter „Beladungsrichtlinien“.
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Kinder-Rückhalteeinrichtungen
Mercedes-Benz
empfiehlt Ihnen für Kinder die auf
mehr aufgeführten
Kinder-Rückhalteeinrichtungen zu verwenden.
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Verletzungsgefahr |
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Um das Risiko von schweren
oder sogar tödlichen Verletzungen des Kindes bei einem Unfall, bei
Bremsmanövern oder abrupten Richtungswechseln zu reduzieren:
-
Sichern Sie Kinder
unter 1,50 m Größe und unter zwölf Jahren immer in speziellen
Kinder-Rückhalteeinrichtungen auf einem geeigneten Fahrzeugsitz. Dies ist
nötig, da die Sicherheitsgurte nicht auf Kindergröße ausgelegt sind.
-
Sichern Sie Kinder
unter 1,50 m Größe und unter zwölf Jahren nicht auf dem Beifahrersitz.
Ausnahme: Das Fahrzeug hat eine automatische Kindersitzerkennung im
Beifahrersitz* und das Kind
ist in einer Kinder-Rückhalteeinrichtung mit automatischer Kindersitzerkennung
gesichert.
-
Wenn Sie auf dem
Beifahrersitz eine vorwärtsgerichtete Kinder-Rückhalteeinrichtung befestigen,
stellen Sie den Beifahrersitz unbedingt so weit wie möglich nach
hinten.
-
Befördern Sie
Kinder keinesfalls auf dem Schoß von Fahrzeuginsassen. Kinder können aufgrund
der auftretenden Kräfte bei einem Unfall, bei Bremsmanövern oder abrupten
Richtungswechseln nicht festgehalten werden. Sie würden an Teile des Innenraums
stoßen und sich schwer oder sogar tödlich verletzen.
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Verletzungsgefahr |
|
Wenn die
Kinder-Rückhalteeinrichtung nicht richtig auf einem dafür geeigneten
Fahrzeug-Sitzplatz eingebaut wurde, kann sie ihre Schutzfunktion nicht
erfüllen. Das Kind kann dann bei einem Unfall, bei Bremsmanövern oder abrupten
Richtungswechseln nicht zurückgehalten werden. Dadurch kann es schwer oder
sogar tödlich verletzt werden. Beachten Sie daher beim Anbringen der
Kinder-Rückhalteeinrichtung unbedingt die Montageanleitung des Herstellers
sowie den Verwendungsbereich.
Montieren Sie die
Kinder-Rückhalteeinrichtung vorzugsweise auf den Fondsitzen. Dort ist das Kind
in der Regel besser geschützt.
Die gesamte
Standfläche der Kinder-Rückhalteeinrichtung muss stets auf der Sitzfläche des
Sitzes aufliegen. Legen Sie deshalb niemals Gegenstände, wie z. B.
Kissen, unter die Kinder-Rückhalteeinrichtung.
Verwenden Sie
Kinder-Rückhalteeinrichtungen nur mit dem vorgesehenen Originalbezug. Tauschen
Sie beschädigte Bezüge nur gegen Originalbezüge aus.
Verwenden Sie nur
die für Mercedes-Benz empfohlenen Kinder-Rückhalteeinrichtungen.
Fahrzeuge mit
Durchlade* in Rücksitzlehne:
Montieren Sie keine rückwärts gerichtete Kinder-Rückhalteeinrichtung auf dem
mittleren Fondsitzplatz.
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Kindersitz auf
dem Beifahrersitz

Warnhinweis auf der
Beifahrer-Sonnenblende

Warnsymbol für eine rückwärts
gerichtete Kinder-Rückhalteeinrichtung
 |
Verletzungsgefahr |
|
Wenn der
Beifahrer-Front-Airbag nicht abgeschaltet ist:
-
kann das auf dem
Beifahrersitz in einer Kinder-Rückhalteeinrichtung gesicherte Kind durch den
auslösenden Beifahrer-Front-Airbag schwer oder sogar tödlich verletzt werden.
Insbesondere wenn es sich in unmittelbarer Nähe des
Beifahrer-Front-Airbags zum Zeitpunkt der Auslösung befindet.
-
dürfen Sie ein Kind
nie in einer rückwärts gerichteten Kinder-Rückhalteeinrichtung auf dem
Beifahrersitz sichern. Befestigen Sie eine rückwärts gerichtete
Kinder-Rückhalteeinrichtung nur auf einem dafür geeigneten Fondsitz.
-
müssen Sie den
Beifahrersitz immer in die hinterste Position stellen, wenn Sie ein Kind in
einer vorwärts gerichteten Kinder-Rückhalteeinrichtung auf dem Beifahrersitz
sichern.
Der Beifahrer-Front-Airbag
ist nicht abgeschaltet:
-
in Fahrzeugen ohne
automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz*.
-
in Fahrzeugen mit
automatischer Kindersitzerkennung im Beifahrersitz*, wenn keine spezielle
Kinder-Rückhalteeinrichtung mit automatischer Kindersitzerkennung auf dem
Beifahrersitz montiert ist.
-
in Fahrzeugen mit
automatischer Kindersitzerkennung im Beifahrersitz*, wenn die PASSENGER AIRBAG
OFF-Kontrollleuchte nicht leuchtet.
Um dies zu
verdeutlichen, ist am Cockpit sowie auf beiden Seiten der Sonnenblende auf der
Beifahrerseite ein entsprechender Warnhinweis angebracht.
Auskunft zu
empfohlenen Kinder-Rückhalteeinrichtungen erhalten Sie in jedem Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt.
|
Automatische
Kindersitzerkennung im Beifahrersitz*
Wenn Ihr Fahrzeug
keine automatische Kindersitzerkennung im Beifahrersitz hat, so ist es mit
einem speziellen Aufkleber gekennzeichnet. Der Aufkleber ist auf der
Beifahrerseite seitlich am Cockpit angebracht. Er ist sichtbar, wenn Sie die Beifahrertür
öffnen.
Das Sensorsystem
der automatischen Kindersitzerkennung im Beifahrersitz erkennt, ob dort ein
spezieller Mercedes-Benz Kindersitz mit automatischer Kindersitzerkennung
montiert ist. In diesem Fall leuchtet die PASSENGER AIRBAG OFF-Kontrollleuchte

. Der
Beifahrer-Front-Airbag ist abgeschaltet.
 |
Verletzungsgefahr |
|
Wenn die PASSENGER
AIRBAG OFF-Kontrollleuchte
bei
montierter Kinder-Rückhalteeinrichtung nicht leuchtet, ist der
Beifahrer-Front-Airbag nicht abgeschaltet. Wenn dann der Beifahrer-Front-Airbag
ausgelöst wird, kann dadurch das Kind schwer oder sogar tödlich verletzt
werden.
Gehen Sie wie folgt
vor:
oder
-
Verwenden Sie auf
dem Beifahrersitz nur eine vorwärts gerichtete Kinder-Rückhalteeinrichtung.
Stellen Sie dazu den Beifahrersitz in die hinterste Position.
-
Lassen Sie die
automatische Kindersitzerkennung in einer qualifizierten Fachwerkstatt prüfen.
Für
eine korrekte Funktion der automatischen Kindersitzerkennung im Beifahrersitz
dürfen Sie niemals Gegenstände wie z. B. Kissen unter die
Kinder-Rückhalteeinrichtung legen. Die gesamte Standfläche der
Kinder-Rückhalteeinrichtung muss auf der Sitzfläche des Fahrzeugsitzes
aufliegen. Eine nicht korrekt eingebaute Kinder-Rückhalteeinrichtung kann bei
einem Unfall nicht wie vorgesehen schützen, sondern zu Verletzungen führen.
|
 |
|
|
Der Windowbag*, der Head-Thorax-Airbag und der
Gurtstraffer auf der Beifahrerseite sind auch dann aktiv, wenn der
Beifahrer-Front-Airbag durch die automatische Kindersitzerkennung im
Beifahrersitz abgeschaltet ist.
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Verletzungsgefahr |
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Legen Sie keine
elektronischen Geräte auf den Beifahrersitz, wie z. B.:
Signale von
elektronischen Geräten können Störungen im Sensorsystem der automatischen
Kindersitzerkennung hervorrufen. Dies kann zu einer Funktionsstörung des
Systems führen. Dadurch kann die PASSENGER AIRBAG OFF-Kontrollleuchte
leuchten,
ohne dass ein Kindersitz mit automatischer Kindersitzerkennung montiert ist.
Somit wird der Beifahrer-Airbag bei einem Unfall nicht ausgelöst. Es kann auch
sein, dass die PASSENGER AIRBAG OFF-Kontrollleuchte
nicht kurz
aufleuchtet, wenn Sie den Schlüssel im Zündschloss auf Stellung 2
drehen.
|
Geeignete
Positionierung der Kinder-Rückhalteeinrichtung
|
Gewichtsgruppen und Altersangaben
|
Gruppe 0: bis
10 kg
bis etwa
9 Monate
|
Gruppe 0+: bis
13 kg
bis etwa
18 Monate
|
|
Kinder-Rückhalteeinrichtung auf Beifahrersitz
|
Fahrzeuge mit
automatischer Kindersitzerkennung im Beifahrersitz*: gemäß Empfehlung
|
Fahrzeuge mit
automatischer Kindersitzerkennung im Beifahrersitz*: gemäß Empfehlung
|
|
Kinder-Rückhalteeinrichtung auf Fondsitz links und rechts
|
Universal oder
gemäß Empfehlung
|
Universal oder
gemäß Empfehlung
|
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Kinder-Rückhalteeinrichtung auf Fondsitz Mitte
|
Universal oder
gemäß Empfehlung
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Universal oder
gemäß Empfehlung
|
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Gewichtsgruppen und Altersangaben
|
Gruppe I: 9 bis
18 kg
etwa
8 Monate bis 4 Jahre
|
Gruppe II/III:
15 bis 36 kg
etwa 3,5 bis
12 Jahre
|
|
Kinder-Rückhalteeinrichtung auf Beifahrersitz
|
Universal
oder gemäß Empfehlung
|
Universal oder gemäß Empfehlung
|
|
Kinder-Rückhalteeinrichtung auf Fondsitz links und rechts
|
Universal oder
gemäß Empfehlung
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Universal oder
gemäß Empfehlung
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Kinder-Rückhalteeinrichtung auf Fondsitz Mitte
|
Universal oder
gemäß Empfehlung
|
Universal oder
gemäß Empfehlung
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Beispieldarstellung für ein
Zulassungslabel an der Kinder-Rückhalteeinrichtung
Empfohlene
Kinder-Rückhalteeinrichtungen
|
Gewichtsgruppen und Altersangaben
|
Gruppe 0: bis
10 kg
bis etwa
9 Monate
|
Gruppe 0+: bis
13 kg
bis etwa
18 Monate
|
|
Hersteller
|
Britax-Römer
|
Britax-Römer
|
|
Typ
|
BABY SAFE PLUS
|
BABY SAFE
PLUS
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Genehmigungs-Nummer
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E1 03
301146
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E1 03
301146
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Daimler
Bestell-Nummer
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A 000 970 10
00
|
A 000 970 10
00
|
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Automatische
Kindersitzerkennung
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ja
|
ja
|
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Typ
|
BABY SAFE ISOFIX
PLUS
|
BABY SAFE ISOFIX
PLUS
|
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Genehmigungs-Nummer
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E1 03
301146
|
E1 03
301146
|
|
Daimler
Bestell-Nummer
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B6 6 86
8224
|
B6 6 86
8224
|
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Automatische
Kindersitzerkennung
|
nein
|
nein
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Gewichtsgruppen und Altersangaben
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Gruppe I: 9 bis
18 kg
etwa
8 Monate bis 4 Jahre
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Gruppe II/III:
15 bis 36 kg
etwa 3,5 bis
12 Jahre
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Hersteller
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Britax-Römer
|
Britax-Römer
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Typ
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DUO PLUS
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KID
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Genehmigungs-Nummer
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E1 03
301133
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E1 03
301148
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Daimler
Bestell-Nummer
|
A 000 970 11
00
|
A 000 970 12
00
|
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Automatische
Kindersitzerkennung
|
ja
|
ja
|
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Daimler
Bestell-Nummer
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A 000 970 16
00
|
A 000 970 17
00
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Automatische
Kindersitzerkennung
|
nein
|
nein
|
ISOFIX-Kindersitzbefestigung im Fond
ISOFIX ist ein
normiertes Befestigungssystem für spezielle Kinder-Rückhalteeinrichtungen auf
den Fondsitzen. Die Befestigungsbügel für zwei Kinder-Rückhalteeinrichtungen
sind links und rechts an den Fondsitzen montiert.
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Verletzungsgefahr |
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Eine Kinder-Rückhalteeinrichtung,
die mit der ISOFIX-Kindersitzbefestigung befestigt wurde, bietet keine
ausreichende Schutzwirkung für Kinder, die mehr als 22 kg wiegen. Sichern
Sie daher nur Kinder bis zu einem Körpergewicht von 22 kg in einer mit der
ISOFIX-Kindersitzbefestigung befestigten Kinder-Rückhalteeinrichtung. Wiegt das
Kind mehr als 22 kg, sollten Sie die Kinder-Rückhalteeinrichtung mit einem
Dreipunkt-Sitzgurt befestigen.
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Verletzungsgefahr |
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Wenn die
Kinder-Rückhalteeinrichtung nicht richtig auf einem dafür geeigneten
Fahrzeug-Sitzplatz eingebaut wurde, kann sie ihre Schutzfunktion nicht
erfüllen. Das Kind kann dann bei einem Unfall, bei Bremsmanövern oder abrupten
Richtungswechseln nicht zurückgehalten werden. Dadurch kann es schwer oder
sogar tödlich verletzt werden. Beachten Sie daher beim Anbringen der
Kinder-Rückhalteeinrichtung unbedingt die Montageanleitung des Herstellers
sowie den Verwendungsbereich.
Verwenden Sie auf
den Fondsitzen nur die für Mercedes-Benz empfohlenen
Kinder-Rückhalteeinrichtungen mit ISOFIX-Kindersitzbefestigung.
Eine falsch
montierte Kinder-Rückhalteeinrichtung kann sich lösen und das Kind oder andere
Fahrzeuginsassen schwer oder sogar tödlich verletzen. Stellen Sie daher sicher,
nachdem Sie die Kinder-Rückhalteeinrichtung eingebaut haben, dass die
Kinder-Rückhalteeinrichtung links und rechts in den Befestigungsbügel
eingerastet ist.
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Verletzungsgefahr |
|
Beachten Sie, dass beschädigte
oder bei einem Unfall beanspruchte Kinder-Rückhalteeinrichtungen oder deren
Befestigungssystem gegebenenfalls ihre Schutzfunktion nicht mehr erfüllen
können. Dadurch kann das darin gesicherte Kind bei einem Unfall, bei
Bremsmanövern oder abrupten Richtungswechseln schwer oder sogar tödlich
verletzt werden.
Lassen Sie
beschädigte oder bei einem Unfall beanspruchte Kinder-Rückhalteeinrichtungen
und deren Befestigungen umgehend in einer qualifizierten Fachwerkstatt prüfen.
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 |
|
|
Achten Sie bei der Montage der
Kinder-Rückhalteeinrichtung darauf, dass Sie den Sicherheitsgurt des mittleren
Sitzes nicht einklemmen. Er kann sonst beschädigt werden.
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Befestigungsbügel |
TopTether
TopTether
ermöglicht eine zusätzliche Verbindung zwischen der mit ISOFIX befestigten
Kinder-Rückhalteeinrichtung und dem Fondsitz. Dadurch kann das
Verletzungsrisiko weiter reduziert werden.
Die beiden
TopTether-Verankerungen sind auf der Rückseite an den Rücksitzlehnen
angebracht.

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Verletzungsgefahr |
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Achten Sie auf die vollständige
Verriegelung der Rücksitzlehne. Die roten Verriegelungsanzeigen links und
rechts dürfen nicht mehr sichtbar sein, sonst sind die Rücksitzlehnen nicht
verriegelt. Bei einem Unfall könnten sonst Insassen verletzt werden,
z. B. dadurch, dass Gegenstände aus dem Laderaum nach vorn geschleudert
werden.
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Integrierter
Kindersitz*
Die Kindersitze
sind rechts und links in den Sitzflächen der Fondsitze integriert. Sie
entsprechen der gesetzlichen Vorschrift ECE R 44.03.
Mercedes-Benz
empfiehlt den integrierten Kindersitz für Kinder von etwa zwei bis zwölf Jahren
oder mit einem Körpergewicht von 12,5 bis 36
kg.
Für Kinder von etwa
zwei bis sechs Jahren oder einem Körpergewicht von etwa 12,5 bis 22
kg benötigen Sie zwingend einen zusätzlichen Fangtisch*, der für den integrierten
Kindersitz zugelassen ist
mehr.
 |
Verletzungsgefahr |
|
Um das Risiko von schweren
oder sogar tödlichen Verletzungen des Kindes bei einem Unfall, bei
Bremsmanövern oder abrupten Richtungswechseln zu reduzieren:
-
Verändern Sie nicht
den integrierten Kindersitz.
-
Fahren Sie bei
besetztem Kindersitz nur mit korrekt eingestellter Kopfstütze, sodass der
Hinterkopf in Augenhöhe vom mittigen Bereich der Kopfstütze abgestützt
wird.
-
Erneuern Sie einen
beschädigten oder bei einem Unfall stark beanspruchten integrierten
Kindersitz
-
Beachten Sie, dass
Kinder, die weniger als 12,5 kg wiegen, eine andere
Kinder-Rückhalteeinrichtung benötigen. Auskünfte über weitere
Kinder-Rückhalteeinrichtungen erhalten Sie bei jedem Mercedes-Benz
Service-Stützpunkt.
-
Muss die
Rücksitzlehne des Fahrzeugs ausreichend verriegelt sein.
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Kindersitz
ausklappen
|
Auf die Entriegelungstaste
drücken.
|
| |
Der Kindersitz
klappt nach oben.
|
|
Den Kindersitz bis
zum Anschlag nach hinten drücken, bis er einrastet.
|
Kind angurten
 |
Verletzungsgefahr |
|
Um das Risiko von schweren
oder sogar tödlichen Verletzungen des Kindes bei einem Unfall, bei
Bremsmanövern oder abrupten Richtungswechseln zu reduzieren:
-
Muss das Schultergurtteil des
Sicherheitsgurtes ungefähr über die Schultermitte - keinesfalls über den
Hals - des Kindes verlaufen und fest am Oberkörper anliegen. Der
Beckengurt-Teil des Sicherheitsgurtes muss über das Becken - nicht über
den Bauch - verlaufen und immer fest anliegen; Gurtband gegebenenfalls
nachziehen.
-
Sichern Sie immer nur ein Kind in
der Kinder-Rückhalteeinrichtung.
-
Muss der Gurt durch den Haken
durchgeführt sein.
-
Darf das Gurtband nicht
eingeklemmt oder verdreht sein oder an scharfen Kanten scheuern.
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|
Den Gurt ruckfrei
aus dem Gurtaufroller ziehen.
|
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Den Gurt unten im
Beckenbereich durch den Haken
führen.
|
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Die
Gurtschlosszunge im Gurtschloss einrasten.
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|
Darauf achten, dass
der Gurt
-
im Beckenbereich
vor den Hüftknochen so tief wie möglich anliegt
-
im Bereich des
Beckens gespannt wird, indem Sie den Gurt vor der Brust nach oben
ziehen
-
straff anliegt und
über der Mitte der Schulter verläuft
-
nicht verdreht wird
und nicht am Hals oder unter dem Arm verläuft.
|
|
Die Kopfstütze
einstellen
mehr.
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Kindersitz
einklappen
|
Auf die Entriegelungstaste
drücken.
|
|
Den Kindersitz in
den Sitz zurück drücken, bis er einrastet.
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Fangtisch* für den integrierten
Kindersitz*
Für Kinder von etwa
zwei bis sechs Jahren oder einem Körpergewicht von etwa 12,5 bis 22
kg benötigen Sie zwingend einen zusätzlichen Fangtisch,
der für den integrierten Kindersitz zugelassen ist.
Den zugelassenen Fangtisch
mit der ECE-Zulassungsnummer 03301101 erhalten Sie in
einem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt unter der Bestellnummer B6 687
0096.
Den integrierten Kindersitz mit Fangtisch
dürfen Sie nicht als unmittelbares Anschlussprodukt zu einer Babyschale
verwenden, die bis 10 kg
Körpergewicht zugelassen ist.
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Verletzungsgefahr |
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Wenn der Fangtisch
nicht richtig auf dem integrierten Kindersitz eingebaut und verwendet wird,
kann er das vorgesehene Schutzpotenzial nicht bieten. Dadurch kann das Kind bei
einem Unfall, bei Bremsmanövern oder abrupten Richtungswechseln nicht
zurückgehalten und schwer oder sogar tödlich verletzt werden. Beachten Sie
daher beim Anbringen des Fangtisches
unbedingt die nachfolgende Beschreibung.
Der Fangtisch
eignet sich nur in Verbindung mit dem ausgeklappten integrierten
Kindersitz.
Verwenden Sie auf den Fondsitzen nur den für Mercedes-Benz
empfohlenen Fangtisch.
Ein falsch
montierter Fangtisch
kann sich lösen und das Kind oder andere Fahrzeuginsassen schwer oder sogar
tödlich verletzen. Stellen Sie daher sicher, nachdem Sie den Fangtisch
eingebaut haben, dass er richtig befestigt ist.
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Verletzungsgefahr |
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Wenn der Fangtisch
beschädigt oder bei einem Unfall beansprucht wurde, kann er das vorgesehene
Schutzpotenzial nicht bieten. Dadurch kann das Kind bei einem Unfall, bei
Bremsmanövern oder abrupten Richtungswechseln nicht zurückgehalten und schwer
oder sogar tödlich verletzt werden.
Lassen Sie daher
beschädigte oder bei einem Unfall beanspruchte Fangtische
und deren Befestigungen umgehend in einer qualifizierten Fachwerkstatt
überprüfen, und wenn notwendig erneuern.
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Verletzungsgefahr |
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Um das Risiko von
schweren oder sogar tödlichen Verletzungen des Kindes bei einem Unfall, bei
Bremsmanövern oder abrupten Richtungswechseln zu reduzieren:
-
Beachten Sie bei
der Montage des Fangtisches
unbedingt die nachfolgende Beschreibung.
-
Verändern Sie nicht
den Fangtisch.
-
Fahren Sie bei
besetztem Kindersitz nur mit korrekt eingestellter Kopfstütze, sodass der
Hinterkopf in Augenhöhe vom mittigen Bereich der Kopfstütze abgestützt
wird.
-
Erneuern Sie einen
beschädigten oder bei einem Unfall stark beanspruchten Fangtisch.
-
Beachten Sie, dass
Kinder unter zwei Jahren oder Kinder, die weniger als 12,5
kg wiegen, eine andere Kinder-Rückhalteeinrichtung
benötigen. Auskünfte über weitere Kinder-Rückhalteeinrichtungen erhalten Sie
bei jedem Mercedes-Benz Service-Stützpunkt.
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Verletzungsgefahr |
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Am Fangtisch, am integrierten
Kindersitz und an den Sicherheitsgurten dürfen keine Änderungen vorgenommen
werden. Der Fangtisch darf nicht ohne Bezug verwendet werden. Der Bezug darf
auch nicht vom Fangtisch abgenommen oder gegen einen Bezug eines anderen
Herstellers ausgetauscht werden. Sonst erlischt die amtliche Zulassung und die
Schutzfunktion könnte eingeschränkt sein.
Setzen Sie den Fangtisch
keiner unnötigen Wärmebelastung und nicht der direkten Sonneneinstrahlung aus.
Einzelne Bereiche des Fangtisches könnten sich erhitzen und das Kind könnte
sich an den heißen Teilen verbrennen.
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Achten Sie darauf, dass der
Fangtisch nicht eingeklemmt oder beschädigt wird, z. B. wenn
Sie:
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Fangtisch
einbauen
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Verletzungsgefahr |
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Achten Sie unbedingt darauf, dass
-
der nachfolgend beschriebene
Gurtverlauf eingehalten wird
-
der Gurt nicht verdreht ist
-
der Fangtisch eng am Körper des
Kindes anliegt
-
der Gurt durch den Haken
durchgeführt ist
-
das Gurtband nicht eingeklemmt
oder verdreht ist oder an scharfen Kanten scheuert.
Das Kind kann sonst bei einem
Unfall, bei Bremsmanövern oder abrupten Richtungswechseln nicht zurückgehalten
und schwer oder sogar tödlich verletzt werden.
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Lagerung des Fangtisches
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Verletzungsgefahr |
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Der Fangtisch muss ordnungsgemäß
im Fahrzeug befestigt oder sicher im Laderaum verstaut sein. Sonst kann er sich
bei einem Unfall, bei Bremsmanövern oder abrupten Richtungswechseln lösen und
Fahrzeuginsassen verletzen oder Schäden am Fahrzeug verursachen.
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Kindersicherungen
Wenn Sie Kinder im
Fahrzeug mitnehmen, können Sie spezielle Sicherungen für den Fond
einschalten.
Kindersicherung für Fondtüren
Mit der
Kindersicherung an den Fondtüren können Sie jede Tür einzeln sichern. Eine
gesicherte Tür lässt sich nicht von innen öffnen. Von außen können Sie die Tür
öffnen, wenn das Fahrzeug entriegelt ist.
 |
Unfall- und
Verletzungsgefahr |
|
Aktivieren Sie die
Kindersicherung der Fondtüren und sperren Sie die Fondbedienung der
Seitenfenster, wenn Kinder mitfahren. Die Kinder können sonst während der Fahrt
Türen oder Fenster öffnen und dadurch sich und andere verletzen.
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Sichern:
Den Sicherungshebel
nach unten
drücken.
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Die
Funktionsfähigkeit der Kindersicherung prüfen.
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Entsichern: Den Sicherungshebel
nach oben
drücken.
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Kindersicherung für elektrische
Seitenfenster im Fond*
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Unfall- und
Verletzungsgefahr |
|
Aktivieren Sie die
Kindersicherung der Fondtüren und sperren Sie die Fondbedienung der
Seitenfenster, wenn Kinder mitfahren. Die Kinder können sonst während der Fahrt
Türen oder Fenster öffnen und dadurch sich und andere verletzen.
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Sichern oder
entsichern: Auf den Schalter
drücken.
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| |
Der Schalter
rastet ein
oder fährt heraus. Wenn der Schalter eingerastet ist, können Sie die
Seitenfenster im Fond nur noch mit den Schaltern an der Fahrertür
bedienen.
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Datum des Druck:
23.11.2009
Betriebsanleitung Interaktiv [Vertiefen | Insassensicherheit]
Ausgabe der Betriebsanleitung: ÄJ 2009/T a
Hinweis: Die Online-Betriebsanleitung stellt die jeweils aktuellste Version dar. Etwaige Abweichungen zu Ihrem konkreten Fahrzeug
könnten nicht berücksichtigt sein, da Mercedes-Benz seine Fahrzeuge ständig dem neuesten Stand der Technik anpasst, sowie
Änderungen in Form und Ausstattung vornimmt.
Bitte beachten Sie daher, dass diese Online-Betriebsanleitung in keinem Fall die gedruckte Betriebsanleitung ersetzt,
die mit dem Fahrzeug ausgeliefert wurde.